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Mit GOTT reden












Zitat:
Wenn ich meinen Kunden sage: Gott ist keine Person, dann flippen die aus.

Ja, das sitzt fest. Man möchte es den Leuten am liebsten einprügeln: GOTT -- IST -- KEINE -- PERSON!
Aber das würde ja auch nichts helfen.
Warum ist Gott keine Person ? Woher weisst du das so genau Fipps ?

Wenn es einen Begriff und eine Anschauung zum Wort 'Person' gibt enthält doch der Ursprung aller Dinge (=Gott) nicht etwa auch das Wesen einer 'Person', unteranderem ? Das man Gott zwar nicht rein personifiziert definieren kann ist schon klar aber er ist durchaus auch eine Person.

Wenn man sagt, dass Gott keine Person ist stimmt es, da er nicht nur aus dem Aspekt der Personifizierung betrachtet werden kann. Und sagt man er IST eine Person so ist es gewiss wahr, denn Gott ist der Ursprung aller Dinge. In ihm ist alles Sein verborgen und offenbar.
Gott ist transpersonal.
Aber wieso sollte das Transpersonale nicht in der Lage sein, einen personalen Aspekt anzunehmen, um so fassbar zu werden?
Gott nach Jacob Böhme

http://www.textlog.de/23814.html
Zitat:
Man kann nicht von Gott sagen, daß er das oder das sei, böse oder gut, daß er in sich selber Unterschiede habe; denn er ist in sich selber naturlos, sowohl affekt- und kreaturlos. Er ist in sich selber der Ungrund ohne einigen Willen, gegen der Natur und Kreatur als ein ewig Nichts; es ist keine Qual in ihme noch etwas, das sich zu ihme oder von ihme könnte neigen; er ist das einige Wesen, und ist nichts vor ihme oder nach ihme, daran oder darinnen er ihme könnte einigen Willen schöpfen oder fassen; er hat auch nichts, das ihn gebäre oder gebe; er ist das Nichts und das Alles und ist ein einiger Wille, in deme die Welt und die ganze Kreatur lieget, in ihme ist alles gleich ewig ohne Anfang, in gleichem Gewichte, ohne Maß und Ziel; er ist weder Licht noch Finsternis, weder Liebe noch Zorn, sondern das ewige Eine.« (»Von der Gnadenwahl«, cap. 1, § 3)


Zitat:
Die Menschen streiten miteinander, weil sie zur Erkenntnis Gottes unfähig sind. Gottes Weisheit ist unausschöpflich. Wir sollten deshalb in unserem Miteinander mehr an das Künftige denken. Wenn wir nur lieben, lieben wir Gott. Aber ins Tun musst du eingehen, sonst bleibst du eine Larve ohne Leben. Gute Werke sollst du tun. In Gott selbst ist kein Zorn, sondern nur eitle Liebe. In der göttlichen Dreieinigkeit kann der Zorn nur eine dienende Funktion haben.

http://www.mironde.com/content/webs.....9dc6a92d153cffe643199f439

Leobrand schreibt in seinem "Der auferstandene Gott", daß Gott in jedem Atom ist, aus dem auch der Mensch besteht - in jedem Wassertropfen ist un der Mensch besteht zu 80 % aus Wasser - deshalb aber muß Gott keine Person sein - in seinen 10 Punkten zu "Das neue, universelle Glaubens- und Wissensbekenntnis wird u.a. aufgeführt:

Zitat:
" Ich glaube an die unnenbare, allseiende, ewige und unpersönliche Gottheit, die ursachenlose Ursache alles Seins und Lebens, Schöpfer und Schöpfung zugleich.

Ich glaube, daß das sichtbare und unsichtbare Universum nie begonenn hat, sondern seit Urewigkeit her ohne absoluten, zeitlichen Anfang besteht und nie vergehen wird.

Ich glaube, daß alles Leben ein Teil der allseienden Gottheit ist und daß jeder Schöpfungsprozeß eine Wandlung der seit Urewigkeit bestehenden Formen darstellt.

Ich glaube an die göttliche, unpersönliche Dreieinigkeit, bestehend aus dem Heiligen Geist, dem weiblichen und dem männlichen Prinzip.

u.s.w. "

Bekenntnis von Leobrand "Der Mensch im Weltenall"

Zitat:
"Schon die Weisen der Antike haben den Menschen als den Mikrokosmos oder das kleine Weltenall bezeichnet und den Makrokosmos als den "Adam Kadmon" oder den großen Menschen. Es ist eine grundlegende Idee, daß sich im Weltenall alles in allem befindet. Dieses Grundgesetz ist gerade beim Menschen ganz deutlich verwirklicht, da sich in ihm Geist und Materie zu einer Einheit verbunden haben. Der ganze Makrokosmos spiegelt sich im "Mikrokosmos Mensch" nach dem Grundgesetz: Wie oben , so unten. "

Die "kosmische Vernunft" sowie die kosmische Gesetzmäßigkeit sind allgegenwärtig. Unzählbar sind deren Einwirkungen und Kombinationen. Vom Cehmismus der Natur bis zu sämtlichen Lebensfunktionen lenken sie das gesamte Sein. Diese mächtitge, weise und ordnende Vernunft des Kosmos zu leugnen, ist zwecklos.

Ohne höhere Vernunft wäre eine lenkende Ordnung und Gesetzmäßigkeit in der Natur, wie sie gerade von der Naturwissenschaft eindeutig beobachtet werden kann, und darum unbedingt bejaht werden müßte, unmöglich und unvorstellbar.

Zitat:

Die Atome der verschiedenen Elemente zeigen eine gleichartige Gesetzmäßigkeit, sonst wäre es nicht möglich gewesen, nicht nur die Bahnen unbekannter Planeten vorauszuberechnen, sondern auch manche unbekannte Atome zuerst einmal mathematisch festzustellen, bevor sie physikalisch entdeckt wurden. u.s.w."


So gesehen ist der Mensch ein Abbild Gottes - aber muß Gott deshalb so nach unseren, subjektiven Vorstellungen auch wie ein Mensch aussehen ? Folgerung: Wenn Gott wie die menschliche Gestalt ist, wer sagt uns dann nicht, daß unser Planetensystem vielleicht nur so groß ist wie ein Daumen Gottes - dann wäre Gott nicht voraussehbar - dann wäre Gott nicht erfaßbar -zumindest nicht mit der heutigen Technik meßbar. Können wir in diesen Dimensionen überhaupt denken oder vorausdenken ? Es überhaupt erfassen ?

Leobrand hat aus wissenschaftlicher Ebene seine Vorstellung von Gott. Andere haben auch ihre Vorstellungen - doch welche ist die Richtige ?
Zitat:
Der sprachliche Begriff Person hat mehrere Bedeutungen:

Person im alltäglichen Sinn bezeichnet einen bestimmten Menschen, dem soziologisch eine bestimmte Rolle (Frau, Vater), ein Amt (z. B. Richter), ein Beruf (z. B. Krankenschwester) oder eine Herkunft (z. B. Bayer) zukommt und dem juristisch ein bestimmtes verfassungsrechtlich festgelegtes Subjektsein (mit Rechten und Pflichten) bestätigt wird. Dieser Person-Begriff ist also ein Sammelbegriff für die Erscheinung eines Menschen.

Person im philosophischen Sinn bezeichnet das Wesen des Menschseins auf dem Hintergrund des griechisch- römisch- christlichen Denkhorizonts: dem Menschen als Person wird eine gewisse Freiheit der Entscheidung und Verantwortlichkeit für sein Handeln zugeschrieben. Mit dieser Zuschreibung sind gewisse Rechte (Menschenrechte) und Pflichten verbunden. „Person“ darf in diesem Sinn weder mit „Persönlichkeit“ noch mit Individualität verwechselt werden.

Hier mal die Definition von "Person" aus der Wikipedia.
Es gibt wahrscheinlich unzählige "Götter", die auch eine Art Person sind, womit ich meine, dass sie ganz ähnlich sind wie wir Menschen, nur sehr viel höher entwickelt und nicht mehr auf der materiellen Ebene mit einem materiellen Körper existierend, sondern auf Ebenen, die der materiellen Ebene übergeordnet sind. Vielleicht greifen diese auch in unser Leben ein und mögen uns als Götter erscheinen, beispielsweise den alten Israeliten, deren Gott ihnen beim Auszug aus Ägypten in einer Feuersäule voranschritt und der nicht wollte, dass die Juden andere Götter neben ihm haben, womit er nicht meinte, dass es keine anderen gäbe, sondern dass er eben DER Gott Israels sei. Aber darauf will ich jetzt nicht hinaus.

Was können wir Menschlein wissen? Wir können manches immerhin spüren. Und ich bin ja nicht allein, wenn ich feststelle, dass Gott eine unbeschreibliche Kraft, Substanz, Energie, eine gigantische Bewusstheit ist, die alles umschließt und von der wir völlig durchdrungen, ja sogar ein Teil sind. Wie kann man da von einer Person sprechen, die ja dann jemand anderer wäre als wir, der wir gegenübertreten und die uns Vorschriften machen oder uns bestrafen kann? Mir kommt diese Vorstellung eng, kleinlich und beschränkt vor.

Aber beweisen kann ich natürlich nichts. Ich denke aber, dass die abrahamitische Gottesvorstellung, deren Blutspur sich durch die Jahrtausende hinzieht, sich allmählich überlebt haben sollte.
Im Grunde kann ich natürlich immer nur meine Überzeugung aussprechen, statt auf irgendwelche heiligen Bücher oder Offenbarungen zu pochen.
Immerhin sind wir ja gar nicht so weit voneinander entfernt. Vielleicht musste das Göttliche früher eine personale Form annehmen, weil sich die Menschen in alter Zeit nichts anderes vorstellen konnten als eine Art Überkaiser oder orientalischen Willkürherrscher, wie sich das viele Muslime heute noch vorstellen. (Oh was bin ich heute aber böse!)
Aber das wäre dann nur ein vorübergehendes Konstrukt, in das man sich nicht verbeißen sollte.
Zitat:
Und sagt man er IST eine Person so ist es gewiss wahr, denn Gott ist der Ursprung aller Dinge. In ihm ist alles Sein verborgen und offenbar.

Dieser Satz gefällt mir im letzten Teil sehr gut, aber wieso braucht man dazu eine Person?
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