Ihr lieben Allen, bitte betet für mich!


Mein Gott, Martin, Du kämpfst schon so lange - seit dem ersten Beitrag 2007 bis jetzt - da ich auch ein Scheidungskind bin, (Vater war einige Jahre mit einer anderen Frau verheiratet) kenne ich das, wenn die Mutter wütend ist - sie hat das Buch "Gullivers Reisen" , daß mir Vati geschenkt hatte, retour gesandt. Später kam mein Vater wieder zurück, aber vergessen konnte die Mutter die Untreue nicht - das ewige Hin-und Her hat sich über Jahre fortgesetzt - irgendwie wurde aber das kleine Kinderherz damit fertig - wie, weiß ich bis heute nicht. Keines der Elternteile waren üble Menschen, aber sie kämpften ihren Kampf über meinen Kopf (Herz) hinweg.

Ich habe das erst viel später aufarbeiten müssen. Die Bilder des weinenden Vaters und der wütenden Mutter trage ich immer noch in mir.

Manchmal glaube ich, sie haben sich nie Gedanken darüber gemacht, was in mir vorging. Gott sei Dank hatte ich Großeltern, bei denen ich immer wieder Ruhe und Frieden fand.

Das Geschehen um Dich und Deine Kinder impliziert, daß ich wieder daran denken muß, wie es in mir ausgesehen hat.

Leider passiert mit den Kindern, die unter diesen Umständen aufwachsen, folgendes: sie werden auch keine gute Beziehungen aufbauen können, es sei denn, sie setzen sich eine feste Beziehung konkret als Ziel, wenn sie einen sehr starken Charakter haben. Dann aber könnten sie wieder zu krampfhaft festhalten.

Mir ist bewußt, daß meine Eltern, wie es in früheren Zeiten üblich war, das Kind gar nicht so richtig als "richtigen" (fühlenden) Menschen eingeordnet haben.

Nur mal so.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Hallo Rose, ab 12 Jahren können Kinder entscheiden.

Danke Ikarus, Dein Beitrag macht mir Mut für meine Kinder die immer wieder weinen und mehr bei mir sein wollen.
Ich hoffe, dass sie durch das Ganze realtiv unbeschadet hindurchkommen.
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och denke an dich
ich selber habe keine kinder(was für nen schüler nichts aussergewöhnliches ist), doch ich hoffe sehr, das du deine kinder weiterhin sehen kannst.
Hallo, lieber Martin,

ich habe viel mit Kindern zu tun, die aus sehr kaputten Familien kommen.
Wo z.B. der Vater einfach abgehauen ist oder die Mutter nach der Scheidung zur Alkoholikerin wurde und die kleine Tochter lange behalten durfte und völlig verwahrlosen ließ, usw.

Was mich immer wieder erstaunte: Das solche Kinder teilweise gar nicht abstürzten sondern trotz allem ganz tolle Menschen wurden.

Kinder bringen schon etwas mit ins Leben und manchmal ist das erstaunlich viel Weisheit und Durchhaltevermögen. Also hab Vertrauen in die Stärke Deiner Kinder.

Und auch wenn es sehr anstrengend ist und sich hinzieht, wünsche ich Dir, dass Du durchhälst ohne dabei zu verbittern. (Denn das wäre für die Kinder wirklich schlimm.)
Mögest Du auch weiterhin Geduld, Kraft und Liebe haben, und nachsichtig sein können mit der schwierigen Mutter.

Vor allem aber wünsche ich Dir immer wieder wunderschöne Augenblicke mit den Kindern, von denen ihr zehren könnt.

Herzliche Grüße

Mara
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Zitat:
..Kinder bringen schon etwas mit ins Leben und manchmal ist das erstaunlich viel Weisheit und Durchhaltevermögen...


Kinder waren wir gestern erst.

Was haben wir verloren?

Wer sagt uns: Was ging verloren?

Vermögen wir auf Kinder zu hören, Kollektiv zu hören? Nö, wir drängen ihnen auf Terra unsere persönliche Moral in 1000sendfachen Ausführungen auf, weil wir alle glauben das es recht ist.

Gut Nacht, ich denke heute nach 2007 ist das Anfangs-Thema im Thread nicht mehr so existent, oder täusche ich mich ? Tut mir leid wenn ich daneben lag
Fender, ja ich sehe meine Kinder.
Wenn auch einmal 9 Wochen lang nicht.
Aber i.d.R. schon.
Nur für meine Begriffe zu wenig und auch die Kinder wünschen sich mehr Zeit bei mir.

Danke!

Mara, nein verbittert bin ich nicht.
Nur kann ich das Gedankenkarussell fast nicht mehr abstellen, was ist sonst noch tun kann, um meine Kinder so zu bekommen, wie es mir als Papa zusteht.

Danke!

Obstbaum, doch ich leide sehr unter der Situation, wie sie ist.
Ich will nur keinen Dauerbrenner im Forum daraus machen.
Eine Zeitlang konnte ich kaum noch schlafen.
Dann habe ich Schlafmittel bekommen.
Ich habe sie aber nur in kleinen Rationen bei mir zu Hause aufbewahrt.
Das meiste gab ich meiner Ärztin.
Denn meine Kinder sollen noch lange einen Papa haben.

Und dann wieder erhobenen Hauptes in die nächste Gerichtsverhandlung.
Wenn man zusammengehängte Verhandlungen einzeln zählt, dann haben wir nun neun.

Danke auch Dir!
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Martin, Martin

Hast du Gottvertrauen?
Hörst du auch auf Gottes Wort?
Mir scheint es, nicht so recht..

Hörst du in dich hinein
wirklich zu?
oder ist das dein K o p f
und d e i n Wille die dir,
hier im Wege stehen?
Hallo, Martin,
ich möchte dir an dieser Stelle ganz ganz viel Kraft und ein gutes Ende für alle Beteiligten wünschen!
Alles Liebe & Gute!
LG Bianca
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"Es kann dir nur jemand ein schlechtes Gefühl geben, wenn du es ihm erlaubst"
Eleanor Roosevelt
Martin H. hat folgendes geschrieben:
Mara, nein verbittert bin ich nicht.
Nur kann ich das Gedankenkarussell fast nicht mehr abstellen, was ist sonst noch tun kann, um meine Kinder so zu bekommen, wie es mir als Papa zusteht.

Es scheint, dass Du Dich festgefahren hast.
Deine Gedanken, Dein Lebenssinn und -inhalt sind nur noch auf die Kinder fixiert?

Khalil Gibran hat mal gut ausgedrückt, wie wir unser Kinder sehen sollten:
Zitat:
Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber...

Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.

Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,
und Er spannt euch mit seiner Macht, damit Seine Pfeile schnell und weit fliegen.

Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.


Martin, Du selbst bist der HERR über Deine Gedanken.

Gräme Dich nicht, über das, was nicht ist und denke nicht daran, was noch besser werden sollte.
Sei im Hier und Jetzt, sieh, was Du Gutes hast und fange an, dankbar zu werden.

Dies ist der Weg, wie wir unser Leben verändern können, trotz allem Schweren!

Was kannst Du nennen, wofür Du dankbar bist ?

Lieber Gruß

Mara
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Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
akasha hat folgendes geschrieben:
Martin, Martin

Hast du Gottvertrauen?
Hörst du auch auf Gottes Wort?
Mir scheint es, nicht so recht..

Hörst du in dich hinein
wirklich zu?
oder ist das dein K o p f
und d e i n Wille die dir,
hier im Wege stehen?

Es ist der Wink Gottes mit dem Lattenpfahl, wieder ins Gottvertrauen zurückzukehren.
Wieder ein Mantra aufzunehmen und mich von der Intuition leiten zu lassen.

Das Problem nur:
Vom Herz her weiß ich es.
Der Kopf dominiert momentan.

Ja, Mara-Devi!
Du hast Recht.
Ich bin nun mal für meine Kinder hier hergezogen.
Sonst habe ich hier noch wenig Anschluss.
Das von Khalil Gibran kenne ich und finde ich auch sehr gut.

Oft schütze ich mich so, dass meine Kinder für mich unwirklich werden, wie ein Märchen, solange sie nicht bei mir sind.
Und etwas das es nicht gibt, das macht kein Leiden.

Nun mal die Sache aus der Sicht meiner Ex-Frau (wohlgemerkt ich schreibe es, nicht sie!):

Ich habe ihm die Kinder an 3 von vier Wochenenden angeboten.
Dann bin ich weggezogen.
Gut, es wäre schon einige Fahrerei für ihn gewesen:
400km jedes Wochenende.
Aber für die Kinder nur die Hälfte.
Er wollte sie aber nur noch an 2 von 4 Wochenenden.
Dann ist er meinen Kindern nachgezogen.
Damit hat er seine Selbstständigkeit dort aufgegeben.
Gut, er hat mir zwar zur Trennung noch 5000€ gegeben.
Aber als er die Selbstständigkeit aufgab, da ist sein restliches Geld bald versiegt.
Und er hätte sich ja dort nicht die Wohnung ausbauen müssen und seine Geschwister auszahlen.
Ich habe zwar versprochen, nicht wegzuziehen, aber woher konnte ich wissen, was mir dir Zeit bringt?
Es war schön, dass er mich versorgt hat, als ich so krank war und mich täglich mit den Kindern besucht.
Aber jegliche Kritik über unser Pflegekind verbitte ich mir.
Und dann dieser Schrieb vom Schlaflabor, wo er seine Schlafstörungen untersuchen lies!
Dort steht, dass er unter einer komplex partiellen Epilepsie leidet (Auch wenn das später widerlegt wurde)
Ich habe dem Richter bewiesen, dass er keine hat, denn ich legte ihm sein Fahrtenbuch vor.
Er muss zwar nicht wie geplant den doppelten Unterhalt zahlen, aber den einfachen zahlt er weiter.
Dass ich ihm in ... seine Selbstständigkeit mit mehreren Polizeieinsätzen und Falschmeldungen im Kindergarten vermasselt habe weiß ich, aber er hätte ja auch nicht nachziehen brauchen.
Das ist Belästigung.

Aber wenn er schon sagt, dass er (unmittelbar nach der Trennung) nicht so Leistungsfähig ist, 800€ im Monat zu bezahlen, wieso sollte ich ihm dann die Kinder geben?
Die bekommt er nur noch, wenn er mit ihnen nach ... geht.
Dann wird er irgendwann aufgeben und hier wegziehen.
Und ich muss ihm nicht mehr im Zug oder beim Einkaufen begegnen.
Selbst schuld!


Und wenn ich mich dann so in sie hinein versetze, dann brauche ich auch nicht wütend sein.

So etwa wird ihre Sicht der Dinge sein.
Ich könnte nun meine Sicht der Dinge direkt dahinter anführen.
Aber ich lasse es nun mal dabei.
Nur mal kurz noch Folgendes: etwaige Veränderungen am EEG damals führe ich auf den extremen Schafentzug zurück. Denn ich weckte mich ständig selbst vor meinen Alpträumen auf, bei denen meine Kinder entführt wurden.

Danke auch Bianca, das hoffe ich mir auch!
Ich wünsche mir frieden mit meiner Ex um meiner Kinder willen.
Für ihre gesunde Entwicklung ist das fast unerlässlich.
Hier müssen wir alte Esel über unseren Schatten springen.
Oder später mal die Verantwortung für das psychische Leid unserer Kinder übernehmen.
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