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Das ist das Problem mit dem Wort "Liebe": Es bedeutete alles Mögliche.
Stellen wir uns mal den "liebenden Gott" vor, dem man ja die bedingungslose Liebe unterstellt.
Der Ausdruck "direkte Involviertheit" ist nicht gut gewählt, Ich meinte damit eigentlich das haareraufende, verzweifelte Hin- und Herrennen, den Kampf, das Zagen und Schluchzen, die bittere Sorge, den Gedanken, dass wir unentbehrlich seien.
Was wir auch bei den edleren Formen von Liebe denken, ist wahrscheinlich trotzdem niemals bedingungslos. Aber nun will ich mal nicht Worte klauben. Es ist gut, wenn wir dieses Ziel anstreben, so gut es eben geht.
Auch ich versuche natürlich, meine Feinde zu lieben, wie beispielsweise jenen Wichtigtuer, der mich kürzlich gezielt angerempelt hat, als ich auf dem Rad durch eine Passage fuhr, was eigentlich untersagt war. Ich stürzte gegen eine Auslage, und es kam zu einem heftigen Wortgefecht mit diesem selbsternannten Hüter der Straßenverkehrsordnung. Da war meine Liebe zeitweilig klein. Ich ringe immer noch. Bei Martin H. ist das alles viel dramatischer und schwieriger, und es geht wirklich um etwas von Bedeutung.
Manchmal hilft mir in solchen Situationen die Vorstellung, dass wir auch in der äußeren Welt nur das erleben, was wir selbst sind.
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Hallo Martin,
man kann aber ja generell niemanden lieben, wenn man sich selbst nicht liebt. Wenn ich nicht auf meine eigenen Bedürfnisse achte, kann ich auch nicht auf die der anderen achten. Dabei würde man zugrunde gehen. Und davon hätte letztendlich auch der zu liebende Mensch nichts.
Bedingungslos ist da vielleicht der falsche Ansatzt. Wie wäre es mit vorbehaltlos? Man kann sich vornehmen, jemanden ohne Vorbehalte zu lieben, aber nicht ohne Bedingungen. Und Bedingungen sind nicht gleichzusetzen mit Forderungen, sondern mit gewissen Grundregeln die allen gesunden Beziehungen zugrunde liegen.
Gruß
Helle
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Ich sehe den Unterschied so:
es gibt Liebe, die etwas für sich selbst will und das kann auch eine sehr hohe Motivation sein,
und es gibt Liebe, die nichts für sich selbst will. Liebe, die einfach liebt. Ich habe mal ein Gleichnis dazu gehört: die Sonne scheint über alle, ob sie es verdient haben oder nicht. Die Sonne scheint. Das ist für mich bedingungslose Liebe. Wir Menschen können sie nicht so gut, nur ansatzweise. Manchmal, wenn es mir sehr gut geht, wenn ich im Einklang bin mit mir selbst, kann ich Liebe ausstrahlen und jeder kriegt was ab, ob ers verdient hat oder nicht. Dies in einer hohen Potenz ist für mich bedingungslose Liebe. Und dies ist göttlich.
Ist die Vorstellung nicht schön, dass wir so geliebt werden von Gott?
Inanna
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Mit sicherheit ist meine Libe noch bedingt und ich kämpfe zur Zeit gegen meine Frau. Immer wieder komme ich hier an die Grenzen. Ich versuche es immer wieder im Guten aber es kommt so viel Bosheit und Berechnug zurück. Ihren Gehalt, der aufs gemeinsame Konto ging, hab ich mit der geklauten Waschmaschine verrechnet. Ich lass mir einfach nicht mehr alles gefallen. Ich kämpfe gegen sie, aber um der Kinder willen. Die Kinder sind ihre Waffe, weil sie weiß, dass ich unter ihrer Trennung leide. Dass sie unter der Trennung ebenfalls leiden, bestreitet sie. Ich rief sie an und meine Natalie (2) sagte im Hintergrund "meine Papa, meine Papa, meine Papa..."
Das tut einfach so weh. Aber wenn ich an meine Frau denke, auch jetzt, dann fühle ich so viel Liebe, die eine Wut erst gar nicht aufkommen lässt. Ich würde ihr einfach 3 Monate Erinnerungen aus dem Kopf löschen. Aber das geht eben nicht. Und sie will eben eine Frau und keinen Mann.
Aber danke für das viele Feedback. Ich halte Euch auch weiterhin auf dem Laufenden.
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So ich scheine in der Gunst meiner Frau aufgestiegen zu sein: vom Mülleimer zum Boxsack.
Aber inzwischen kann ich nur noch darüber lachen.
Zugegeben, wenn sie dann die Kinder fortnimmt und diese mich mit großen erschrockenen Augen anschauen, dann ist das schon unschön.
Aber zum Glück hat meine Frau nun eine neue lesbische Beziehung irgendwo im Fränkischen. Das heißt in den Wochenenden viel viel Fahrerei. Und da sie mit ihr sein will habe ich die Kinder neuerdings auch Freitag, Samstag, und Sonntag.
Vor Gericht hätte ich wenig Chancen, gegen sie durchzukommen. Ihre Beziehung würde ich mir ja einbilden und sie hat nun einige ihrer Kolleginnen auf ihrer Seite, die bereit sind zu ihren Gunsten auszusagen. Diese Kolleginnen hat sie zwar auch angelogen, und ich habe den Beweis auf Band aufgezeichet. Aber ein Band ich kein Beseis sondern im Grunde strafbar.
Also bleib mir eben keine Wahl.
Ich werde meinen Kinder eben ein Guter Papa sein und muss gegen ihre Intregierungen stand halten. Meinen Kindern zu liebe.
Ihnen gilt all mein Bestreben.
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