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ich möchte wissen, wie Gott wirklich ist.
Ist er so, wie die Juden meinen, so wie die Christen oder so wie die Esoteriker glauben, eine Quelle, von der wir ein Teil sind. Ist er ein persönlicher Gott oder nicht?
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Religionsgeschichtlich war der erste Gott unpersönlich, ein Konzept. So wie Zeit - nicht fassbar, aber da und erfahrbar. Die Christen haben den Gott der Heiden oder wie Du sagst Esoteriker übernommen und ihn verdinglicht.
Ein persönlicher Schöpfergott ist im Prinzip von Verstandswegen.... 'unwahrscheinlich' - meiner Meinung nach. Viele fühlen sich mit den Glauben an einen Gott, der Strichlisten führt sehr wohl. Jeder wie er glücklich wird. Die Antwort darauf ob und an welche Gott Du glaubst, kann nur von innen kommen.
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| Könnte im Wunsch des Vorhandenseins eines Gottes nicht auch die Sehnsucht nach Ersatzeltern sein?
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Hallo positiv,
früher habe ich den Gott zu erfahren erwartet, wie ihn die Bibel sieht bzw. das NT.
Da er so (für mich) ab einem gewissen Punkt nicht mehr zu erfahren war, habe ich mich von jeder Erwartung frei gemacht. Oder besser: ich suche Ihn neu.
Ich denke das Bild, dass man sich von Gott macht, ist eben immer von der Erwartung an Gott geprägt. Und diese Erwartung stimmt nicht zwangsläufig mit der "Wirklichkeit" Gottes überein.
Der Stamm Israel "brauchte" einen Gott, der ihn in ihren "Land- und Brunneneroberungsbestrebungen" unterstütze. Also ist der Gott des AT ein Gott der diesen Erwartungen entspricht. Als dann die Siedlungen Städte geworden waren, brauchte man einen Gott der der Zivilisation gerecht wird. Der Schwerpunkt des Bedürfnisses war Liebe, Schutz und Vergebung. Also wandelte sich das Gottesbild.
- Dies nur im Groben! Möchte nicht auf diese allgemeine Aussage festgenagelt werden! Es geht mir nur darum, den Gedanken nach dem :
Welchen Gott brauche ich? - Welchen Gott denke ich mir?
darzulegen.
Ich möchte mich mit keinen vorgefertigten Erwartungen mehr an Gott annähern, sondern mit der ehrlichen Frage: Wie und wer ist Gott?
Ich wünsche mir eine freie Begegnung mit dem wahren Gott, damit ich nach dieser Wahrheit mein Leben ausrichten kann. "Vom Hörensagen" reicht mir nicht.
Ich persönlich suche übrigens keinen Elternersatzt.
Ich habe nicht ganz verstanden, wie du die Frage meinst. War es eine allgemeine philosophische Frage oder eine persönliche an mich?
Hallo Astrella, hallo _Leer_,
Eure Ausführungen regen mich zum Nachdenken an.
Nur: Gott für möglich halten reicht mir eben nicht!
Ich möchte wissen, wie ich mein Leben, meine Spiritualität ausrichten soll. Ethisch-moralisch handeln, weil es sowiso der bessere Weg ist oder etwas mit der Gewissheit zu tun, ein nicht zufälligens Geschöpf zu sein wäre für mich ein großer Unterschied, von dem auch die Motivation allen Handelns abhängt.
Gruß und Dank auch für die anderen Beiträge
Helle
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Helle, stelle einfach mal zwei Stühle voreinander.
Der eine ist Dein Stuhl, der andere gehört Gott.
So nun setze Dich auf Deinen Stuhl und stelle die Frage, Atme langsam und tief und versenke Dich in Dich selbst.
Dann setze Dich auf den anderen Stuhl, und beantworte Deine Frage aus Deinen Göttlichen Selbst heraus.
Das ist eine äußere Hilfe, die wirst Du später nich mehr brauchen.
Auf de Frage: welches ist der richtige Weg, hier die Antwort von Zaratustra:
"Alle Wege, wenn sie nur gut sind führen zu Gott.
Gehe jeder den Seinen gebe Gott ihm Kraft und beharren."
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Nur: Gott für möglich halten reicht mir eben nicht!
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Es gibt aber keine Beweise(im wissenschaftlichen Sinne), vielleicht weil es keinen Gott gibt. Halte ich persönlich für am wahrscheinlichsten. Gewissheit wirst Du nie als Mensch erreichen, niemals.
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| Ich möchte wissen, wie ich mein Leben, meine Spiritualität ausrichten soll. |
Wenn Du jemanden suchst, der Dir sagt was Du tun sollst und musst, davon findest Du sicher genug, genug, die die alleine Wahrheit besitzen. Wenn Du an Gott glauben willst und spirituelle Erlebnisse haben willst, sollest Du Dich vielleicht mit dem Hinduismus auseinander setzten.
Ich persönlich finde, dass man seinen eigenen Weg finden muss, wenn das in Deinem Fall bedeutet sich alles vorsagen zu lassen, kommt das vielleicht hin. Spirituelle gesehen finde ich das jedoch.... bedenklich.
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| Ethisch-moralisch handeln, weil es sowiso der bessere Weg ist oder etwas mit der Gewissheit zu tun, ein nicht zufälligens Geschöpf zu sein wäre für mich ein großer Unterschied, von dem auch die Motivation allen Handelns abhängt. |
Für Ethik und Moral brauchst Du keine Religion, die leitet sich nicht aus irgendwelchen Schriften ab - glücklicherweise.
Was Du nicht willst was man Dir tue, das füg auch keinem anderen zu.
und
Handle nur nach derjenigen Maxime, von der du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde
- kategorischer Imperativ nach Kant
Das reicht.
Niemand sagt, dass Menschen zufällige Geschöpfe sind, nicht mal die Evolutionstheorie, auch wenn das gerne behauptet wird.
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