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| ... oder verzaubern - die Opfer müssen nur fest genug daran glauben. |
Was die Macht des Glaubens unter Beweis stellt. Das ist der Trick hinter allen Religionen. Es funktioniert tatsächlich, solange man dran glaubt.
Daher sollte man immer etwas glauben, aber natürlich etwas Brauchbares, etwas das einen fähiger macht, strahlender, anziehender, fröhlicher, glücklicher, gesünder oder was immer einem einfällt. Bloß, bittesehr, keinen Gott, der das macht, denn man macht es ja selber, gelle!
Ach ja, hoffentlich liest Nikolai das. Mit einem Schlag wäre er alle Sorgen los.
Aber der glaubt ja nicht einmal, das er was glauben kann.
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Ich glaub auch nicht, daß ich was glauben kann.
So ein Aberglaube hat auch seine guten Seite: In vielen Fällen ersetzt so ein Medizinmann ganz profan den Arzt.
"Weiße" sind übrigens immun gegen Verwünschungen und Heilungen, hat man mir erzählt...
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| Ich glaub auch nicht, daß ich was glauben kann. |
Dazu gibt's den einfachen Trick der ständig wiederholten Affirmation.
"Ich bin glücklich - ich bin glücklich - ich bin glücklich ......"
Oder was immer es sein soll. Auf diese Weise stimmt man sich allmählich so ein, dass es tatsächlich passieren kann, sobald es auch nur annähernd möglich ist. Das funktioniert auch bei Weißen.
Oder summe einfach mal "happy, happy, happy..." vor dich hin. Es ist unmöglich, dabei nicht in Lachen auszubrechen. Allerdings, zugegeben, wenn man echt gerade mal ganz unhappy ist, dann kann es ein Weilchen dauern. Dann nicht liegenbleiben, sondern weiter affirmiert.
Natürlich bist du ja, wie mir scheint, sowieso meist recht gut drauf.
Also nehmen wir "Geduld, Geduld, Geduld ...". Das ist in Afrika und mit Kindern sicher nützlich. Kannst du schon?
Na was gäbe es da denn noch? Wird dir schon was einfallen.
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Och, ich muß nicht glauben, daß ich glücklich bin - ich bins einfach - oder eben auch nicht..
Gehört genauso dazu, und ich suhle mich ab und zu auch gerne in Weltschmerz.
Aber momentan ist es einfach die Vorfreunde auf Deutschland....sumsel....und der Flug wird gar nicht anstrengend, wir sind ja nur 18 Stunden unterwegs...
Also irgendwie klappt das nicht bei mir...
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| Man muss ja auch nicht allzeit happy sein wollen. Das war nur ein Beispiel. Und 18 Sunden im Flugzeug kann wirklich sehr entspannend sein. Nimm dir einen Fensterplatz, aber nicht über den Tragflächen. Und überlass die Kinder den Stewardessen, soweit es geht. Ich liebe Fernflüge. Runtergucken, fünf Stunden Wüste, aha, Ölbohrtürme. El Oued da unten, aha. Jetzt dieser riesige trockene Salzsee. Diese Pünktchen da unten, sind das einsame Kamele? Tatsächlich. Dann das Atlasgebirge. Eine Stunde Mittelmeer. Und jetzt - TATAA - die Alpen. Gleißende Schneeberge und Gletscher. Und zwischendurch immer mal ne Mahlzeit oder was zu Trinken. Man wird bedient. Hin und wieder in den Gang gegangen und sich strecken. Aaah. Ich beneide dich.
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