|
|
|
hey leute ich bin erst seit heute hier angemeldet ich hatte mich durchs internet durch gegoogelt um leute zu finden die wissen wie man mit dem tod umgehen kann.
ich habe keine angst an sich vorm tod sondern vor dem was danach kommt. ich bin eigentlich ein recht guter mensch ich schade nur mir selbst indem ich kiffe ,rauche oder mal was trinke aber so gut wie nie anderen. was ich damit sagen will ist einfach, meint ihr es gibt ein leben danach wo es wirklich darauf ankommt wie man sein leben gelebt hat? ich bin so gut wie gar nicht gläubig und das ist genau meine sorge was ist wenn ich sterbe und es wirklich jemanden wie gott gibt undabhängig vom christentum ich meine einfach jemanden.... meint ihr das mein stark atheistischer lebenslauf mir nochmal zum verhängniss wird?
|
|
|
|
Hi DennÖs!
Also ich bin auch keine Christin (obwohl aufm Papier evangelisch).Ich würde mich nicht als Atheistin aber als Agnostikerin beschreiben, also ich leugne weder die Existenz Gottes noch glaube ich an sie.Ich weiß es eben nicht.
Ich habe auch schon gekifft etc.Das sagt doch gar nichts darüber aus was du für ein Mensch bist.
Du sagst ja sogar, du schadest anderen nicht.Selbst wenn das mal geschieht (und das passiert halt im Leben), dann ja nicht beabsichtigt.Und wenn du Fehler machst ist doch wichtig das du darüber reflektierst und daraus lernst.Ich denke das machst du.
Dass du Atheist bist, wird dir nicht zum Verhängnis, glaub ich nicht!Wenn es einen Gott gibt, der uns das freie Denken mit gegeben hat, kann ich mir nicht vorstellen, dass er dich dafür bestraft!
Oder denkst du wirklich!
Ich denke du machst alles richtig wenn du so lebst, dass du anderen möglichst nicht schadest!
Liebe Grüsse von vina
|
|
|
|
|
| DennÖs hat folgendes geschrieben: |
| meint ihr das mein stark atheistischer lebenslauf mir nochmal zum verhängniss wird? |
Nur in den Augen derer, die glauben, Gott verstanden zu haben, aber in Wirklichkeit Gott in ihrem Verstehen ferner sind, als die Atheisten.
|
|
|
|
@DennÖs
| Zitat: |
| meint ihr es gibt ein leben danach wo es wirklich darauf ankommt wie man sein leben gelebt hat? |
Meine Meinung: Ja es kommt natürlich schon ein bisschen darauf an. Aber man handelt im Durchschnitt ja eh nur so, wie es einem das eigene Bewusstsein nahelegt. Das Jenseits bringt eventuell notwendige Korrekturen und nach einiger Zeit der Vorbereitung einen neuen Start. So jedenfalls die Theosophen, Anthroposophen, Rosenkreuzer und viele andere Richtungen. Es kann also in einem mutmaßlichen Jenseits nicht viel Schlimmes passieren, nur weil man aus Versehen oder Leichtsinn vielleicht etwas Falsches geglaubt hat. Ein Glaube an diesen oder jenen Gott, Erlöser oder Propheten ist da wohl eher unwichtig. So etwas hat mehr mit dem diesseitigen Leben zu tun. Man handelt eben anders, wenn man sich erlöst oder sonstwie auf dem rechten Weg weiß. Wie aber die Fundamentalisten aller Couleur zeigen, kann man damit auch ganz schön in die Irre gehen. Dann schon lieber Atheist, aber ethisch.
|
|
|