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Muss Gutes gegen Böses mühsam kultiviert werden?












Evolutionstheorie, Basiswissen.
_Leer_ hat folgendes geschrieben:
Evolution hat nichts mit Weiterkommen und Vervollkommnung zu tun, sie hat kein Ziel oder Plan.

NicoS hat folgendes geschrieben:
Behauptung, These, Glauben?

Das Ziel der Evolution ist ein eine hohe Vermehrungsrate und natürlich das geschlechtsreife Alter (evtl. auch noch die Aufzuchtphase) zu erleben. Das Ziel ist ein Wettrüsten um Jäger und Gejagte.
Wie soll sie denn ein Ziel haben, es ist 'nur' ein Prozess. Es überlebt der, der am besten angepasst ist(survival of the fittest), bzw. dessen Vorgängergeneration. Es gibt genügend Lebensformen die weder jagen noch gejagt werden.
Es stehen sich zwei Meinungen gegenüber, die wohl hier nicht gültig zu Ende diskutiert werden können, weil die Horizonte zu eng sind, oder Erfahrungen fehlen:
Zitat:
Vielleicht geht es im Leben tatsächlich um Evolution, um das Weiterkommen, um Vervollkommnung.

Zitat:
Evolution hat nichts mit Weiterkommen und Vervollkommnung zu tun, sie hat kein Ziel oder Plan.

Weiter:
Zitat:
Die Annahme des Konstrukteurs, wirft viel mehr Fragen auf, als sie Antworten liefert.

Hier ist die Frage, was schon als Antworten vorhanden ist, wenn man solche sucht. Und in der Folge geht es als erstes darum, dass man glaubt und dann über bekannt gegebene Wege lernt, bis man selbst zu den Einsichten kommt. Dies ist ein in der "normalen" Schulung gegangener Weg, nur dass wir bei der "normalen" Schulung auf den Ebenen des Messbaren kleben bleiben.

Weiter:
Zitat:
Eine Religion, die entzweit, ist es nicht wert gelebt zu werden

Wenn Religion als reines Glaubensbekenntnis genommen wird, würde ich dem zustimmen, wenn unter Religion hingegen Gottes- und Wahrheitssuche verstanden wird, dann würde ich diese Aussage als falsch taxieren. Es gibt Standpunkte, von denen man über das ganze keine gültige Aussage machen kann, dann gibt es Standpunkte, die eben wahr sind, und Wahrheit kann entzweien. Dies heisst nicht, dass man das andere aus der Liebe ausschliesst, aber mit grosser Wahrscheinlichkeit wird man selbst aus der Liebe ausgeschlossen.

Gruss. NicoS
Zitat:
Hier ist die Frage, was schon als Antworten vorhanden ist, wenn man solche sucht. Und in der Folge geht es als erstes darum, dass man glaubt und dann über bekannt gegebene Wege lernt, bis man selbst zu den Einsichten kommt. Dies ist ein in der "normalen" Schulung gegangener Weg, nur dass wir bei der "normalen" Schulung auf den Ebenen des Messbaren kleben bleiben.


Inhalt?

Zitat:
Wenn Religion als reines Glaubensbekenntnis genommen wird, würde ich dem zustimmen, wenn unter Religion hingegen Gottes- und Wahrheitssuche verstanden wird, dann würde ich diese Aussage als falsch taxieren.



Ergo: Unter der Bedingung, dass die Religion gleich 'Gottes- und Wahrheitssuche' ist, ist meine Aussage falsch, folglich ist diese Religion wert gelebt zu werden, auch wenn sie Menschen trennt. Herzlichen Glückwunsch!
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