|
|
|
| Tut mir leid, freudich, aber das was du schreibst ist für mich nicht verständlich.
|
|
|
|
| Ich bin mir nicht sicher würde er sonst all die Menschen Hungern lassen würde er sonst all diese Umweltkatstrophen nicht verhindern ich weiß es nicht ich hoffe aber sehr das er nochmal eingreifen wird um uns vor dem schlimmsten zu bewahren
|
|
|
|
| Ich bin mir nicht sicher würde er sonst all die Menschen Hungern lassen würde er sonst all diese Umweltkatstrophen nicht verhindern ich weiß es nicht ich hoffe aber sehr das er nochmal eingreifen wird um uns vor dem schlimmsten zu bewahren
|
|
|
|
Also irgendwie... ich verstehe, was freudich meint. Bin ich ein Freak?
Gott ist jenseits menschlicher Moralvorstellungen. Ich weiss nicht, was daran schwer zu verstehen ist - ? Der Tod vielen Menschen ist für Gott nichts schlimmes, weil der Tod für ihn nichts schlimmes ist. Wir wissen nicht, was nach dem Tod geschieht, vielleicht ist tot sein gar nicht so schlimm.
Auch Leid ist - vom Absoluten aus gesehen - genauso wertvoll wie Freude. Wie soll Freude denn überhaupt existieren ohne Leid? Wie soll denn das Gute existieren ohne das Böse? Und darum darf es sein, es hat eine Existenzberechtigung.
Das ist aber sehr schwer zu verstehen für diejenigen, die Gott als moralische Instanz nutzen wollen, als Begründung für ihre Dogmen. "Gott wird dich strafen, blablabla!" Falsch. Das Gesetz kann jemanden strafen, wenn er dagegen verstösst, aber das Gesetz obliegt unserer Verantwortung und moralisches Handeln ebenfalls. Das hat mit Gott erstmal nichts zu tun, sondern mit menschlicher Ethik.
Wir können nicht leben ohne den Tod, Leben und Tod sind zwei Seiten ein und derselben Medaille! Umweltkatastrophen gibt es, weil dieser Planet hier lebendig ist, die Erdkruste ist ein dynamisches System, darum gibt es Erdbeben, z.B. Wenn es dieses System nicht gäbe, wäre Leben hier doch gar nicht möglich! Also Sorry für die Nebenwirkungen, aber betrachtet das mal so im Gesamtzusammenhang. Guckt euch an, wie Meeresströmungen funktionieren und warum bevor ihr über Tsunamis urteilt und meint, das sei ja was ganz arg Bösartiges... Das gehört zum Leben dazu, dass man auch sterben kann. Sonst könnten wir das ganze Unternehmen 'Leben' auch gleich lassen.
Wiki weiss was:
http://de.wikipedia.org/wiki/Plattentektonik
http://de.wikipedia.org/wiki/Meeresstr%C3%B6mungen
http://de.wikipedia.org/wiki/Klimaver%C3%A4nderung
Was die Hungersnöte angeht... wenn man sich mal die politischen Verhältnisse in betroffenen Ländern anguckt... und wie diese Verhältnisse zustande kommen... dann fängt es einem an zu dämmern, dass Gott damit wenig zu tun hat... wir können unsere Fehlverhalten schlecht Gott in die Schuhe schieben und dabei auf unserem freien Willen bestehen. 'Wasch mich, aber mach mich nicht nass', gibt es nicht. Freier Wille, Denk- und Handlungsfreiheit geht nunmal ganz schlecht zusammen mit dem Vorwurf an Gott, dass so viel Schlechtes getan wird... wie soll Gott denn das verhindern? Gegen unseren Willen? Oder indem er die natürlichen Systeme zerstört, die Leben auf diesem Planeten überhaupt erst möglich machen?
Guckst du z.B. hier: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,527281,00.html
Augen auf und viel Erfolg beim Gucken wünsch ich!
LG
|
|
|
|
Also, ich arbeite mit Menschen ....
Und manchmal bauen sie ungeheuren Mist, kommen heulend angelaufen und erwarten, dass ich ihren Mist wegkehre ...
Tu ich aber nicht, denn sonst würden sie nichts lernen ....
Wenn wir Menschen uns schon so verhalten, wie können wir erwarten, dass Gott in unsere Welt, die wir weitgehend (um keine Diskussion auszulösen!) erschaffen haben, eingreift, um unseren Stuß zu beseitigen? Hoffentlich tut ERs nicht!
Inanna
|
|
|