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| Ein Geist, der Bewußtseine verwandelt, wird ein Schöpfer des Menschen genannt. (U II, 228) |
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| Das Bewußtsein ist der eigentliche Mensch. (HR I/2, 152) |
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| In jedem Leben ist das Denken der Prüfstein. Der Mensch erkennt sich selbst, wenn er den Fluß seiner Gedanken verfolgt. Eine richtige Lebensbeschreibung muß weniger die äußeren Taten eines Menschen vermerken als vielmehr den Strom seines Denkens, nur dann kann man das Wesen eines Menschen erforschen. (Br II, 642) |
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| Jeder Geist schafft sich seine Welt, und die Schönheit oder Häßlichkeit der geschaffenen Welt hängt von der Beschaffenheit des Bewußtseins ab. (U II, 319) |
http://www.lebendige-ethik-schule.de/U2.rtf
Gott ist Geist und durch ihn wirken wir.
Noch Fragen ?
Und wir haben alle Chancen, ganz Mensch zu sein oder noch zu werden.
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Natürlich greift er nicht ein, das würde ja bedeuten, dass Gott das, was in der Welt geschieht, nicht will. Aber es geschieht genau das, was Gott will: Wir, die mit einer größeren Entscheidungsfreiheit ausgestattet sind als jedes Tier, erproben unsere Möglichkeiten. Das muss so sein, denn wir sollen das Licht, das unser Ursprung und unser unabänderliches Ziel ist, bewusst wahrnehmen lernen. Und das geht nur dort, wo Licht und Dunkelheit aufeinander treffen.
Unsere Seele ist Gottes Pulsschlag, Gottes Wahrnehmung von sich selbst. Das ist der Grund, w a r u m er uns geschaffen hat und uns bedingungslos liebt. Sobald er in irdische Geschehnisse eingreift, stört er unsere Eigenständigkeit und verfälscht unser Milieu.
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| Sobald er in irdische Geschehnisse eingreift, stört er unsere Eigenständigkeit und verfälscht unser Milieu. |
Wieso? Er ist doch allmächtig, dass heißt er könnte auch eingreifen ohne unsere 'Eigenständigkeit' zu verletzten.
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wenn Gott Geist ist und in uns wirkt - dann müßten wir ja all das tun, was auch Gott will - gewirkt durch den Geist - oder ?
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| Für uns ist es ganz schwer, sich einen Gott vorzustellen, der das, was wir tun, nicht nach gut und böse beurteilt. Wir wünschen uns einen Papa, der uns sagt, wo es langgeht und die Sache in die Hand nimmt. Aber so ist Gott nicht. Alle Grenzen, die wir überwinden können, die dürfen wir auch überwinden. Es ist nur so, und die Erfahrung haben wir ja alle gemacht, dass wir immer aufeinander angewiesen sind und unser Leben eigentlich nur dann funktioniert, wenn wir untereinander gültige Regeln aufstellen. Aber die Schlussfolgerung, dass uns Gott diese Regeln vorgegeben hat, ist falsch!
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