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@ Nela
lieben Dank das du mir zustimmst , Nela
Dann wünschen wir ihm doch auch mal, das es ihm hilft
Ganz liebe Grüße an Dich ,Simone
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Hallo Faby,
ich finde den Ansatz, den sonne hatte, dass man auch einmal mit Anderen über die eigenen Probleme reden muss, ziemlich gut.
In deinem "Roman" steht nirgendwo etwas davon, dass auch du Leute hast, mit denen du über deine Probleme redest, deshalb nehme ich einfach einmal an, dass du es tatsächlich auch eher selten tust (sag es mir, wenn es anders ist). Genau das solltest du aber unbedingt tun, da viele Probleme hundert mal weniger kompliziert und schwierig erscheinen, wenn man darüber redet oder sie einfach nur erzählt.
Ich selbst habe dieses Problem ebenfalls, dass ich zwar gut Anderen helfen kann und sie immer ermutige mir Alles zu erzählen, mich aber fürchterlich schwer damit tue, selber einmal etwas zu erzählen. Vielleicht sind wir da ja Leidensgenossen...
Was Psychiater angeht, gebe ich dir auf alle Fälle Recht, das sie die Probleme ihrer Patienten meist nur aus der Theorie kennen, aber ich meine das ist doch immerhin schon mal etwas oder?
Ich meine das ist schon mehr als viele andere Menschen und sie haben oft auch "Anleitungen" (Doofes Wort, aber mir fällt nix besseres ein) was man gegen diese Probleme tun kann. Diese Lösungswege kennen die lieben Ärzte zwar ebenfalls nur theoretisch kennen, aber sie haben meist schon bei vielen Menschen funktioniert und wurden ja vielleicht sogar ehemals Betroffenen aufgestellt...
Ich finde das solltest du bei deiner Meinung über sie bedenken. (Wobei es in jedem Beruf Flachpfeifen gibt und man sich eben einen Netten suchen muss. )
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Guten Abend miteinander
Vielen Dank für eure ermutigenden Beiträge
Der Reihe nach möchte ich nun einige Dinge sagen:
@Nela: Vielen Dank für deinen Ratschlag. Und ich habe auch von meinen Eltern schon oft gehört, ich solle anfangen, zuerst auf mein eigenes Wohl etwas mehr zu achten, doch kämpfe ich mit dem Problem, dass ich dazu "zu nett" bin. Jedes mal wenn ich jemandem sage, ich habe keine Zeit, oder etwas dergleichen, habe ich sofort ein schlechtes Gewissen. Und ich will dir nicht widersprechen wenn du sagst, dass es mir hilft, doch mein schlechtes Gewissen siegt meist
@Sonne: Vielen Dank, dass du mir diese Frage gestellt habe. Es kann sein dass zwischen diesem Satz und dem nächsten einige Minuten oder gar Stunden verstreichen, denn über diese Frage will ich wirklich ganz genau nachdenken, ich habe mich noch gar nie so recht darum gekümmert! Die Antwort kam relativ schnell: Es geht im grossen und ganzen nicht darum, was sie mir sagen will, sondern eher, dass sie mir etwas sagen will. Und ich weiss was du meinst. Auch meine Freunde fallen oftmals aus allen Wolken, selbst wenn ich nur sage, ich habe gerade keine Zeit. Ich weiss, dass sie dies nicht bös meinen, aber sie kennen mich ja nicht anders als der hilfsbereite, kleine Junge, welcher einem immer zuhört. Und nach dem, wie sie mich kennen, gibt es nunmal für mich die Aussage "keine Zeit" gar nicht. Und wenn ich sie dann sehe, habe ich Angst, dass sie sich hilflos fühlen und helfe ihnen dann dennoch, vielleicht bin ich zu inkonsequent? Leider glaube ich nicht an Gott, was folgendermassen zu begründen ist:
Ich hatte einige Jahre sehr viel mit Leuten zu tun, welche dermassen ihrem Glauben verfallen waren, dass sie für jeden Schritt, den sie taten, Gott die Verantwortung gaben. Das galt für deren Probleme ebenfalls. Sie waren teils ausserstande, ein Problem selbst zu lösen und was Verantwortungsbewusstsein ist, wussten sie ebenso wenig. Diese Leute haben den Kontakt zu mir abgebrochen, als ich meinen Glauben an Gott, teils aus Angst, so zu werden wie sie, teils aus der zunehmend gestärkten Meinung, das Gott nicht das aus der Welt gemacht hätte, was sie heute ist, aufgegeben habe. Ich mag es all denen gönnen, die noch etwas mehr Vertrauen in die himmlische Macht setzen können, doch habe ich persönlich eine mittelgrosse Phobie davor, was aus mir wird, wenn ich vom selben Geist gelenkt werde wie das Schicksal der Erde. Ich denke ihr versteht, was ich meine.
@Mistkäfer: Nun, ich kann dr Recht geben, über meine Probleme rede ich selten bis nie. Wenn ich über meine Probleme rede werde ich praktisch immer als Selbstmitleidig und Verklemmt bezeichnet, was mir auch meist die Motivation nimmt, weiter zu reden. Ich sehe den Unterschied zwischen mir und einigen anderen darin, dass ich niemals jemandem sagen würde, es wäre Selbstmitleidig oder Verklemmt oder irgendetwas dergleichen, wenn er mit mir seine Sorgen teilt. Manchmal gibt es Situationen, wo ich Freunden auch aufzeigen muss, dass ihre Probleme nicht der Weltuntergang sind, wobei ich das so zu machen probiere, dass sie mich verstehen und das, was ich sage, auch klar für sie ist und sie sich nicht "verarscht" von mir fühlen, wenn ich ihnen klarmache, dass es auch Leute gibt, welche es schlechter getroffen haben. Ich will natürlich in keinster Weise sagen, ich wäre der Ärmste der Welt, denn wenn ich sage, es gäbe Leute, welche es schlechter getroffen haben, so rede ich nicht wirklich von mir. Ausserdem denke ich, so wie du das sagst, haben wir so ziemlich genau das selbe Problem . Ich will auch keinem Psychologen/Psychiater Vorwürfe machen, er hätte seinen Job nicht im Griff, ich habe einfach die (vielleicht falsche) Überzeugung, dass einem Freunde, welche einem schon seit Jahren kennen, am besten helfen können von allen. Vielleicht kennen sie mich teils besser als ich mich selbst.
Ich hoffe, ich konnte euch noch etwas aufschluss gewähren und möchte euch nun etwas erzählen, was sich zu meiner aktuellen Situation noch hinzugetan hat.
Mein Vater sagte mir zwar, es liege an der Pubertät, dass mich folgende Geschichte so sehr berührt, wie ich sie euch jetzt schildere:
Also: Ich kam im März letzten Jahres mit einem Mädchen zusammen und als ich sie (wir waren schon früher zusammen) zum ersten Mal echt sah, und sie umarmte, war ich sofort hin und weg von ihr und über beide Ohre verliebt. Ich war damals in der neunten Klasse und der Sündenbock für dieses und eines. Mein Leben kriegte ich nicht mehr so wirklich auf die Reihe, auch wenn ich dies damals noch nicht so wirklich realisierte und es war auch in der Zeit, als ich zu Rauchen anfing. Auf jeden Fall war dieses Mädchen ein Schritt in meinem Leben, welcher mich zu einem völlig anderen Menschen machte. Ich wurde wieder viel offener, gleichzeitig aber auch kritischer, ich denke ein gewisses Mass an Reife, welche hervorkam, als ich mich so sehr verliebte. Nun, ich war mit ihr ein Jahr zu sammen. Während dieses Jahres war ich auf Lehrstellensuche und wie gesagt neben dem freiberuflichen Sündenbock war ich auch aus familiären Gründen überstrapaziert und dergleichen. Dazu kam dann noch im Thread beschriebene Situation. Ich kann es so beschreiben: Die Liebe zu diesem Mädchen war das Fundament und die Bürden, welche ich beschrieben habe, das Gebäude. Darunter war der Boden, was ich als Boden definieren kann, weiss ich nicht so genau, vielleicht meinen Geist, oder mein Herzen. Auf jeden Fall wurde - so erkläre ich mir das zumindest - die Last, welche auf das Fundament - also auf meine Liebe - drückte, dass dieses Einsank, tief in den Boden, so dass ich es schlussendlich nicht mehr sehen konnte. Anders gesehen: Ich konnte keine Liebe mehr fühlen. Als ich dann irgendwann - ihr könnt mich dafür erschiessen, dass ich sowas gemacht habe - Schluss gemacht habe, fühlte ich mich grundsätzlich mal wohler und freier, doch als ich aus der Schule kam und meine Lehre begann, wurden auch die Leute um mich herum freundlicher, das Umfeld veränderte sich vollkommen schlagartig. Die wohl schwerste Bürde, der Sündenbock, fiel ab von mir und das Fundament war wieder von seiner Last befreit, das war im Sommer, 3 Monate, nachdem ich mich von meiner Freundin getrennt habe. Damals ging es mir gut, und ich dachte, alles würde wieder in Ordnung gehen, doch letzten Monat, im Oktober, kam mir währenddem ich duschte alles wieder hoch und ich fühlte die alte Liebe wieder aufflammen, und sie hält bis jetzt an. Ich habe in letzter Zeit versucht, mit dem Mädchen wieder den Kontakt aufzunehmen, welchen sie abgebrochen hat, denn sie hat mich wirklich geliebt, und ich muss sie wirklich verletzt haben. Ich schaffte es nicht. Und mir tut jeder Gedanke an sie weh, weil ich immer wieder dran denken muss, wie gut wir zusammen gepasst hätten und dass es schlussendlich meine Schuld ist, wenn ich die Liebe meines Lebens verloren habe. Ich habe die ganze Zeit gehofft, ich könnte eine zweite Chance bekommen, ich habe ja immerhin jedem Menschen immer wieder Chancen gegeben, auch wenn er Fehler um Fehler gemacht hat, habe ich immer daran geglaubt, dass er irgendwann sich bessern würde. Und genau zu dem Moment, wenn ich eine zweite Chance wünschte, mehr wünschte als alles andere, alles dafür gäbe, eine 2. Chance zu erhalten, bleibt mir diese verwehrt. Ich fühle mich schäbig, dass ich meine grosse Liebe meiner schlechten Gefühle wegen aufgegeben habe und wollte euch hier ersuchen, mir Rat zu geben, wie ich mit meinen Gefühlen umgehen soll, denn ich glaube, dass ich persönlich ein solches Gefühl nicht ein Leben lang verdient habe. Ich bin doch grundsätzlich ein guter Mensch Wie gesagt, ihr könnt mich dafür an jede Wand prangern, denn ich weiss, dass ich Mist gebaut habe. Dennoch vielen Dank für eure konstruktiven Ratschlägen zu meinen Problemen und vielen Dank, dass ihr euch meiner so gut annehmt! Ich denke, mir wird es in dieser Community gut tun.
Ganz herzlich liebe Grüsse
FG
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Vielen Dank für dieses ausführliche Schreiben an uns alle.
Du hast geschrieben, dass du teilweise als selbstmitleidig oder verklemmt betitelt wirst, wenn du mit anderen redest. Tja, es gibt einfach Menschen die kein Taktgefühl haben oder einfach nicht besonders sensibel sind. Dass solche Kommentare nicht gerade ermutigen weiterhin zu erzählen kann ich mir durchaus vorstellen... und ich meine, man muss sich unter den Freunden die man hat, zum reden Ein oder Zwei suchen, die einem nicht so etwas vor die Füße werfen, sondern wirklich verständnisvoll reagieren (selbst dann kann erzählen noch Überwindung kosten, aber man kann es eher).
Davon gibt es meist nicht viele, aber sie sind gold wert finde ich.
Die Sache mit dem Mädchen klingt schwierig.
Hast du überhaupt schon mal wieder mit ihr geredet? Vielleicht würde es helfen, wenn du ihr sagst du möchtest mit ihr reden und ihr all das, was dir klar geworden ist erklärst und auch, dass du das du damit einen großen Fehler mit der Trennung gemacht hättest.
Wenn sie dich wirklich so sehr geliebt hat, dann ist davon ja vielleicht immer noch etwas übrig und wenn du ihr etwas Zeit lässt, vielleicht erinnert sie sich dann daran.
Wenn sie aber überhaupt nichts mehr mit dir zu tun haben möchte, was nun mal möglich ist, ach wenn es hart wäre, glaube ich solltest du versuchen sie loszulassen.
Was die Frage nach der Liebe des Lebens angeht, sage ich erst mal nichts, weil ich nicht an eine einem vorbestimmte wahre Liebe glaube.
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Hallo Faby,
nun Gott für alles die Verantwortung zu geben halte ich persönlich auch nicht für richtig..........ich habe nur meinen persönlichen Glauben da ich mich nicht wirklich zu einer Religion zuordnen kann.
Für mich steht fest, Gott hilft denen die sich selbst helfen wollen.Also nicht die Hände in den Schoß legen, nach dem Motto, ich bete jetzt mach du mal lieber Gott.
Aber ich denke es ist auch nicht richtig ,die Verantwortung für andere zu übernehmen, den Menschen in den Arm nehmen,trösten,aber nicht alles abnehmen, in dem man sie für alles und vor jedem in Schutz nimmt....
Es gibt Menschen, die können einem wirklich (unbeabsichtig) ihre Last auflegen und wissen nicht einmal das sie es tun.
Irgendwann wird es zu viel und du siehts, du bist der Sündenbock für alles, weil DU dir alles auflädst.
Tja und auch das hab ich damals in meiner Pubertät duchgemacht und es zog sich bis vor einigen Jahren hin, Ich dachte immer und grundsätzlich das es richtig ist, ich müßte Schwächeren helfen. Heute denken ich , das jeder seinen Weg hat, warum auch immer und wenn er etwas dagegen tun möchte, sollte man sich selber frei strampeln und mit den richtigen Freunden, die sicherlich auch wichtig sind dabei, sollte es funkionieren,
Aber nicht in dem Freunde für dich machen, sondern in dem sie einen begleiten.
Vielleicht kannst du deinen Freunden sagen, ich kann dir versuchen zu helfen und ich kann dich ein Stück begleiten aber etwas ändern mußt du selber.
Wege sind dazu da, um zulernen.
Wie sollen Kinder z.B. laufen lernen, wenn die Mamas aus Angst sie könnten sich verletzten sie gar nicht er lassen? Wenn Mama sie laufen läßt, sie versuchen läßt, flitzen sie irgendwann und haben Erfolgserlebnisse, trotz blauer Flecken und offenen Knien.
Ein Schmetterling den man aus seinem Kokon befreit, weil er einem so leid tut, das er sich so abrackert um dort heraus zu kommen, wird niemals seine Flügel richtig entfalten können um zu fliegen. Da genau das kämpfen um diese Freiheit, seine Flügel stärkt.Das Blut in die Flügel pumpt, damit sie sich wunderbar entfalten können.
Was die Wahrnehmung mancher Menschen betrifft , kann man nun mal auch nicht verlangen das jeder seine Grenzen kennt.
Setze anderen und dir deine persönlich Grenzen...was ist daran schlimm?
Es geht auch um dich, wenn der große Geist ALLES lenkt, dann solltest du es machen dann bist du ales einzelner und dein tun sehr wichtig.
Nur wenn wir nicht mal Verantwortung und Schuz und Achtung für uns selber empfinden, wie sollten wir es auf die Welt übetragen können. Schütze dich...in dem du aufzeigt bis hier hin und nicht weiter.
Wenn wir uns alle von dem ''großen Geist'' (die Indianer nennen ihren Gott übrigens auch so) lenken lassen würden, denkst du tatsächlich nicht auch, das wir dann somit auch die Welt wieder in die richtige Bahn lenken würden
Wenn alle aufstehen würden und einfach nur auf sich persönlich aufpassen und auf ihr tuen achten würden............ wäre das schön, da ich glaube wir sind alle eins
Was deine Freundin betrifft, du redest von einem Haus, ich glaube kaum das du dir mit 16 ein Haus wünscht Was hat dich so eingeegnt in eurer Beziehung? Die Liebe ist aktuell und noch greifbar...aber irgendwas war doch nicht ok, weißt du was? Könntest du oder ihr es anders machen, wenn du die Beziehung noch einmal aufleben lassen würdest?
Was die Psychologen betrifft....die werden dafür bazahlt...die haben sich diesen Beruf ausgesucht ...nenn ihn doch einfach deinen persönlichen Manager......und du mußt nicht mal ein schlechtes Gewissen haben deine Sorgen und Gedanken dort ab zu laden
Eigentlich sind sie dazu da mit geschickten Fragen und geschicktem lenken der Gespräche....dein Gedanken zu sortieren damit du Lösungen für dich selber finden kannst.
Die wollen dir nicht mal eine Lösung aufs Auge drücken aber sie haben das Wissen, dir zu zeigen was dein Verhalten für Konsequenzen hat. Ursache und Wirkung.
Ich persönlich glaube, das fast immer die Falschen dort sitzen Eigentlich müßten die dort sitzen, unter denen man leidet Aber die merken das ja nicht mal, also müssen die Andern was ändern, damit die unter denen man leidet keine Macht mehr haben seh es doch einfach so
Liebe Grüße, Simone
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