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Was machen wir, wenn der Mensch ausstirbt?












Zitat:
Was machen wir, wenn der Mensch ausstirbt?


Was machen wir, wenn der Mensch ausstirbt und was sind wir - wenn der Mensch ausstirbt, sind wir alle weg - und was wird - ist noch Zeit - sicherlich hat sich Gott was dabei gedacht, als er auch den Menschen schuf - aber manchmal denkt man, daß Gott sich das vielleicht anders gedacht haben könnte, das mit dem Menschen - falsch gedacht, lieber Gott - der Mensch, den du dir gewünscht hast, der ist noch nicht

Wie schreibt Aivanhov in seinem Buch "Die menschliche und die göttliche Natur in uns"

"Wie oft sagt man zur Rechtfertigung gewisser Schwächen:"Das ist menschlich!" Wenn man aber richtig überlegt, bedeutet "das ist menschlich" eigentlich "das ist tierisch". Wie also läßt sich die menschliche Natur definieren ?

Der Mensch ist das Doppelwesen, das in seiner Evolution zwischen der tierischen und der göttlichen Welt steht. Er muß seine niedere Natur bezähmen, um sie zu überwinden. Die Aussage der Heiligen Schrift "Ihr seid Götter" soll den Mensch an den göttlichen Wesenskern erinnern, der in ihm verborgen ist und den es zu manifestieren gilt. "

Das kann einer noch so sehr von Liebe, Gott und Jesus und andere Arten von Gott erzählen - wenn er kein Mitgefühl für die gesamte Schöpfung hat, ist in ihm noch das enthalten, worüber Aivanhov spricht.

Aivanhov:
"Alle Schwächen wurzeln in der Persönlichkeit. Deshalb ist es völlig unnötig, sich mit ihnen zu beschäftigen, denn um nur eine einzige abzulegen, braucht man ein ganzes Leben, wenn nicht mehr! Ihr solltest euch um die Wurzel kümmern, denn sie nährt alle Schwächen. Die Persönlichkeit wird durch die Ichbezogenheit charakterisiert. Wenn der Mensch sich seiner Persönlichkeit überläßt, sieht und umsorgt er nur sich selbst und hält sich selbst für den Mittelpunkt der Welt. Alles soll sich um ihn drehen, ihn zufriedenstellen, ihn liebevoll anblicken und ihn nach seinen Wünschen befragen.

Sólange die Persönlichkeit einen solchen Raum einnimmt, wird der Mensch immer leiden: weil er nicht beachtet wird, weil man sich nicht um ihn kümmert, weil man ihm nicht nachgeben will oder weil man ihn nicht als einen Helden, ein Genie oder eine Gottheit anerkennen will. Das ganze Leid des Menschen rührt daher, daß er seine niedere Natur so sehr aufgeblasen hat, daß sie ihm nun wie ein Berg den Eingang zum Himmelreich versperrt.

Jesus sagte, daß eher ein Kamel durch ein Nadelöhr geht als ein Reicher durch das Tor des Himmels. Es ist nie richtig erklärt worden, warum Jesus für sein Gleichnis ausgerechnet ein Kamel wählte."
Da der Mensch nach gängigen esoterischen und religiösen Auffassungen ein Konglomerat aus Fleischkörper und Geistwesen ist, gibt es nach dem Aussterben des Menschen logischerweise zwar keine Menschen mehr, aber immer noch die Geistwesen (hoffen wir mal das beste). Diese können dann immer noch in intelligent gewordenen Tintenfischen, Nacktschnecken oder Ameisenhaufen reinkarnieren und ihren spirituellen Entwicklungspfad weiter wandeln.

Den Bahai ist es egal. Die entwickeln sich sowieso im Jenseits weiter.

So einfach ist das!
Es ist ja nicht so das Bahá'í diese Welt ablehnen. Sie ist für uns eine Vorbereitung auf die geistige Welt danach, wie der Mutterleib eine Vorbereitung auf diese Welt ist.

Sicher entwickeln sich die Seelen der Menschen im Jenseits weiter, aber das heißt nicht das diese Welt untergehen muss oder wird.

Bahá'í glauben vielmehr das die Menschheit in dieser Offenbarung mündig geworden ist. Es wird, bzw. es hat ja schon, einen gigantischen technischen und sozialen Fortschritt geben. Auf einen geringeren, weltlichen, Frieden wird schließlich der größte Frieden folgen.


Liebe Grüße, Tobias
Hallo Tobias,
ja, das wäre schön. Andererseits liegt die Vermutung nahe, dass gerade dieser gigantische technische Fortschritt es ist, der den größten Teil der Menschheit in immer tiefere Unmündigkeit und Manipulierbarkeit führt, während einige wenige die Fäden immer fester in die Hand bekommen. Gigantischer sozialer Fortschritt? Derzeit scheint es eher rückwärts zu gehen. Nun gebe ich zu, dass das vielleicht nur kleine Wellen sind, die einen allgemein Trend nicht wirklich stören, aber eigentlich sehe ich nur TECHNISCHEN Fortschritt seit Jahrhunderten, ansonsten scheint sich nicht viel zu ändern. Einzelne Menschen übersteigen vielleicht das irdische Sein, die Allgemeinheit rennt im Laufrad, begnügt sich mit den Freuden des Körpers und lebt dahin ... mit unbekanntem Ausgang.
Tobias: Frieden wird schließlich der größte Frieden folgen.

Tobias, wie willst du denn Frieden nach dem Frieden haben, wenn der Mensch sich nicht entwickelt - meinst Du den Frieden im Jenseits ? Ich dachte, dort ist immer Frieden ?

Zitat:
Bahá'í glauben vielmehr das die Menschheit in dieser Offenbarung mündig geworden ist.


Hast du Hoffnung, daß das in 1000 Jahren zu machen ist - was muß sich am und im Menschen ändern, damit Frieden ist ? Denn jede Seele inkarniert sich im Menschen - wenn aber der niedere Wesenanteil noch zu hoch ist, wie will sich das ändern ? Oder können wir die ganze Entwicklung ab ins Jenseits schieben ? Doch wozu braucht es dann die Erde ?

Zitat:
Fipps: gibt es nach dem Aussterben des Menschen logischerweise zwar keine Menschen mehr, aber immer noch die Geistwesen (hoffen wir mal das beste).


Nach dem Wesen der Wurzelrassen sollen die ersten Wesen Geistkörper gewesen sein, haben sich materialisiert und werden später wieder zu Geistwesen werden.
http://www.anthroposophy.com/aktuelles/gagegenrass.html

Ich habe einmal ein bißchen nachgeforscht - (was sind wurzelrassen) da treffen Gegensätze zusammen - Gegner - Befürworter - jeder legt sich eben ins Zeug.

Eben aber ein Zeichen dafür, daß sich Menschen damit beschäftigen - woher kommen wir - wohin gehen wir und was für einen Sinn hat es, daß wir auf der Erde sind usw.

In jeder Religion gibt es verschiedene Ansichten - auf einer Seite fand ich den Satz, daß Steiner meinte, als das Geistwesen in die Materie trat, wurde es der Sündenfall, der in der Bibel aufgeführt wird.
http://www.anthroposophie.net/stein.....bib_steiner_ga_011_05.htm

Steiners Ansichten scheinen die Gemüter zu erregen im ewigen Für und Wider.
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de

Wir können eigentlich nur vermuten, aber das Thema ist so weitschweifig, daß es einige Zeit braucht, ehe das Thema - vor allem, wenn man sich damit nicht identifizieren kann, begriffen wird.

Wer weiß schon, wie das alles wird - warum es geworden ist - weshalb es so geworden ist - und wie es überhaupt ist.

Es sind insofern Vermutungen, aber manchmal kann man auch verstehen, daß es Erklärungen bietet, die man sonst auf diese Weise nicht findet.

Wer weiß es schon ganz genau -
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