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Vernunft in der Religion












Ich gehe davon aus das die höchste Souverenität jedes Menschen seine eigene Vernunft sein sollte. Viele Linke begründen ihren Atheismus damit, dass sie selbst die Verantwortung übernehmen wollen und es kein höheres Wesen geben soll, was ihnen die Verantwortung für sich selbst abnimmt, weil das viel unrecht legitimieren kann. Ich geh davon aber aus das man an Gott glauben kann und selbst Verantwortung übernehmen kann.

Für viele sind das etwas fremde Gedanken, deshalb müssen wir mal differenzieren.

Die höchste Souveränität im Islam ist Gott, und das Wort Gottes ist der Koran. Der Islam ist aber nicht der Mensch. Islam bleibt Islam, egal was Menschen darüber sagen. Das heißt nicht, das der Koran auch gleich die höchste Souveränität bildet für den Muslim. Gilt auch für andere Glaubensrichtungen.

Für den Menschen sollte die höchste Souverenität die Vernunft bilden. Das heißt aber nicht, dass die Vernunft höher steht als Werte oder Gott.

Es gibt eine Geschichte (wirklich passiert) eines Pfarrers, der zur Nazi-Zeit Juden in seinem Keller versteckt hat.
Als die Nazis ihn gefragt haben, ob er Juden gesehen oder versteckt hat, hat er gelogen.
Er hat damit gegen Gottes Gebot verstoßen!
Trotzdem sagt seine Vernunft ihm, das es richtig war, und das war es auch!
Er hat die Vernunft über Gottes Gebot gestellt!


Aber warum hat er den Nazis es nicht verraten. Wahrscheinlich weil er die Judenverfolgung ungerecht fand und damit stand etwas über der Vernunft, die Gerechtigkeit(ein Wert) und darüber könnte auch Gott stehen.
Er hätte auch sagen können, das es vernünftiger wäre die Juden nicht zu verstecken, damit er keinen ärger kriegt.

Sowohl böse Menschen, als auch gute Menschen können vernünftig sein.

Ich halte Werte für wichtiger als so ein Gebot!
Diese Erkenntnis erhalten wir aber nicht durch einen glauben an Gott,
sondern durch die Vernuft!

Damit will ich aussagen, das auch für einen gläubigen Menschen die Vernunft die höchste Souverenität bildet...oder sollte. Und es ist nicht gleich Plasphenie ist, wenn jemand etwas nicht ok findet in seiner Religion. Ich meine sogar das es gegen die Religion ist, wenn man nur blind glaubt.

Dieses denken fand ich auch im Islam. Bei Sufi-Geschicten. Bei Gläubigen, ohne da sie es selbst wussten. In einer Geschichte über den Propheten Mohammed. Und wenn mich nicht alles täuscht, bedeutet das erste Wort im Koran, das der Mensch denken soll.

Sowas findet man auch in den anderen Religionen.

Euere Meinung dazu?
Ich denke, es ging in erster Linie in der Geschichte darum, daß sich ein Mensch innerlich geöffnet hat und er es mit seinem inneren Gewissen nicht vereinbaren konnte, diese Menschen in ihrer Hilflosigkeit so stehen zu lassen - denn jedes Leben im Körper ist endlich - und hätte er ihnen nicht geholfen, dann hätte es sein weiteres Leben belastet - er hätte die Bilder in sich nie vergessen können und immer daran denken müssen, warum er eine Chance vergeben hatte, sich als Mensch zu beweisen. Das alles kommt nur zum Teil aus der Vernunft, sondern es ist vor allem eine Sache des Herzens und des Mutes.

http://www.3sat.de/3sat.php?http://.....e/delta/102456/index.html


Für eine Weile sah es so aus, als ob das Interesse an Religion immer mehr abnimmt. Doch jetzt erobert sie sich die Bühne des Weltgeschehens zurück. Es ist eine Rückkehr in unsicheren Zeiten. In einer unübersichtlichen globalisierten Welt soll der Glaube wieder Orientierung stiften. Doch auch die Religionen verändern sich: In einer zusammen rückenden Welt begegnen und durchdringen sie sich mehr als je zuvor.



Kampf um Wahrheiten


Als einer der ersten hat sich der amerikanische Philosoph und Harvard-Professor William James vorbehaltlos mit der Vielfalt der Religionen beschäftigt. Für den Vordenker des amerikanischen Pragmatismus ist es vor allem die Kategorie der religiösen Erfahrung, die einen Zugang zu Religion, und damit auch zum Problem der Entstehung religiöser Wahrheiten, ermöglicht. In den monotheistischen Religionen beginnt alles mit einer Offenbarung, der Erfahrung unmittelbarer Gottesanwesenheit. Was beim Religionsstifter ein einzigartiges Erlebnis war, wird bei den Nachfolgern zum Dogma. So wird die Wahrheit der Offenbarung im Monotheismus Gesetz, andere Wahrheiten werden rigoros ausgeschlossen. Das führt zwangsläufig zum Ausbruch von Konflikten, auch innerhalb der monotheistischen Religionen. Als Folge der Reformation entbrennt zwischen Katholiken und Protestanten ein Krieg um die Wahrheit, in den bald alle europäischen Mächte verwickelt sind. Der Dreißigjährige Krieg wird zum religiösen Bruderkrieg, der ähnlich erbittert geführt wird wie ein Konflikt zwischen verschiedenen Religionen.



Die Rolle der Vernunft


Die neue Vielfalt der Religionen ist Realität. Diese Realität aber wird von vielen Gläubigen als Zumutung empfunden und führt nicht selten zur Zuflucht in fundamentale Wahrheiten. Wahrheiten, für die getötet und gestorben wird. Die religiöse Vielfalt ist zu einem aktuellen Problem geworden. Dabei ist sie nicht nur ein Phänomen unserer Zeit: Auch früher schon sind sich Religionen nahe gekommen.



Eine bloße Vernunftreligion muss also zu kurz greifen: Das metaphysische Grundbedürfnis des Menschen scheint sich nicht wegrationalisieren zu lassen. Entgegen aller Hoffnungen der aufgeklärten Moderne ist eher das Gegenteil der Fall: Je allumfassender die materialistische Entzauberung der Welt, desto mächtiger meldet sich die Religion zurück.

4. Das Prinzip der Polarität

Alles ist zweifach, alles hat zwei Pole,
alles hat sein Paar von Gegensätzlichkeiten;
gleich und ungleich ist dasselbe;
Gegensätze sind ihrer Natur nach identisch,
nur verschieden im Grad;
Extreme begegnen einander;
alle Wahrheiten sind nur halbe Wahrheiten;
alle Widersprüche können miteinander in Einklang gebracht werden.




Im Gegensatz zu den Offenbarungsreligionen ist bei ihm Wahrheit das Ergebnis individueller religiöser Erfahrung. Eigenes Erleben steht im Vordergrund, nicht das Befolgen von Dogmen. Vielleicht könnte das in Zukunft ein transrationales Modell für eine friedliche Koexistenz der Religionen sein?

quelle:
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Die Vernunft


aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie



Mit Vernunft als philosophischem Fachbegriff wird die Fähigkeit des menschlichen Geistes bezeichnet, universelle Zusammenhänge in der Welt und ihre Bedeutung zu erkennen und danach zu handeln – insbesondere auch im Hinblick auf die eigene Lebenssituation (vgl. Nous). Die Vernunft ist das oberste Erkenntnisvermögen, das den Verstand kontrolliert und diesem Grenzen setzt bzw. dessen Beschränkungen erkennt. Sie ist damit das wichtigste Mittel der geistigen Reflexion und das wichtigste Werkzeug der Philosophie. Dieses, als Diskussionsgrundlage immer noch maßgebliche Verständnis von Vernunft, steht in der Tradition der Philosophie Immanuel Kants.

Neben dieser menschlichen, subjektiven Vernunft (theoretische oder epistemologische Vernunft) nahmen einige Philosophen die Existenz einer objektiven Vernunft an, ein die Welt durchwaltendes und ordnendes Prinzip (metaphysische oder kosmologische Vernunft – Weltvernunft, Weltgeist, logos, Gott). Zu diesen Philosophen gehören z. B. Heraklit, Plotin und Hegel. Die Debatten um die Existenz oder Nichtexistenz einer solchen Weltvernunft und ihre eventuelle Beschaffenheit sind ein bedeutender Teil der Philosophiegeschichte.

Der Begriff „Verstand“ wird heute in Abgrenzung zur Vernunft dann verwendet, wenn ein Phänomen gesondert, abgetrennt von einem größeren Zusammenhang, betrachtet wird. In der Umgangssprache werden die beiden Begriffe allerdings nicht streng voneinander unterschieden
Zitat:
Trotzdem sagt seine Vernunft ihm, das es richtig war, und das war es auch!
Er hat die Vernunft über Gottes Gebot gestellt!


Nein, er hat Jesus Gebote über die Gebote Mose gestellt. Jesus sagt nämlich das Gott und die Menschen lieben über allen anderen Geboten steht.
Und wie hat er das gemacht: Mit Vernunft. Die hat ihm gesagt, dass die Gebote Jesu besser sind als die von Moses in diesem Fall.
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