|
|
|
Sendung Europamagazin: 24.11.07 - 16.30 Uhr auf SWR
"Bosnien: Fundamentalistische Wahhabiten
Frauen in Ganzkörperschleiern und bärtige Männer mit Gebetskappen waren vor dem Balkankrieg ein seltenes Bild in Bosnien. Zu Titos Zeiten galt der bosnische Islam als Vorzeigemodell eines gemäßigten Euro-Islam. Der Bosnienkrieg öffnete jedoch das Einfallstor für den religiösen Fanatismus. Unter die bosnischen Soldaten mischten sich Mudschahedin, Gotteskrieger aus dem arabischen Raum, die an der Seite ihrer muslimischen Glaubensbrüder gegen die christliche Bedrohung kämpften.
Die meisten dieser Gotteskämpfer sind längst schon weg. Geblieben ist jedoch ihre ideelle Hinterlassenschaft, der Wahhabismus, die Staatsreligion Saudi-Arabiens. Diese Richtung des Islams propagiert eine puristische Auslegung des Koran und gilt als Hauptquelle des Fundamentalismus. Die Wahhabiten betrachten sich als die einzig wahren Muslime und lehnen alle anderen Richtungen des Islam ab. Finanziert wird die Bewegung vor allem von saudi-arabischen Geldgebern. Auch in Bosnien leisteten sie Aufbauhilfe von über einer halben Milliarde Dollar– nicht zuletzt um das Land in Richtung Gottesstaat zu trimmen.
Autorin: Susanne Glass"
In dieser Sendung wurden unter anderem auch diese Themen gezeigt:
"Ungestörte Skinhead-Konzerte" und "Bulgarien: Rechte Hatz auf Roma"
Somit konnte man die beiden Parts gut vergleichen - und sie nehmen sich rein von der Ideologie und Kernaussage "Hass" nicht viel, außer, dass hinter den Islamisten (Wahhabiten) die Ölmilliarden aus dem arabischen Raum (SaudiArabien) stehen.
Adios
|
|
|