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Sakina für alle.
Hallo Essenz und Exitus.
Mir tun nur eure Mütter leid, dass sie euch jahrelang die Windeln gewechselt haben und eüre Mündchen mit Babybrei gefüllt haben.
Und wozu? damit ihr jetzt über Selbstmord und Suizid babeln könnt?.
mfffggg gnostik.
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Bravo gnostik!
Es geht darum Leid zu überwinden, nicht davor davonzulaufen... Drachen töten, anderen helfen, Prinzessinen heiraten und so... das sind die guten, spannenden Geschichten, die jeder hören will...
Und diejenigen, denen alles egal ist, vor allem ihre Mitmenschen (weil sie glauben, dass sie allen egal sind, dabei sind sie sich nur selbst egal), denen kann auch egal sein, ob andere Selbstmord gutheissen oder nicht.
LG
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MICH HAT NIEMAND GEFAGT OB ICH LEBEN WILL, deshalb habe ich auch das RECHT alles zutun und zulassen, was ICH will.
Ich bin doch nicht der Sklave meiner selbst, nur weil Andere, die sich wahrscheinlich in Glücklichkeit sonnen bzw. ertrinken, mir sagen das ich einfach alles hinnehmen soll.
Sch eiss auf die Gesellschaft und ihren naiven Regeln und Moralvorstellungen. Ich ersauf lieber in meinen eigen Blut, als dass ich die ganze sch eisse schlucke. Ich hoffe das ich in einen schwarzen Krater hinein gerissen werde, auf das ich nie mehr wieder kehre.
death end
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| Exitus hat folgendes geschrieben: |
| MICH HAT NIEMAND GEFAGT OB ICH LEBEN WILL, deshalb habe ich auch das RECHT alles zutun und zulassen, was ICH will. |
Du hast recht, niemand hat Dich gefragt.
Du hast Dich dazu entschieden, einen Körper anzunehmen.
Dieses Wissen geht aber in der Regel verloren.
Natürlich wirst Du das auch nicht glauben.
Glaubst Du, ich weiß nicht, wovon ich spreche?
7 Jahre lange hatte ich intensivste Selbstötungsgedanken.
7 Jahre lange konnte ich nur noch zwischen Dingen unterscheiden, die Suizidtauglich sind und unnützem.
Ich habe meinen Tod zahllose male vorbereitet.
Ich habe Abschiedsbriefe geschrieben.
Aber irgendwie kam es nie so weit.
Ich wollte über einen Zebrastreifen gehen, als ein Porsche mit Hochgeschwindigkeit anraste. Ich war mehrere Sekunden gelähmt.
Ich erzähle Dir das, dass Du erkennst, dass Du nicht der Einzige bist.
Ich bin heute so froh, dass es nie funktioniert hat.
Ich bin einer der glücklichsten Menschen, die ich kenne.
Und auch schwerste Situationen, die ich durchlebte, bis hin zu Morddrohungen konnten mir im Grunde nichts mehr anhaben. Ich hänge nicht an diesem Leben, aber ich bin froh, dass ich es lebe.
Tod ist für mich immer noch jeden Augenblick gegenwärtig und ich bin froh darum. Es ist uns wenig Zeit im menschlichen Körper gegeben, ich will diese wenige Zeit nutzen.
Ich grüße Dich!
Ja, liebe den Tod, das tue ich auch, aber im Gegensatz zu Dir liebe ich inzwischen auch das Leben.
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| Exitus hat folgendes geschrieben: |
| Sch eiss auf die Gesellschaft und ihren naiven Regeln und Moralvorstellungen. |
Der einzige, der hier naiv ist, bist du, Exitus. Eine Gesellschaft ohne Regeln? Nein, Danke. Ich finde die Regeln unserer Gesellschaft ganz gut und zwar weil ich in Gesellschaften ohne diese Regeln gelebt habe und weiss wie das ist.
Zu diesen 'naiven' Regeln zählen auch so unnütze Bestimmungen wie z.B.: das Eigentum des anderen (also auch mein Eigentum) darf nicht beschädigt werden - willst du wissen wie es in einer Gesellschaft ist, wo es diese Regel nicht gibt? Wo man nichts dagegen tun kann, dass andere auf einem rumtrampeln, weil der Staat noch ganz andere Probleme hat?
Geh mal nach Mexiko.. aber wenn du dir da ein Bein brichst und den Arzt nicht bezahlen kannst, dann hat dein Bein _Pech_ gehabt.
Du redest so grosspurig daher wie nur einer reden kann, der ausser Klapse noch _gar nix_ erlebt hat. Alda, ich war in der Klapse. Ich war 5 Jahre alt. Das war in Russland und meine Mutti durfte mich zwei Wochen lang nicht besuchen. Danach war ich in der Nachbarschaft unten durch. Eigentlich schon davor, denn ich war ja Deutsche und wollte ihr geliebtes Vaterland zerstören... Als ich 8 war, beschimpften mich die anderen Kinder (diesmal die Deutschen) als Schwein und sagten mir, dass ich hier sei um ihnen die Arbeitsplätze wegzunehmen (woher hatten die bloss diese Ideen?), sie folgten mir auf dem Nachhauseweg und rissen an meinen Haaren, meinem Ranzen, spuckten aus dem zweiten Stock auf mich runter, sagten mir, ich würde stinken und solle mich woanders hinsetzen, ich war 9 und hatte keinen einzigen Freund, ich spielte allein im Wald, mein Vater lag den ganzen Tag besoffen auf dem Zimmer, meine Mutter war sonstwo um Deutsch zu lernen, sie war die ganze Woche nicht da, nur am WE... Soll ich noch ein bisschen mehr erzählen?
Dass es ein paar Jahre so weiterging mit meiner verkorksten Kindheit zwischen Rassismus auf der Strasse und Abwesenheit der Eltern zu Hause...? Und von meinen Selbstmordgedanken?
Mein Gott, das ist so ekelhaft, was du hier daherlaberst... schalt mal dein Hirn ein.
LG
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