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Hallo, Minou,
>nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen,
>kann man das Phänomen der Nahtoderlebnisse
>nicht erklären.
Das mag sein, obwohl die Neurobiologen da anderer Meinung sind. Aber das beweist nichts, denn es heisst nur, man kann sie NOCH nicht erklären.
>Es ist ja so, dass die Patienten während ihres
>klinischen Todes ihren Körper
>und alle was rundherum geschah, wahrnehmen
> konnten.
Auch das beweist nichts. Unter Drogeneinfluss konnten gewisse "ausserkörperliche" Erfahrungen rekonstruiert werden. Aber ich gebe zu, dass da noch nicht bewiesen ist. Weder in die eine noch in die andere Richtung.
Dass so viele Menschen solche Erfahrungen hatten, kann durchaus damit zu tun haben, dass so viele Menschen Angst vor dem Tod haben, und sich die Evolution gnädig erwiesen und chemische Zusammenhänge hergestellt hat, die es einem Sterbenden auf diese halluzinatorische Weise erleichtern, ins Nichts zu gehen.
Viele Grüsse
Sucher
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Hallo, Minou,
>nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen,
>kann man das Phänomen der Nahtoderlebnisse
>nicht erklären.
Das mag sein, obwohl die Neurobiologen da anderer Meinung sind. Aber das beweist nichts, denn es heisst nur, man kann sie NOCH nicht erklären.
>Es ist ja so, dass die Patienten während ihres
>klinischen Todes ihren Körper
>und alle was rundherum geschah, wahrnehmen
> konnten.
Auch das beweist nichts. Unter Drogeneinfluss konnten gewisse "ausserkörperliche" Erfahrungen rekonstruiert werden. Aber ich gebe zu, dass da noch nichts bewiesen ist. Weder in die eine noch in die andere Richtung.
Dass so viele Menschen solche Erfahrungen hatten, kann durchaus damit zu tun haben, dass so viele Menschen Angst vor dem Tod haben, und sich die Evolution gnädig erwiesen und chemische Zusammenhänge hergestellt hat, die es einem Sterbenden auf diese halluzinatorische Weise erleichtern, ins Nichts zu gehen.
Viele Grüsse
Sucher
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Hallo Sucher!
Gott kann man auch nicht wissenschaftlich erklären ebensowenig wie
gewisse paranormale Vorkommnisse.
Da kommt wieder der Glaube ins Spiel. Millionen Menschen glauben
fest an die Auferstehung Jesu, weil er nach seiner Kreuzigung von
mehreren Menschen gesehen wurde. Das Sonnenwunder in Fatima
wurde auch von mehreren hundert Menschen gesehen und bezeugt.
Aber gut, wenn man vom Glauben nicht sprechen will: wissenschaftlich
beweisen oder begründen kann man so etwas natürlich nicht.
Aber - wie schon gesagt - denke ich nicht, dass wir von Jesus,
Mohammed, Baha'u'llah und den anderen Gottesoffenbarern so einfach
belogen werden.
Und was wäre der Sinn unseres Erdenlebens, wenn alles auf einmal
vorbei wäre? Arbeiten, essen, schlafen, ein wenig Freizeit - Ende?
Das kann nicht der große Sinn sein!
Liebe Grüße, Minou
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Hallo Ihr,
ich kann immer gar nicht so gut verstehen, weshalb es Menschen gibt, die sklavisch der Naturwissenschaft glauben.
Alle Wissenschaften, auch die Naturwissenschaft, sind je eine! Möglichkeit der Erkenntnis. Haben wir nicht ununterbrochen Hinweise darauf, wie sehr sich auch die Naturwissenschaft täuschen kann? Immer wieder muss man doch irgendwelchen Phänomenen andere Theorien überstülpen. Und so geht ja auch der Erkenntnisprozeß:
Beobachten
Theorien entwickeln
diese dann an den Phänomenen überprüfen
beobachten usw.
Wir hatten schon bewiesen, dass sich die Sonne um die Erde dreht, welche abenteuerlichen Erklärungen hat die Physik hinter sich. Erinnert Euch an die Suche nach dem kleinsten Baustein.
Leute! Wollt Ihr wirklich ein so zentrales Thema wie mein Leben, der Sinn in meinem Leben, Gott und Tod der Naturwissenschaft anvertrauen? Also, ich habe den Mut nicht. Ich will mir sicher sein und Sicherheit ist in meinem Inneren und nicht in den Wechselfällen des äußeren Lebens, z.B. in den Naturwissenschaften.
Vielleicht müssen wir alle wirklich akzeptieren, dass wir nichts wissen - und für mich bedeutet das, dass ich mich nur auf mein Innerstes Selbst verlassen kann. Aber ich weiß schon, dass das nicht jeder kann.
Zu den Nahtod-Erfahrungen. Vor mehr als 20 Jahren hat Moody als erster (Arzt!) darüber geschrieben, dann kam Kübler-Roß. Kürzlich gab es eine Studie in England über diese Erfahrungen.
Man kann da viel streiten. Übrigens Hormone als Ursache sind wohl wirklich auszuschließen. Aber egal. Dies gehört - wie die Erfahrungen in der Meditation - zu den Dingen, die eben nicht erfassbar sind durch die Naturwissenschaft. Das heißt doch aber nicht, dass es sie nicht gibt. Das heißt doch nur, dass die Naturwissenschaft nicht das geeignete Instrument zur Erforschung dieser Phänomene ist.
Ihr, die Ihr die Naturwissenschaften zu Eurem Glauben erhoben habt, Ihr könnt doch nicht hergehen und die Erfahrungen von Millionen Menschen seit Anbeginn aller Zeiten einfach vom Tisch wischen! Jede Kultur hatte ihre Totenbücher und die Berichte in diesen Totenbüchern über Jahrtausende hinweg und über viele Kulturen hinweg ähneln sich.
Und wenn Ihr mal mit Sterbebegleitern sprecht: auch sie machen immer wieder dieselben Erfahrungen in ihrer Arbeit: dass sich das Bewußtsein weitet, je näher man dem Tod kommt. Das bedeutet doch was, das kann ich doch nicht einfach den Naturwissenschaften opfern.
Wir wissen nichts. Ich weiß auch nicht, wie es sein wird nach dem Tod. Aber ich verlaß mich in dieser wichtigen Frage, die mein Leben bestimmt, nicht auf irgendwelche Wissenschaften. Mir sind die Menschen mit ihren Erfahrungen viel wichtiger. Und noch wichtiger ist mir mein eigenes Inneres.
Auch wenn das alles gar nicht naturwissenschaftlich, sondern halt nur empirisch ist. Mir egal.
Inanna
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Liebe(r) Minou,
>Millionen Menschen glauben
>fest an die Auferstehung Jesu, weil er nach seiner
>Kreuzigung von mehreren Menschen gesehen
>wurde. Das Sonnenwunder in Fatima wurde auch
> von mehreren hundert Menschen gesehen und
>bezeugt.
Du weisst aber auch, dass es Massensuggestionen gibt! Das Sonnenwunder von Fatima z.B. wurde nur von einem TEIL (!) der Leute bezeugt, ein anderer Teil war danach sehr verwundert, was dort stattgefunden haben soll, denn sie haben NICHTS gesehen, obwohl sie dabei waren.
>Aber - wie schon gesagt - denke ich nicht, dass wir
>von Jesus, Mohammed, Baha'u'llah und den anderen
>Gottesoffenbarern so einfach belogen werden.
DAS denke ich übrigens auch nicht! Aber ich bezweifele, dass Jesus sich selbst als Teil der Dreieinheit Gottes gesehen hat. Das haben "interessierte Kreise", sprich die KIRCHE aus ihm gemacht. Dass er, sofern er gelebt hat und sofern er so war, wie Bibel und Apokryphen ihn "zeigen", ein weiser Mann, ein tiefreligiöser Lehrmeister und vermutlich auch ein Sozialrevolutionär war, wird von mir mir gar nicht verneint. Ich vermute, dass ich ziemlich christlich lebe, denn seine Bergpredigt steht hier, in einer wunderschönen kleinen Ausgabe aus dem Diogenes-Verlag, immer griffbereit auf meinem Schreibtisch...
>Und was wäre der Sinn unseres Erdenlebens, wenn
> alles auf einmal vorbei wäre? Arbeiten, essen,
>schlafen, ein wenig Freizeit - Ende?
Nein. Liebe, Verantwortung, Neugier und der Wunsch, den Nachgeborenen die Welt ein bisschen BESSER zu überlassen als man sie selbst bei der Geburt vorgefunden hat. Mir reicht das, denn das alles zu leben und zu erreichen, ist eine Lebens-Aufgabe.
Liebe Grüsse
Sucher
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