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Leben nach dem Tod? Aus den Bahai Schriften












Hi
Mein Name ist Herby.
Ich war früher Christ, mittlerweile hab ich die Einsichten von Siddhartha Gautama (Buddha) erlangt. Er hat gesagt, jedes Leben ist Leid.
Nur in einem Punkt bin ich mir nicht einig mit ihm, er hat gesagt, bis man die Erleuchtung erlangt hat, bleibt man im ewigen Kreis des Wiedergeboren werdens.

Ich sage der Tod ist nichts weiter als die komplette Leere, in der Gefühle wie Hass oder Sorge nicht existieren. Keinerlei Gefühle existieren. Nichts und Niemand existiert. Es ist wie wenn man das Bewusstsein verliert. Man lebt nur ein einziges Mal, und so etwas wie eine unsterbliche Seele gibt es meiner Meinung nach nicht. Wir sind alle nur Tiere, Tiere die mit Bewusstsein "gesegnet" bzw "gestraft" sind. Tiere ohne Bewusstsein haben keine Sorgen, wir Menschen schon.

Mit Verlust des Lebens, endet die komplette Existenz eines Menschen, er wird sich nicht denken (z.B) "Ich bin nun an einem besseren Ort". Er kann nicht mehr denken.

Die ganze Erzählung mit der Seele spielt sich nur im Gehirn ab.

Möglicherweise irree ich auch in dem Glauben, aber es erschent mir di einzig wahre Antwort auf das Leben nach dem Tod zu sein.
Guten Abend!

Ich habe mich viel mit dem Gedanken befasst, dass das Leben nach dem Tod in eine völlige Auflösung des Bewusstsein mündet. Sollte das wirklich eintreten, dann brauche ich mich nicht dem Buddhismus zuwenden. Es genügt der moderne Gedanke vom Nichts nach dem Tod. Aber was bringt das?

Das bringt meiner Meinung nach keinen Sinn in die Schöpfung. Kein Mensch soll und darf Freude an seinem eigenen Leben finden? Die Befreiung von allen Begierden, allen störenden Neigungen und allen Süchten findet im Wechselspiel zu Gott statt, ganz einfach im unschuldigen Sein. Hier auf der Erde und erst recht im Jenseits. Es muss nur nicht schlagartig und plötzlich in das Eingehen zur Freiheit von der Selbstsucht kommen.

Liebe Grüße, reinwiel
Vielleicht ist ja die Auflösung des Bewusstseins so etwas wie der Himmel. Nur, dass man da ganz alleine ist. Hast du schon mal von Nahtod-Erfahrungen erfahren? Sie sehen alle einen Tunnel mit Licht am Ende.

Forscher haben herausgefunden, dass das durch die Entladung der Gehirnzellen hervorgerufen wird, bzw dass die Gehirnzellen absterben. Man kann sich das so vorstellen, als ob die Augen langsam aufhören zu sehen, nur statt eines hellen Punktes sieht man einen schwarzen Punkt.

Und ehrlich gesagt glaub ih nicht mehr an Gott. Eine äußerst gute Freundin von mir ist kürzlich an Krebs gestorben (gerade mal 20). Und sollte das stimmen, dass es Gott wirklich gibt, dann müsste ich trotzdem in den Himmel kommen, weil "der Gott" wrd mir vergeben, dass ich nicht an ihn gegblaubt habe.
Entschuldigt bitte die Rechtschreibfehler, meine Tastatur funktioniert nicht mehr so richtig.

P.S.: Wegen meiner Toten Freundin: Ich freue mich für sie, dass sie tot ist, so hat all ihr leiden ein Ende. Interpretiert das bitte nicht falsch, natürlich bin ich traurig darüber, aber das ist der Lauf der Dinge. Ich bin auch kein Sardist, Depressiver Mensch, oder Geistesgestörter Mensch, alles was ich bin ist Realistisch.
Wir haben das Thema "Tod" in eine Schublade gesteckt, auf der drauf steht: existiert nicht.

Der Tod gehört zum Leben - denn jeder geborene kleine Mensch hat ein Anfang und ein Ende - körperlich.

Wer sich ernsthaft auf spirituelle Weise damit beschäftigen möchte, hat hier im Forum sehr viele Gelegenheiten - denn es gibt sehr viele Threads, die darauf eingehen.

Die Teilnehmer des Forums haben unterschiedliche Aussagen über Tod oder Wiedergeburt oder Auferstehung, die man nicht auf einen Nenner bringen kann. Aber jeder Teilnehmer akzeptiert die Meinung des anderen - wenn er damit auch nicht konform gehen kann.

Vielleicht hat sich die Seele Deiner Freundin für diesen Weg entschieden - vielleicht soll es Dir etwas sagen - wir sind nicht Gott und daher fehlt uns das Wissen um die Sinnhaftigkeit eines Geschehnisses.

Sei aber gewiss, daß sie in diesem Körper, in dem sie in der anderen Welt ist, nicht mehr leiden muß.

Versuche, Dich mit ihr gedanklich zu verbinden. Gedenke ihrer und laß sie allmählich los. Sie wird weitergehen, da, wo sie ist.
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