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Leben nach dem Tod? Aus den Bahai Schriften












mmm ich muss leider davon ausgehen, dass ihr es wohl nicht verstanden habt, was ich meine! *seufz*
Dann erkläre es noch mal ausführlich. Ich will wissen, was daran so beängstigend sein soll...
Hallo Unien,

ja, auch ich bitte Dich, genauer zu erklären, was Du meinst!

Inanna
Lieber Benno,

danke für Dein Lob, ich stimme Dir zu (nicht nur beim Lob!). Die Geschichte der Völker und die Geschichte der Religionen zeigen deutlich, wie oft Religion ein Mittel zum Machtmißbrauch ist. Und da ich von Haus aus ein Problem mit der Hierarchie habe .... bin ich jetzt "mystische Freigeisterin".

Zum Bewußtsein:

Alle Theoretiker versuchen, das Bewußtsein aufzuteilen in verschiedene Teile: Überich, Ego, Es; Elternich, persönliches Ich, usw. usw.

Jung hat halt auch die Archetypen, die Seelenkräfte, die ganz tief unten und sehr archaisch, also wenig persönlich, aber dafür nur umso intensiver wirken mit einbeziehen wollen. Heute würden wir das vielleicht auch mit den Genen in Verbindung bringen, damals wußte man davon wenig. Das ist ja auch immer so, dass die Dinge auf verschiedenen Ebenen auftreten, das sieht man ja bei der Hirnforschung besonders deutlich.

Ein Leben nach dem Tod ist auf alle Fälle so möglich, dass sich alle Einzelteile wieder neu einordnen, also z.B. meine Körpersäfte dienen als Nahrung für die Würmer usw. Dasselbe ist auch mit dem Bewußtsein vorstellbar: da nichts, was einmal da war, verloren geht, so gehen die einzelnen Bewußtseinssplitter einer Person nach dem Tod ins All oder wohin auch sonst und irgendwer nimmt sie wieder auf.

Aber das meinen wir ja alle nicht, wenn wir vom Leben nach dem Tod sprechen. Dann meinen wir, dass unsere Person, unsere Individualität, unser Ego weiterleben soll. Und darüber wissen wir nichts. Zumindest naturwissenschaftlich wissen wir darüber nichts. Da fängt der Glaube und die mystische Erfahrung an.

Dein letzter Absatz ist sehr interessant: diese Vorstellung vertritt Seth und wenn ich das richtig weiß, auch der Buddhismus: In mir sind Fragmente aller möglichen Leben, aller möglichen Erfahrungen. Und ich muß auf meiner Wanderung durch die Inkarnationen alle Möglichkeiten des Lebens durchleben, also Mörder sein aber auch Opfer. Und ICH bin immer nur eine neue Zusammensetzung dieser Fragmente aus früheren Leben.

Ich weiß nicht, ob mir das gefällt ....
Wir wissen einfach zu wenig.

Inanna
Ewige Jagdgründe für die Indianer.
Hosianna singen für die Christen.
Viele Jungfrauen für den Moslem. (Evtl. viele Jünglinge für die Muslima)
Wilde Schlachten für die Wikinger.
Ein ewiges Hofbräuhaus für dem Münchner im Himmel.
Nirvana für die Buddhisten.

Wie wäre noch ein ewiger Chat-Room?

Außerdem glaube ich, seinen Himmel erschafft jeder Mensch selbst. Das obige scheint das doch zu bestätigen!
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