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Leben nach dem Tod? Aus den Bahai Schriften












Eine Frage, die mir schon lange im Kopf herumgeht:
Was würde ein 18Jähriger sagen, der in seinem Leben nie mit Religion oder auch Atheismus in Berührung kam und nun die Bibel liest. Jesus heilt Blinde. Läuft auf dem Wasser. Kommt aus dem Totenreich zurück. Menschen werden von Walen verschluckt und auf Gottes Wink hin wieder gerettet. Ein Meer wird geteilt. Ein brennender Dornbusch beginnt zu sprechen. Die Liste ist LANG.
Ich würde fragen, wer denn diesen Roman geschrieben hat. Nur ein bisschen arg trocken. Und widersprüchlich obendrein.

"Liebe deinen Feind mehr als deinen Freund"
Eigentlich ein guter Ansatz
> Kreuzzüge, Ketzterverbrennungen / Inquisition,
Aufrüfe in der Bibel (!) , die Feinde zu vernichten.
Sind wir Atheisten eure Feinde?
Hey, wie soll ich da denn in die Hölle kommen?
Jesus liebt mich doch mehr als euch!

Da lässt sich so unglaublich viel hinzufügen...
Das beste Argument gegen die Bibel ist die Bibel selbst...

@Unien: Glaubst du eigentlich an irgendein Fortbestehen nach dem Tod?
Ich glaube zu 95% nicht daran, habe aber einige Ansätze. Z.B. Paralleluniversen. Wenn es unendlich viele gibt, dann existiere ich zwangsweise auch unendlich oft in der Konstellation hier. Vll bedeutet das was. Bin aber eher abgeneigt. Ist immerhin eine grenzwertig wissentschaftliche Ansicht. Wobei Paralleluniversen bestritten sind...


Ach Ja: Ich habe Leute gehört, die davon sprechen, dass die Scheidungsquote bei den NICHTgläubigen geringer ist...
Und die sagen auch, dass bei einem Atheistenanteil von 10% in den USA der Prozentsatz an Atheisten im Gefängnis 0.2 % beträgt.
(75 % in den USA: Christen. 75% der Gefängnisinsassen: Christen)

Natürlich weiß ich nicht, ob das korrekt ist. Kannst du sicher sein, dass deine Studie in diesem Bereich auch richtig liegt? Wieviele Studien hast du hierfür gefunden?

@ Hoffnung:
Das letzte, was (normale) Atheisten wollen, sind irgendwelche Verfolgungen. Die haben die Gläubigen schon ganz für sich beansprucht...
Nee, jetzt ernst: Ich will mit Argumenten überzeugen, die stichhaltig sind. Ich will kritisiert werden, damit ich meine Position als falsch anerkenne oder die Gegenargumente als ungültig entlarve und meine Position stärke. In einer rein logischen Argumentation liegt die Stärke des Atheismus. Das will ich voll und ganz nutzen.
Hiermit will ich andere überzeugen. Wären nicht so gut wie alle Menschen vom Kindersalter an von einem religiösen Glauben beeinflusst, gäbe es vermutlich weit mehr Atheisten....

@ minou: Was denn?


PS: War mal tiefgläubiger Christ.
Zitat:
@ minou: Was denn?


Was meinst Du? Meine paranormalen Erlebnisse?
Ja, würde mich mal interessieren.
Benno:Christen und Kirche sind ein großer Unterschied.
Die Kirche hat Fehler(Kath) hat Fehler gemacht.(ich selber bin ev.)
Klarer Fall,so ist halt der Mensch.Die Ev. Kirche ist auch nicht gerade der Hit.
Das interessante ist ,daß due freik.Gemeinden sich super halten.Egal.jeder muß selber wissen wo er hingehört.
Ich selber habe alle Religionen(naja,nicht alle) durch.
Typisch Pubertät
Ich zwinge auch niemanden meinen Glaubern auf.Wenn einer sagt,er glaubt nicht an Gott,naja dann nicht,kein prob.Mein Religionslehrer sagte einmal,schon lange her,beten kannst du überall,dazu mußt du nicht in die Kirche gehen.So,ich fange an vom Thema abzuschweifen.
Leben nach dem Tod,warum nicht.Gläubig oder nicht,wäre doch eine Prima Sache,oder?
Gruß Ingo
Zu Unien:wollte Dich nicht angreifen
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
@Hoffnung - Ich habe mich nicht angegriffen gefühlt ... sagt einfach nur was du denkst und dann ist das für mich ok ... auch wenn mir hier und da was nicht gefallen sollte


Zurück zum Thema:... nur es ist doch so, dass der Unterschied zwischen Gott und Kirche nicht relevant ist, bzw es sich nur auf die gläubigen bezieht. Das Argument macht doch ohne Menschen gar keinen Sinn. So sehe ich das zumindest.

Ob jetzt ein Kirchenvater seine Gebote von Gott ableitet oder man selbst ... das ändert nichts an der Logik und an dem Vorgang.

Welche Namen die Religion trägt, ist dann völlig egal.

Vielleicht wird es jetzt klarer was ich meine.

@Benno
An einen Fortbestand nach dem Tod ... nein, das hört sich schlimm an und das ist es auch. Ich hatte mir schon überlegt, wenn dies jetzt alles eine Simulation sei, dann wird man vielleicht abgespeichert wenn man ein ordentliches Leben geführt hat.
Den Erzählungen der Religionen kann ich nicht glauben. Erstens ... es ist für mich fiktiv. Zweitens ... kann man da was weiss ich annehmen. Für mich erfüllen diese Vorstellungen nur einen Zwecke, den Menschen eine Illusion zu liefern, in der er flüchten kann.

Ich selbst habe aber eine andere Hypothese. Diese beruht auf der Tatsache, dass es kein autonomes "Ich" gibt.

Wenn es dies nicht gibt .... wie kann das denn alles sein? Wie kann ich ich sein und du du? Ein Antwort wäre, es gibt keinen Unterschied zwischen meinem und deinem Ich, weil es dieses Ich(das autonome ich) im Prinzip nicht gibt bzw. dieses nicht auf eine Person begrenzt ist. Da hängt kein Name an dem Ich. Es ist nur die biologische Funktion, die in jedem vorhanden ist und ein "Ich" erzeugt.

Weiter bedeutet es, dass "Ich", also das nicht ausgezeichnete Ich, gleichzeitig jetzt in diesem Augenblick 6 Mrd. andere Leben durchlebt. Ich, Unien, bekomme davon nichts mit, da ich physikalisch von den anderen, euch, getrennt bin.

Das Furchtbare an der Theorie ist, dass "Ich"(das nicht autonome ich) auch mein Vater bin, meine Schwester, meine Verwandten und auch meine Nachkommen bzw. auch meine Urahnnen.

Das gute ist.... man wird nicht sterben, weil man in der Form, dem autonomen Ich, nie geboren wurde.

Ich hoff ich hab irgendwo nen Denkfehler gemacht!
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