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Sat - Cit - Ananda












Hmmm



Zitat:


Der Mensch in der Revolte (1950)


Sobald der Mensch Gott moralisch beurteilt, tötet er ihn in sich selbst.

Doch man kann die Idee der Gerechtigkeit nicht ohne die Idee Gottes verstehen – also befindet man sich im Absurden.
Schon Nietzsche sagte, dass man die Moral, als Gottes letztes Gesicht, vor dem Neuaufbau zerstören muss. Erst dann gibt es Gott nicht mehr und damit keine Gewährleistung für unser Sein.

Der Mensch muss handeln, um zu sein.

Der Mensch will Gerechtigkeit für das Übel des Todes.
Das geschichtliche Christentum hat darauf mit dem ewigen Leben geantwortet, welches den Glauben verlangt. Das Leiden bleibt dabei ohne Erklärung und die Heilung vom Bösen wird ins Jenseits verschoben. Auch der Materialismus (philos. Anschauung, die alles Wirkliche auf Kräfte oder Bedingungen der Materie zurückführt) glaubt, alle Fragen beantworten zu können. Doch er vergrößert nur den Umfang des geschichtlichen Mords und verspricht eine Rechtfertigung erst für die Zukunft, was wieder den Glauben voraussetzt.

In beiden Fällen muss man warten und stirbt inzwischen unschuldig. Das Böse in der Welt verringert sich nicht und es haben auch noch keine göttlichen oder revolutionären Wiederkünfte stattgefunden. An allem Leiden haftet seit Jahrhunderten die Ungerechtigkeit.

Man muss leben und sterben lernen, um Mensch zu sein und sich weigern, Gott zu sein.

So lehnt der Revoltierende die Göttlichkeit ab, um das gemeinsame Schicksal zu teilen. Wir entscheiden uns für das nüchterne Denken und Tun, für die Großzügigkeit des wissenden Menschen.
Im Licht bleibt die Welt unsere Liebe und beinhaltet Gerechtigkeit. Diese sonderbare Freude hilft uns zu leben und zu sterben und wir weigern uns, sie auf später zu verschieben.

„Religionskritik“


http://members.aon.at/aha/austria/philo/camus.htm
Zitat:



Also sprach Zarathustra (1883)

Die Lehren fallen den Menschen zu, wie die guten uns süßen Feigen der Bäume durch den Wind. Wenn man die Fülle der Welt betrachtete, sagte man früher „Gott“, doch jetzt muss es „Übermensch“ heißen.

Denn Gott ist eine Mutmaßung.

Einen Gott kann man nicht schaffen, einen Übermenschen aber sehr wohl. Sich einen Gott zu denken bedeutet, dass alles in Denkbares und sinnlich Erfassbares verwandelt wird.

Um das Leben zu ertragen, müssen sich die Menschen ihre eigene Seligkeit schaffen; sie brauchen diese Hoffnung.
Doch wenn es Götter wirklich geben würde, könnte man es doch nicht aushalten, kein Gott zu sein. Also gibt es keine Götter.


Trotzdem soll man dem Schaffenden nicht seinen Gauben nehmen.
Gott ist ein Gedanke, der alles umdreht. Zu denken, alles Vergängliche ist eine Lüge – d.h. an diesen Lehren vom Vollen und Unvergänglichen festzuhalten – ist nur böse und menschenfeindlich. Die Vergänglichkeit gehört gelohnt und gerechtfertigt.
Das Schaffen ist die Erlösung vom Leiden – nur ist viel Leid und Verwandlung nötig, um ein Schaffender zu werden. Wenn der Schaffende neu geboren werden will, muss er dazu auch gleichzeitig die Gebärende sein wollen mit all ihren Schmerzen.
Der Wille will ein solches Schicksal; Wollen befreit.
Und dieser Wille lockte Zarathustra von den Göttern weg, denn wenn es Götter da wären, gäbe es nichts mehr zu schaffen.



Friedrich Nietzsche
Kann hier wirklich keiner Indisch?

Ich brauche einen Übersetzter für noch ein Lied.

Bitte!



http://www.youtube.com/watch?v=Ub7b01BpYiM&feature=related
Hallo Kate,

http://www.youtube.com/watch?v=Ub7b01BpYiM&feature=related

was hat das mit Sat - Cit - Ananda zu tun

scheint mir eher etwas mit mahamaya zu tun zu haben ...

Gruss
Forum -> Gott

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