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Ich denke, ein Klinikaufenthalt ist nicht der falsche Weg. Manchmal muß man einfach einmal raus aus seiner gewohnten Umgebung, den Kopf durchlüften und auch mit Leuten reden, die einem neue Wege aufzeigen.
Ich denke, in der Klinik lernt man besser, an sich zu arbeiten, als so ein,zwei Stunden beim Therapeuten, und wenn man Zuhause ist, ist alles wie vorher.
Therapeuten ersetzen patente und einfühlsame Freunde und Familie, denn nicht jeder ist mit ihnen gesegnet und manchmal sind die Anderen mit bestimmten Problemen auch einfach heillos überfordert.
Dann kommt selbst von denen so was wie die Aufforderung:
Geh doch mal zum Arzt.
Aber - wenn es krankhaft ist und nicht nur eine Befindlichkeitsstörung, sollte man eben auch die Chance haben, es fachkundig zu behandeln und nicht unnötig leiden..
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Doppelpost...
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Hallo Astrella,
du hättest das nicht zweimal posten müssen,
es ist auch so klar, was du meinst.
Ich habe wirklich nur meine Gedanken niedergeschrieben.
Und diese Gedanken sind aus meiner eigenen Erfahrung.
Ich selbst war nie in einer derartigen Klinik, aber ein Mensch, der mir sehr nahesteht.
Es ist also meine subjektive Erfahrung, einfach nur eine Aspekt, den ich erlebt habe.
Sicher haben solche Kliniken schon vielen Menschen geholfen, und sie helfen nach wie vor vielen Menschen.
Bernhard
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Jaja, ich hab ihn ja schon weggemacht.
Ich war auch noch nie in einer solchen Klinik.
Und ich hab auch nur meine Gedanken niedergeschrieben
Ich denke, es ist heikel, wenn Menschen schon mit gewissen - vielleicht negativen - Erwartungen in so eine Therapie gehen.
Viele Behandlungserfolge in diesem Bereich laufen sicher auch über einen psychologischen (Placebo-)Effekt, und das sollte man nicht unterschätzen.
Ich denke, wenn sie sich auf den Aufenthalt freut und Hoffnung hat, ist das schon die halbe Miete.
Astrella
Und ich drück jetzt auch nur einmal auf "Absenden"
*tatter*
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| Zitat: |
Wenn es beim Psychologen nicht funktioniert hat, war er vielleicht nicht der Richtige! Es muß in einer Klinik nicht umbedingt besser werden! Rede darüber, suche dir Kontakte auch wenn nur via Net, egal aber es gibt genug einsame Menschen auf der Welt und für das Hauptproblem gibt es eine Lösung, reden, reden , reden!
Wer redet, der ist nicht einsam. |
Also nimm es mir bitte nicht übel, aber das ist so ziemlich der grösste Blödsinn, den ich je gehört habe.
Es gibt einen elementaren Unterschied zwischen einsam sein und allein sein. Allein sein heisst ohne Menschen um sich herum - Einsamkeit hingegen ist ein inneres Gefühl von Verlassenheit, es fehlt Nähe, Liebe, Austausch, Geborgenheit in der Gruppe, man fühlt sich als Ausgestossener, als nicht-dazugehörig... und das ist mit einer tiefen Urangst verbunden.
Da hilft kein Geplapper. Man kann sich von Menschenmassen umgeben einsam fühlen und umgeben von 'Freunden' auf der eigenen Geburtstagsparty. - Meine Erfahrung.
Um die Angst vor Einsamkeit zu überwinden, muss man sich ihr stellen. Und man muss sich selbst zum Verbündeten haben. Ich habe kein Problem mehr mit Einsamkeit (obwohl ich nie Angst davor hatte, aber einen damit verbundenen inneren Schmerz) seitdem ich mit mir selbst im Reinen bin. So leiste ich mir selbst Gesellschaft bis der nächste der mich umgebenden Idioten (sry, in letzter Zeit leicht gereizt durch meine Mitmenschen, hat mit euch im Forum hier nix zu tun) auftaucht.
Gegen die Klinik ist im Prinzip nichts einzuwenden - die Gefahr, die galater sieht, sehe ich auch, aber es wäre ja einen Versuch wert und wenn das wirklich Fachleute sind, werden die schon wissen, was die tun. Wichtig ist eben zu erkennen, dass eine oberflächliche Lösung wie "Red doch einfach mit allem, was Ohren hat" hier nichts bringt.
LG und viel Glück
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