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Hallo Walter,
danke für deine Unterstützung. Ein paar meinen es würde nix bringen und ich soll´s doch sein lassen.
Hab das Gefühl schon gehabt, man nimmt mich hier nicht ernst. Ich hab auch schon eine Klinik gefunden. Sie zeichnet viele Erfolge aus. Von Bulimie bis Border-Line-Syndrom bis psychosomatische Angststörung (hab ich ja).
Und meine Psychologin riet mir das auch.
Lieb grüßt
Nela
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Hey Nela,
... genau, und du wirst soviel rausholen wie du willst
*für dich freu*
Gruss; walter!
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@Lisken
| Zitat: |
| DU bist ein Einzelfall! Ich kenne einige Menschen, denen ein Klinikaufenthalt geholfen hat. Umgekehrt kenne ich nur DICH. |
Dann erlaube ich mir , deine Kenntnisse zu erweitern:
Bsp. 1
Mann, geht in Klinik. Komt raus, und hat den Durchblick, daß eigentlich alle krank sind, die noch nicht in "seiner" Klinik waren.
Bsp 2
Gleichzeitig mit ihm ist eine Frau in der Klinik. Deren Mann wirft sich vor den Zug, weil seine Frau denselben Durchblick hatte, und sich von ihm getrennt hatte, nachdem sie in der Klinik festgestellt hatte, daß er ihr nicht gut tut.
Bsp 3
Eine Frau, die mit diesem Mann in der Klinik war, wirft sich einige Jahre später in Fankfurt vom Hochhaus.
zurück zu Bsp 1
Dieser Mann kommt 5 Jahre nach seinem Klinikaufenthalt in eine Nervenheilanstalt im klassischen Sinne. Nach mehrmonatiger Behandlung kommt er wieder raus.
Wenn du diesen Mann fragen willst wie es ihm geht, ich kann dir seine e-mail geben.
Von meine Erfahrungen mit dieser Klinik will ich schweigen, die sind subjektiv.
Bernhard
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@galater
Die Menschen kommen zum Teil stark verändert heraus.
Und dann hat die Umwelt Probleme mit dem veränderten Verhalten.
So eine - gerade psychische Erkrankung - entsteht auch immer im Zwischenspiel mit der Umgebung.
Fällt der Kranke weg, kommt es nicht selten vor, daß dann jemand anderes in der Familie in diese Rolle fällt - oder gedrängt wird.
Oft wird das veränderte - gesunde Verhalten als Egoismus und Selbsterfahrungstrip angesehen, und die Familie sträubt sich geben das neue Verhalten und empfindet das als noch kranker und auffälliger, weil es nicht mehr zu der jeweiligen Umgebung passt.
Auch die Umgebung - Familie und Ehepartner müssen an sich arbeiten. Und sie wenigsten sehen es ein. Sie sind ja nicht "krank".
Das, kann ich mir vorstellen, ist das, was dieser Mann entdeckt hat.
Psychische Erkrankungen kann man in dem Sinne auch nicht richtig heilen, sondern es besteht immer eine gewisse Latenz dazu.
Von daher spiegeln diese Beispiele zwar auch die Wirklichkeit wieder, aber subjektiv verzerrt.
Denn - wieviele waren mit ihm in der Klinik und sind gesund entlassen und haben keinen Selbstmord gemacht?
Es sticht doch nur so ins Auge, weil die Auswirkungen so extrem sind.
Aber es gibt eben auch -wie bei jeder Therapie - eben Therapieversagen.
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@astrella
| Zitat: |
Auch die Umgebung - Familie und Ehepartner müssen an sich arbeiten. Und sie wenigsten sehen es ein. Sie sind ja nicht "krank".
Das, kann ich mir vorstellen, ist das, was dieser Mann entdeckt hat. |
Das ist es gerade nicht!
..... In solchen Boden können wir Wurzeln schlagen und leben, nicht mehr allein wie im Tod, sondern lebendig als Mensch unter Menschen
Lies es, nimm die Bedeutung wahr.
Dieser Spruch ist im Foyer der Klinik Bad Herrenalb.
Ganz groß an der Wand.
nicht mehr allein wie im Tod, sondern
Das ist unglaublich, es ist aber Wahrheit.
- Hier in der Klinik bist du lebendig als Mensch unter Menschen.
Und draußen?
Ja, die anderen die noch nicht in der Klinik waren sind noch tot.
Genau das ist der Inhalt.
Und so einen Spruch hängen die an die Wand im Foyer!
Mit den Spruch: Hier bekommst du nicht was du willst, sondern das, was du brauchst.
Welche Arroganz!
Und diese Einstellung hatte eben dieser Mann mit in sein Leben genommen.
Und ist kläglich gescheitert.
Und einen ähnlichen Weg wird Nela auch gehen.
Sie kennt diesen Spruch sicher.
Er ist von einem der Protagonisten dieser "Lehre" von der "Therapeutischen Gemeinschaft"
Ich könnte k*tzen, wenn ich daran denke.
Schau im Internet unter
http://www.ehemalige-herrenalber.de/
Das ist nur eine der vielen Seiten, in denen sich ehemalige Patienten gegenseitig austauschen. Und sich an die schöne Zeit erinnern.
Eigentlich nicht schlecht. Könnte aber schon zu denken geben.
Lg Bernhard
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