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Ich liebe einen Moslem u. seine Eltern sind dagegen












Das stimmt allerdings..

Religion sollte Privat ausgelebt werden und nicht öffentlich! Leider Regieren viele Arabische Länder nach der Religion, sie vermischen Religion und Politik! Das ist in meinen Augen falsch!

Deswegen gibt es in der Türkei den Laizismus!
Also werden Politik und Religion strikt voneinander getrennt! So jetzt haben wir zwar einen KOnservativen President, der vieles ändern will, was ATATÜRK damals für die Türken aufgebaut hat! Das wird zwar nicht passieren, das die türkei irgendwann mal so ausschaut wie im iran, da unser Militär es verhindern würde!

Fipps, jetzt mal zu deinen aussagen, wie ich gelesen habe, denkst du genauso wie viele deutsche denken! Es ist für euch sehr fremd, und genauso für viele Ausländer fremd das deutsche land! Es ist eben nich nur die religion sondern auch das temperament!


In Deutschland leben ganz viele ausländer , das ist nunmal fakt! Lieber Fipss aber wenn du mal in die Türkei fährst, leben dort auch sehr viele deutsche und schweizer usw! Ich habe mich mit vielen dort unterhalten! Und die sagen selber, die Menschen die in dort leben sind ganz anders als die Menschen in Deutschland sind! Naja das ist ja wohl klar weil die Menschen dort nicht um ihre Reliigon kämpfen müssen, dort wird die Religiion frei ausgelebt, und auch nicht so streng wie hier!
Oh ohhh ich sehe es vertieft sich einweni schon wieder...
Aber lieber Fipps, ich versuche nur dich verstehen zu lassen wie es von unserer Seite ausschaut!

Aber in einer Sache gebe ich dir noch recht, unswar das ihr für das deutsche land viel gegeben habt, damit es irgendwann mal so ausschaut wie heute... und da kann ich das schon etwas nachvollziehen wenn einige deutsche sich darüber sauer sind! Aber lieber lieber Fipps, diese "Ausländer" sind in diesem Land geboren, und müssen sich trotzdem als Ausländer fühlen! Das finde ich schon etwas gemein, nur weil wir etwas anders ausschauen!
Zitat:
...diese "Ausländer" sind in diesem Land geboren, und müssen sich trotzdem als Ausländer fühlen!

Das ist wohl höchstens in der 2. Generation so, wenn die Kinder von Einwanderern durch ihr Elternhaus noch sehr anders geprägt sind als Leute, deren Vorfahren schon seit Jahrhunderten hier leben.

Es gibt da den lustigen Film "Die Schweizermacher". Dabei geht es um die Einbürgerung von Deutschen und Italienern in der Schweiz (und einer in der Schweiz geborenen Jugoslawin, die sogar mit einem heftigen Schweizer Akzent spricht). Am Anfang werden die Fremdenpolizei-Anwärter unterwiesen: "Ausländer sind in der Schweiz willkommen ... als Touristen oder Arbeitskräfte ... aber wenn sie sich hier niederlassen wollen, dann müssen sie sich anpassen. Was ist Anpassung?" Und der Instruktor liest aus einem Buch vor: "Anpassung ist erreicht, wenn man den Ausländer nicht mehr von einem Einheimischen unterscheiden kann." (Ich habe das aus dem Kopf zitiert.)

Das ist alles etwas schwerzhaft gemeint, denn der Deutsche wird nie mit Schweizer Akzent Deutsch sprechen können, aber morgens die Schweizer Fahne im Vorgarten hissen, das kann er immerhin.

Man würde bei Italienerkindern in Deutschland auch manchmal merken, dass die Vorfahren offenbar aus dem Süden kommen, aber das ist ziemlich egal. In der Pfalz gibt es viele schwarzhaarige echte Deutsche. Ein bisschen Exotik lieben wir ja sogar.
Es ist eben die so ganz andere kulturelle Prägung und die Religion, die Abkömmlinge von Türken oder Arabern hier so auffällig machen.
Die meisten Deutschen haben ja auch gar nichts dagegen, aber wenn jemand so demonstrativ sein Anderssein spazierenführt, dann wird es eben manchmal problematisch.

Ich glaube schon, dass ich Deine Lage verstehe. Sie ist ja wirklich irgendwie komisch. Hier geboren, aber als fremd empfunden. Das war nach dem Krieg hier auch mit den Flüchtlingen so. Das waren alles Deutsche, aber aus Polen, Ungarn, dem heutigen Tschechien, aus Ost- und Westpreußen oder aus Jugoslawien. Die hatten es oft nicht leicht, von den Einheimischen akzeptiert zu werden. Da wurden Deutsche aus Polen oft noch als Polacken beschimpft.

Es ging damals alles aber recht schnell, denn insgesamt hat der Krieg soviel Durcheinander gebracht, dass man bald nicht mehr unterscheiden konnte, woher jemand kam, bzw. es war egal.

Viel später kamen dann auch Russlanddeutsche. Die hatten zwar deutsche Nachnamen, konnten aber kein Deutsch und benahmen sich manchmal nicht besonders gut. Auch die hatten eine schlechte Presse.

Soweit es nur Vorurteile sind, kann man schnell darüber hinweggehen, und ich hätte ja nicht gedacht, dass das ein großes Problem sein könnte.

Hoffentlich erlebst Du nicht allzu viel Diskriminierung. Die meisten Deutschen haben ja nichts gegen Muslime. Nur manchmal sind es eben Vorkommnisse, die unangenehm auffallen und natürlich in der Bildzeitung und ähnlichen Blättern genüsslich ausgebreitet werden. Und oft steckt halt eben auch ein islamisches oder zumindest kulturell bedingtes unerfreuliches Element dahinter.

Auch in der Türkei ist das alles nicht so einfach. Das Militär hütet zwar Atatürks Erbe, aber konservative islamische Elemente gibt es reichlich, und es ist schwer zu sagen, wie das alles noch ausgeht.

Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass es hier auch genug "richtige" Deutsche gibt, über die man sich aufregen könnte.

In 100 Jahren sieht alles ganz anders aus. Warten wir's mal ab und sind bis dahin nett zueinander.
Ja Fipps,

leider ist es so.. ich habe auch nie behauptet das alle deutsche ausländerfeindlich sind.. um gottes willen! Unsere Nachbarin z.b ein sehr sehr liebe nette person, von ihr krieg ich immer lob, das wir alle so nett sind usw!

Es ist echt schwer zu erklären , aber ich versuch es jetz einfach...
Unsere Eltern haben damals in einem konservativeren umständen gelebt und sind dann auch in dem gedanken nach deutschand gekommen!
Es war sowieso schon sehr schwer für sie sich anzupassen usw... Deswegen sehe ich das nicht als normal an wenn meine eltern es mir erlauben einen chrislichen freund zu haben! Obwohl ich dazu sagen muss das meine mutter viele christlichen nachbarn in istanbul hatte, und das beste freunde waren und sich immer gut verstanden haben, ohne das ein einiges mal diskriminiert wurden"! Warum nicht? weil die Erziehung richtig war, zwar war sie strenger als heute, aber trotzdem richtig!
Meine Eltern haben mich so erzogen, das sie mit uns auch weinachten gefeiert haben (also geschenke haben wir bekommen) damit wir uns in diesem Land nicht Fremd fühlen.. Ich war in einem Katholischen hort wo wir öfters in die Kirche gegangen sind, und meine mutter hat immer gesagt das ich in die kirche darf und dort nach meinem glauben beten kann! Ich wusste nichmal bis zu meinem 16. lebensjahr was aleviten sind und sunetin sind, damit wir nicht diskriminieren! Ja und so schaut es bei meinen ganzen bekanntenkreis hier in deutschland auch aus!
Das heisst es ist nicht die Religion sondern es ist die erziehung und wie unsere eltern erzogen worden sind!

Unsere Religion ist nämlich für Frieden...!
Meine Lieben!

Also ich bin ganz begeistert von euch. Endlich ein vernünftiger Dialog, in dem es darum geht, einander verstehen und gleichzeitig etwas erklären zu wollen. Hut ab vor allem vor Melek, die mit ihren jungen Jahren schon so reife Ansichten entwickeln kann. Und Fipps ist auch ganz toll drauf, denn gewöhnlich sind wir alten Leute - ich bin noch ein wenig älter als Fipps - geistig schon festgefahren und eher unbeweglich. Aber manchmal gelingt es uns Alten etwas zu sagen, das tröstet.

Vielleicht tröstet einmal die Einsicht, dass man nie etwas verallgemeinern darf. Man muss begreifen, dass jeder für sein einzelnes Verhalten gerade stehen muss und sich nie hinter einer geltenten allgemeinen Meinung verstecken darf, um damit seine Unfreundlichkeit einem anderen Menschen gegenüber zu rechtfertigen. Und noch viel blöder ist es, mit einem pauschalen Urteil irgendwelche öffentliche Vorteile lukrieren zu wollen.

Also pauschal etwas hinaus zu schleudern - wie die Fremden bringen Unfrieden ins Land - damit die Auflage eines Boulevardblattes gesichert ist oder wie es bei uns in Österreich kürzlich passiert ist: Das zog eine Kommunlapolitikerin über den Islam her, um patriotische Stimmen zu gewinnen. Ist das alles nicht schäbig?

Doch man darf nicht vergessen, dass sich andererseits doch sehr viele Menschen für Toleranz und menschliches Entgegenkommen entscheiden.
So setzte sich eine ganze Schule für den Verbleib moslemischer Flüchtlinge aus Iran (nicht Irak) ein und ebenso kämpft ein ganzes Dorf gegen die Abschiebung eines Mädchens ein, das zwar Moslemin ist, aber lieber sterben würde, als in die alte Heimat zurück zu kehren.

Das heißt, bei aller kultureller und religiöser Verschiedenheit ist ein gutes schönes Mineinander-Leben dann möglich, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt, dass Vorurteile verschwinden. Und dazu trägt ein offenes, frisches Gesicht am meisten bei. Verlange nie ein freundliches Gesicht und ein feines Lächeln vom anderen, gib es immer selber, meint - reinwiel
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