erklärbarer Traum?


Hallo, ich bin neu bei euch im Forum. Endlich habe ich eine Website gefunden, auf welcher Träume richtig analysiert werden. Das finde ich klasse, ich kann diese Symbollexika nämlich nicht ausstehen - die sind mir einfach zu unpersönlich. Das ist 'ne tolle Sache, die ihr hier macht.

Ich hatte letzte Nacht einen interessanten Traum und dies ist auch der Grund, warum ich bei euch gelandet bin. Vielleicht könnt ihr mir ja ein wenig weiterhelfen. Einige Faktoren des Traumes kann ich mir teilweise auch selbst erklären. Welche dies sind werde ich euch mitteilen, nachdem ich euch von dem Traum erzählt habe. Also dann ...

Ich kann mich nicht mehr so ganz erinnern, wie es genau begann. Ich glaube, ich wartete auf dem Hof. Es sollte der hinter meinem Wohnhaus sein, aber er sah irgendwie anders aus.
Jedenfalls saß ich da auf der Mauer und wartete. Ich hatte einen kleinen runden Bauch, dacht darüber aber nicht weiter nach. Ich trug 'n T-Shirt zu Jeans mit Turnschuhen. Über meinem Shirt hatte ich 'ne Trainingsjacke mit Kapuze.
Dann erschien er (In der Realität ein sehr ferner Bekannter.). Er kam mit dem Fahrrad. Er half mir, meines aus dem Fahrradraum zu holen. Wir hatten beide das gleiche Rad. Er hatte mich zur Begrüßung geküsst, jedoch relativ mechanisch - so erschien es mir.
Wir wollten uns mit jemanden treffen. Also machten wir uns auf den Weg. Er nahm einen anderen Weg um den Hof zu verlassen als ich. Er meinte, wir würden uns dann draußen treffen. Er fuhr davon und ich stieg auf mein Rad und versuchte loszufahren. Es fiel mir schwer, ich wusste aber nicht wieso. Als ich am besagten Ort ankam, wartete er schon auf mich. Sein Weg war wesentlich länger gewesen als meiner, trotzdem kam ich als letzte an. Das war mir ziemlich peinlich, er macht sich aber nicht über mich lustig. Im Gegenteil, er verhielt sich angeschafft rücksichts- und verständnisvoll - schien dabei jedoch kühl und abweisend.
Wir fuhren ein Stück, hielten dann an und warteten auf Freunde. Wir setzten uns auf eine Mauer. Er fragte, ob es mir gut gehe. Ich bemerkte plötzlich, dass es ihm weniger um mich als um meinen Bauch ging. Ich war schwanger - von ihm!
Als unsere Freunde (Wer auch immer sie waren???) erschienen, wurde mir immer bewusster, dass er nichts für mich empfand. Er interessierte sich gar nicht für mich. Er sah mich nie an, er sprach kaum mit mir. Es verletzte mich zutiefst. Ich war äußerst emotional, verlor aber kein Wort. So endete der Traum dann auch: Ich, schwanger und auf der Mauer sitzend, umringt von Leuten, welche sich nicht ein bisschen um mich scherten. Ich fühlte mich wie ein Verlierer.

Ich muss dazu sagen, dass ich diesen Bekannten, um den es hier geht, gestern kurz gesehen habe - ohne, dass er mich gesehen hat. Außerdem habe ich gestern erfahren, dass der Bruder einer ehemaligen Freundin von mir Vater geworden ist. Soviel zu den Faktoren. Könnte mein Traum vielleicht damit zusammenhängen? Man sagt ja, dass man oft von Dingen träumt, welche man im wachen Zustand nicht genügend verarbeitet. Zu eurer Information: Ich bin erst 21 und habe keine Kinder. Mit meinem Freund bin ich schon seit drei einhalb Jahren zusammen, wir haben jedoch eine Fernbeziehung.

Ich fände es wirklich toll, wenn ihr mir helfen könntet. Vielen Dank.
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Hallo the ockus,
erstens muss ich dir gestehen, dass ich eigentlich kaum Erfahrungen mit Draumdeutungen habe. Ich habe deinen Traum aber gelesen und möchte probieren, dir irgendwie zu helfen... Also ich glaube, dass dieser ferner Bekannte, der dich mit dem Fahrrad begleitete wohl eher die Beziehung zwischen dir und deinem Freund wiederspiegeln soll. Du fühlst dich vielleicht alleingelassen von deinem Freund. Das würde erklären, warum der "Fahrradfaher" nicht den selben Weg wie du einschlägt und dich einfach alleine lässt. Es kann aber ebenso sein, dass du dich von einer anderen, wichtigen Person in deinem Leben im Stich gelassen fühlst. Anscheind ist es dir in deinem Leben ziemlich wichtig, dass du dich dieser wichtigen Person gegenüber "richtig" verhältst. Du stehst unter einem enormen Druck. Wahrscheinlich merkst du, dass es bald irgendeine Veränderung in deinem Leben geben muss, weil du den gegenwärtigen Zustand nicht ertragen kannst. Trotzdem ist es schwer diesen Zustand zu ändern, weil ein fundamentaler zustand es erschweren würde...
Ich habe aber wirklich überhaupt keine Ahnung, ob das irgendwie zutreffen kann oder nicht! Ist nur so ein kleines Gefühl von mir... Liebe Grüße und viel Erfolg beim Rätseln