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Sprechen Hirnerkrankungen gegen eine unsterbliche Seele?












Zitat:
http://www.esoterische-philosophie.de/verlag/Buch_Welten.shtml
Klappentext

Keine Reise kann spannender sein als die, die uns in die geheimnisvollen Welten der Verursachung führt. Hinter den für uns sichtbaren Welten verbirgt sich der Grundstoff jeglichen Verständnisses universaler Zusammenhänge. Weder der Vorgang der Reinkarnation noch die Entwicklung von Bewusstsein oder Universen sind tiefgehend erklärbar ohne Kenntnis der unsichtbaren und ursächlichen Welten.



http://theosophie.de/pdf/21996.pdf

Wiederverkörperung, der erste Schlüssel, gibt Antworten auf die Frage:
„Woher kommen wir?” und „Wie wurden wir zu dem, was wir sind?” Die
Wiederverkörperungslehre enthüllt die Prozesse, in welchen individuelle
Pflanzen, Tiere, Menschen, Planeten, Sonnensysteme und Galaxien durch ihre
Zyklen von Geburt, Wachstum, Tod und Erneuerung fortschreiten. Sie erklärt,
wie sich nach einem „Winter” der Ruhe und Erholung alle Lebewesen wiederverkörpern
und in Fülle hervorsprießen – so wie Bäume mit ihrem Kleid aus
Blättern und Blüten im Frühling; wie Insekten, die sich aus ihrem Larvenzustand
zu den geflügelten Wundern transformieren, die unserem Himmel Anmut verleihen.

Nach der Periode des Schlafens, welche wir Tod nennen, verkörpern sich
alle Lebewesen erneut, erfrischt und bereit, ein neues Leben zu beginnen.
Tatsächlich ist Leben ein fortdauernder Prozeß. Während auf der Erde
unsere Körper, Gemüter und Seelen sich ständig verändern und wachsen, sind
wir dann nach dem Tod – entsprechend den Vorstellungen der Mehrheit der
Menschen – von dieser Welt der Arbeit befreit und erheben uns schmetterlingsgleich
aus unserem Puppenstadium, um in Reiche zu fliegen, die unser
erdgebundenes Denken sich kaum vorzustellen vermag. Dorthin kehren wir
schließlich zurück, um die Ernte der Erfahrung unseres vergangenen Lebens
zu genießen. Obwohl wir die Erinnerung an das vergangene Säen, an vertraute
Dinge und Umstände, verlieren, ist die Essenz unserer Erfahrungen dem Gedächtnis
unserer Seele eingeprägt. Es ist diese Prägung, die uns zurückzieht,
um dort weiterzumachen, wo wir aufgehört haben.

Nachdem unsere reinkarnierdes Ego ausreichend Zeit in den unsichtbaren
Reichen verbracht hat, um seine Erfahrungen des vergangenen Lebens zu verarbeiten
und den Energievorrat wieder zu erneuern, wird es zu der Familie und
Lebenssituation hingezogen, welche es aufgrund vergangenen Verhaltens und
alter Verknüpfungen verdient hat.
Wenn wir darüber nachdenken, beginnen wir, die Logik und Gerechtigkeit
dieser Idee zu verstehen. Reinkarnation beantwortet die sonst nicht zu beantwortenden
Fragen über die Unausgewogenheiten des Lebens; sie stellt Schuld
und Hoffnung an den Platz, wo sie hingehören – zu uns selbst. Sie versichert
uns, daß wir in der bestmöglichen Lage sind, den Bedürfnissen unserer Seele
entsprechend, und daß wir und nur wir allein unseren Zustand verbessern
können. Niemand sonst kann es tun: weder Eltern, noch Gott oder die Regierung.

So wie die Hindus sagen: „Was auch immer ein göttliches Wesen zu
werden wünscht, genau jenes wird das göttliche Wesen.”


Ohne das Wissen darum werden wir immer zweifeln, weil uns nicht klar ist, was überhaupt inkarniert und weshalb. Wer sagt uns, daß Hirnerkrankte nichts mehr merken ?
Zitat:
Wer sagt uns, daß Hirnerkrankte nichts mehr merken ?


Niemand sagt das, aber es ist offensichtlich, dass es Erkrankungen und Verletzungen gibt (das betrifft besonders das Gehirn), die das Bewusstsein, die Individualität, das Denken und Fühlen stark beeinträchtigen und verändern können. Wenn die Seele für all das verantwortlich wäre, dann dürften solche Krankheiten und Verletzungen hier keinen so starken Einfluss haben.
Zitat:
Nebulös: Wenn die Seele für all das verantwortlich wäre, dann dürften solche Krankheiten und Verletzungen hier keinen so starken Einfluss haben.



Was weißt Du um die Seele und die Aufgaben, die der Mensch bekommt ?

Wer mißt nach menschlichem Maß ? Wer weiß das, was Gott weiß und warum so manches geschieht ? Wer hat eine wirklich objektive Einschätzung des gesamten Geschehens ?

Zitat:
Die Betrachter erschauern vor der Darstellung der Leiden auf der niedersten
Stufe, welche diejenigen erfahren, die in Unmäßigkeit und Krieg verstrickt
sind. Erfreulicher sind Szenen auf den höheren Stufen, die den Zuschauer
inspirieren, ein Bewußtsein von den Herrlichkeiten zu erlangen, die auf den
höchsten Stufen spiritueller Kenntnis dargestellt sind.
Das Thema der Hierarchien hilft uns, die unendliche Reihe von Wesen zu
verstehen und zu schätzen, deren Leben und Handlungen uns betreffen, so wie
unsere auch sie im Guten wie im Bösen berühren, ob wir es wahrnehmen oder
nicht. Darüber hinaus gewährt es uns einen Einblick in die Wirkungsweise
Karmas, wie wir Gesundheit und Wohlbefinden aufrechterhalten können, und wie wir unser Bewußtsein durch sich immer erweiternde Ausblicke anheben
können, bis wir schließlich das Bewußtsein eines Christus oder Buddha
erlangen. Gautama Buddha faßte das schön zusammen:
Jünger, wenn Leid euer Herz betrübt, wenn Schmerz und Leiden unerträglich
sind, wenn ihr seht, daß andere sterben, weil sie nicht einmal ihre Grundbedürfnisse
befriedigen können: Seid nicht entmutigt. Blickt in die Zukunft. Jeder
einzelne aus diesen Massen wird eines Tages ..... ein Buddha: Steine und
Pflanzen und Tiere und Menschen und Götter, Sonnen und Sterne und
Kometen und alle ihre Elemente. *
Der nächste Schlüssel ist Swabh¥va, was in Sanskrit „Selbst-Werden”
bedeutet. Das „Selbst” ist hier das essentielle Selbst jedes Individuums, das sich
im Laufe vieler Leben mehr und mehr aus sich heraus entfaltet und evolviert;
und das macht jeden von uns einzigartig, gefärbt von den Qualitäten, die er bei
seinen Erfahrungen in den sichtbaren und unsichtbaren Welten aufnimmt.
Diese Einzigartigkeit ist unser essentieller Charakter oder Swabh¥va.


Auf langen Wegen und durch Seelenkämpfe und -leid, haben wir einen
inneren Schatz angehäuft: Kräfte, Fähigkeiten und Weisheit, auf die wir heute
zurückgreifen können. In diesem Wissen brauchen wir nie zu fürchten, mit
Problemen konfrontiert zu werden, die wir nicht bewältigen können, oder eine
Bürde aufgeladen zu bekommen, die zu schwer zu tragen ist.
Mit dem Fortschreiten der Evolution werden wir Gelegenheit haben, neue
und spirituellere Erkenntnisse zu entwickeln, die Kraft und die Reichweite
unseres Willens und unserer Gemüter und Herzen, um so groß zu werden wie
die Größten, deren Vorbild uns aufrecht erhält. Eines Tages werden auch wir
Lehrer werden, Beschützer, Führer und Lichtbringer für eine zukünftige
Menschheit; und später werden wir buchstäblich Götter werden, die am
Wirken des kosmischen Gesetzes teilnehmen.


http://theosophie.de/pdf/21996.pdf
Seite 23/53
Zitat:


Du tust H. P. Blavatsky zu leicht als „Hokus Pokus”ab. Niemand hat jemals
das Denken so vieler fähiger Männer und Frauen durch „Hokus Pokus”
beeinflußt. Die wahre Quelle ihres Einflusses kann in der Geheimlehre gefunden
werden, einem Buch über die Religionen der Welt, das die zugrundeliegende
Einheit aller großen Religionen nahelegt und aufdeckt. Es war ein Buch, von
dem Maeterlinck sagte, daß es die großartigste Kosmogonie der Welt beinhaltet,
und, wenn man es lediglich als ein romantisches Sammelwerk liest, ist es eines
der spannendsten und anregendsten Bücher, die in den letzten hundert Jahren
geschrieben wurden. Es hieße Männern wie Yeats, Maeterlinck und anderen,
Männern wie Sir William Crookes, dem größten Chemiker moderner Zeiten,
der ein Mitglied ihrer Gesellschaft war, Carter Blake, F.R.S., dem Anthropologen,
und den Studenten und Wissenschaftlern vieler Länder ein armseliges Zeugnis
ausstellen, die H. P. Blavatskys Bücher lasen, wenn man unterstellt, sie wären von
„Hokus Pokus” angezogen worden. Wenn Du jemals in der Nationalbibliothek
in der Kildare Street bist und einige Stunden Zeit hast, kannst Du Dich in das
Vorwort der Geheimlehre vertiefen, und Du wirst das Geheimnis des Einflusses
dieser außergewöhnlichen Frau auf ihre Zeitgenossen verstehen.
Zitat:
Was weißt Du um die Seele und die Aufgaben, die der Mensch bekommt ?
Wer mißt nach menschlichem Maß ? Wer weiß das, was Gott weiß und warum so manches geschieht ? Wer hat eine wirklich objektive Einschätzung des gesamten Geschehens ?


Wenn wir uns an das halten, was wir sehen und logisch schlussfolgern können, dann sind wir immer auf der sicheren Seite! Warum verrückten Spekulationen glauben, wenn wir doch einfach alles erkennen können? Es gibt keinen Grund das anzuzweifeln, was mit Vernunft und Verstand zu sehen ist...
Zitat:
nebulös: Wenn wir uns an das halten, was wir sehen und logisch schlussfolgern können, dann sind wir immer auf der sicheren Seite! Warum verrückten Spekulationen glauben, wenn wir doch einfach alles erkennen können? Es gibt keinen Grund das anzuzweifeln, was mit Vernunft und Verstand zu sehen ist...


Was erkennt der Mensch schon - die Größe des Alls und das Universum und Gott noch lange nicht. Aber wir entwickeln uns und das ist unsere Chance. Jede Religion hat ihre eigene Reife - und jedes Kind lernt von Grund auf, was es braucht. Biologisch haben wir nicht viel Zeit und seelisch sehr viel mehr. Wir sind da, wo wir sein müssen - jeder in einer anderen seelischen Entwicklung. Gott weiß, daß wir alle eines Tages wieder zurück kehren. Er hält uns alle in seiner Hand - es entgeht ihm keiner. Auch wenn er nicht daran glaubt. Weil Gott die All-Liebe ist.
Er weiß, was jeder für seine Entwicklung braucht - welche Erfahrungen und welche Leben. Alles ist gut, auch wenn es und nicht so gut erscheint, weil wir die Welt und alles andere aus subjktiver Sichtweise betrachten - wir lernen ständig hinzu - wir sind Teil des Universums - so sagt auch Hermann Hesse:

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!




http://www.theosophie.at/pdf/22000_4.pdf

Zitat:
Die Trennung der niederen Teile des unsterblichen Wesens ist ein Läuterungsvorgang.
Der ‘zweite Tod’ wird als der Durchgang durch Kama-Loka,
den Hades, das Höllenfeuer, dargestellt . Die sterblichen Aspekte trennen sich
von den unsterblichen, welche in noch höhere Aspekte des spirituellen Selbst
eingezogen werden. Dieser Prozess dauert umso länger, je stärker wir der
materiellen Seite der Natur verhaftet sind.
Umgekehrt wird unser Übergang
in die spirituelle Welt um so leichter sein, je spiritueller unser Leben und
Denken gewesen ist.
Nach diesem zweiten Tod wird alles, was von spirituellem Charakter war,
in die unsterbliche monadische Essenz eingezogen. Dann beginnt eine
wunderbare Reise durch die inneren Sphären, in welchen das reinkarnierende
Ego in vollkommener Glückseligkeit und Frieden ruht. Es verarbeitet und
assimiliert die Erfahrungen des vergangenen Lebens und integriert sie in
seinen Charakter, so wie der Körper im Schlaf die aufgenommene Nahrung verarbeitet und neues Gewebe aufbaut.
Dieser Traumzustand oder dieses
Devachan hat die individuelle Qualität der edelsten Gedanken und Aspirationen
eines jeden Menschen.
Die innere Reise der Monade ist dennoch weit mehr als eine Wiedergutmachung
für das Leiden auf Erden. Das spirituelle Selbst wandert durch das
innere Wesen der Erde, wo es sich in jeder Sphäre in einem geeigneten Träger
kurz verkörpert. Darauf folgt seine Reise durch die sieben Heiligen Planeten
bis in das Herz unseres Sonnensystems, die Sonne. Dann beginnt die Rückreise.
Auf jedem der Heiligen Planeten nimmt die Monade erneut die Gewänder auf,
die sie auf der Hinreise dort ablegte. Schließlich findet eine weitere panoramische
Vision vom dämmerenden Morgenrot unserer neuen Inkarnation statt,
wir erblicken die Berge und Täler des kommenden Lebens. Wir sehen die
Saat, die wir mitbringen, und unseren karmischen Teil. Aber vor der Geburt
trinken wir vom Fluss Lethe, denn wir sind in unserer Evolution noch nicht so
weit fortgeschritten, dass wir im dauernden Bewusstsein unseres Schicksals
leben könnten. Das reinkarnierende Ego schafft dann die Voraussetzungen für
ein neues menschliches Leben. Obwohl der Tod ein Tor in die spirituelle Welt ist, ist er ebenso eine Zeit
der Passivität.
In diesem Zustand können wir nichts verändern, wir können
nur die Träume träumen, die wir uns im Leben auf der spirituellen Seite
erarbeitet haben. Das ist das Menetekel des Todes: dass wir richtig leben
sollen. Denn im Tod können wir den Lauf der Welt nicht mehr ändern.
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