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Die Liebe im Christentum!
In der Bibel (im Evangelium) ist sehr oft von Liebe die Rede. -Liebe deinen Nächsten. -Halte auch die andere Wange hin. -Bete für deine Feinde. Diese sind Begriffe die jeder von uns kennt. Begriffe die wir schon sehr oft gehört und immer als sehr schön empfunden haben. Sie sind von großer Güte und Barmherzigkeit. Die Botschaft des Evangelium ist Liebe und Frieden. Das Wirken Jesus Christus wird als Versöhnung und unendliche Liebe interpretiert. Die Frage ist, -Verlangt die Bibel von den Menschen die Liebe und den Frieden untereinander? Also das aktive Zusammenleben im Diesseits friedfertig, nachsichtig und mit viel Liebe zu gestalten oder ist allein der Glaube an Gott und die Erlösung der Schlüssel. Wenn ich persönlich an die Botschaft Jesu Christ in der Bibel denke, denke ich an das Erstere. Die Bibel verlangt von uns Menschen ein großes Herz. Viel Güte und Liebe. Liebe für jeden und alle Menschen egal welcher Herkunft, welchen Glaubens und auch welcher Persönlichkeit. Jesus stand, egal in welcher Form genau, in Verbindung mit Gott. Erinnern wir uns an den Charakter und an die Persönlichkeit Jesu. Aus Filmen, aus Bildern aus Erzählungen und aus der Bibel entnommen ist er eine Gestalt der Superlative. Die Botschaft Jesu verlangt und verpflichtet uns, wenn wir sie anerkennen und auch akzeptieren, höchste Treue und höchstes Vertrauen zu Mitmenschen. Lässt er uns denn noch menschliche Schwächen zu? Es gibt keinen Platz für Egoismus, Eitelkeit, Wut, Hass, Isolation, Abstand und Selektion. Mit Isolation, Abstand und Selektion meine ich seine Freunde und Mitmenschen so zu wählen wie man selber will. Wir kennen die Balance der Eigenschaften. Z.B. Liebe und Hass etc. Es gibt diese zwei Extreme! Ohne das Eine, kann das Andere nicht existieren. Eine Religion, in diesem Fall das Christentum, möchte sich auf eine ernstzunehmende Methode aufbauen. Die Grenzen eines gläubigen und frommen Christen was Liebe und Toleranz angeht sind sehr früh erreicht. Allein die Auseinandersetzung vieler Christen, gar Theologen und Geistlichen, mit anderen Religionen überschreitet diese Grenze. Krampfhafte Bekehrungsversuche und die Mission können nicht von Toleranz, Akzeptanz und Liebe angetrieben werden. Ich verstehe die Botschaft und nehme sie und den Verkünder oft als Vorbild, und erkenne immer wieder, dass sie mit dem menschlichen Wesen unvereinbar ist. Die Botschaft an sich übergeht in einer Hinsicht die natürlichen, menschlichen Schwächen und lässt ihnen keinen Platz. In anderer Hinsicht akzeptiert sie diese Schwächen in anderen Menschen und liebt diese dennoch. Kann ein Mensch hinsichtlich seines eigentlich schwachen Wesens und der damit unvereinbaren Botschaft ein Christ sein. Wenn der Glaube an die Trinität und an die Erlösung durch Jesus Christus nicht ausreicht und man zusätzliche diese Verpflichtungen erfüllen muss, ist es doch nicht möglich ein gläubiger, gar ein frommer Christ zu sein. Demnach kann es das Christentum als Religion nicht geben. Wenn dann nur in der Vorstellung der Menschen. Genauso wie die Menschen die sich Christen nennen, nur in ihren eigenen Vorstellungen solche auch sind.
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@jimmy
Du hast sehr viele Aussagen in Deinen Text gepackt, ich werde versuchen, das wesentliche (so wie ich es erkannt habe) zu posten.
Ich bin bekennender Christ und beschäftige mich intensiv mit diesem Thema.
Meiner Meinung nach sind Deine Gedanken genau die, mit der sich gerade die Christen oft beschäftigen. Doch wenn man es einmal erkannt hat ist es recht einfach - jedenfalls in der Theorie.
Gott ist ein Gott der Liebe, aber er ist auch gerecht. Daher kann er Sünde nicht ohne Strafe "durchgehen" lassen. Im AT brachten die Juden daher Opfer dar. Im AT war die Kluft Gott - Menschen unüberbrückbar. Da Gott auch ein Gott der Barmherzigkeit und Gnade ist, sandte er seinen Sohn Jesus um uns zu erlösen. Durch den freiwilligen Kreuzestod Jesu und vorallem seine Auferstehung nach drei Tagen, schuf er die neue Brücke zu Gott.
Dies bedeutet nun für den Christen, dass
1. Wir können nichts für unsere Erlösung tun können, weil Jesus bereits alles getan hat.
2. Jeder Mensch, der seine Sündhaftigkeit erkennt, bereut und sich zu Gott hinwendet, errettet ist - er darf sich des Himmels sicher sein. (Heilsgewißheit).
Nun wird doch sicher jeder Christ versuchen, Jesu Lehre und Gebote zu befolgen, aus Liebe zu Gott und nicht weil er es muss, bzw. es wichtig für seine Erlösung ist.
Leider sind wir jedoch nur schwache Menschen und fallen oft und immer wieder in alte Fehler und Sünden zurück.
Ist es nicht wundervoll - der Christ darf immer und immer wieder zu Gott kommen, er ist immer geborgen in Jesu Hand.
Deshalb ist es auch möglich, noch in der letzten Sekunde des Lebens zu Gott zu kommen. (der Räuber, der mit Jesus gekreuzigt wurde).
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mmm also ich weiss nicht.... also ich brauche keine Bibel um mitzubekommen, dass die Liebe etwas ganz ganz wichtiges und schönes für die Menschen ist.
Ich bin überzeugt, dass man keine Bibel für diese fundamentale Erkenntnis benötigt.
Auf der anderen Seite ist es auch wieder nicht so schlecht, da ja sehr viele genau auf dies nicht von selbst kommen.
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Ich finde, Liebe und Barmherzigkeit hat etwas mit "Vergebung" zu tun und Gnade.
Und das Wesen dieser beiden sachen ist - daß es ausserhalb des "Rechts" und der Gerechtigkeit liegt.
Wird jemand begnadigt, so wird die ihm zustehende Strafe abgemildert.
es ist ein Gnadenakt und kein Gerechtigkeitsakt.
Gerechtigkeit ist ein bedürfnis der menschen, entsprungen aus dem Gefühl, manche Sachen müssten gesühnt werden.
Rächen und gerecht - merkt ihr, wie nahe die Worte bei einander liegen?
Gott ist aber für mich über dieser Justiz, praktisch wie der Bundespräsident...
Der spricht ja auch keine Urteile aus, kann aber Menschen begnadigen, also ein Akt, das nur dem Herrscher zusteht.
Er verzichtet sozusagen auf das Recht.
Ein Privatmensch kann natürlich auch auf sein Recht verzichten und verzeihen. für dass, was ihn persönlich betrifft.
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@Aida
Also, wenn ich Dein letztes Posting durchlese, ich hoffe dass ich mich in meinem Eindruck irre. dennoch die Frage:
Willst du zu vorkonziliaren Zuständen zurückkehren?
Wenn ja, mag ja mittlerweile modern sein, aber was erwartest Du dann davon?
Wenn nein, Deine ausdrucksweise verleitet sehr stark zu dieser annahme, daher meine Hoffnung, dass ich mich irre!
Gruß
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