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@Zedd
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| Arabische Rechtswissenschaft(sofern dies man so sagt) hat nicht nur mit der Religion zu tun. |
Aber seid Jahrhunderten geprägt! Auch Bin Laden ist daraus hervor gegangen!
Gruß
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Die Ideologie bin Ladens
Bin Laden nimmt die islamische Lehre von Dar al-Harb und Dar al-Islam auf. Diese zwei Begriffe befinden sich jedoch weder im Koran, noch in der Hadithtradition. Systematisiert wurde sie bereits im 8. Jahrhundert unter dem Kalifen Harun ar-Raschid. Der Muslimbruder Abdallah Azzam ist dabei bin Ladens unmittelbarer Lehrer. Erneut in der islamischen Welt populär gemacht hat diese Lehre jedoch Sayyid Qutb. Endziel ist die Schaffung eines muslimischen Weltstaats. Das Mittel zur Erreichung dieses Ziels ist der Dschihad, der als Kampf gegen die Ungläubigen und damit als vornehmste Aufgabe verstanden wird, für die zu sterben höchstes religiöses Ziel ist. Kriegerische Traditionen, die Verherrlichung des Todes im Kampf für den Islam sowie ein Gefühl der Verunsicherung und Kränkung bei vielen Muslimen, die sich von der westlichen Welt vermeintlich zurückgesetzt und ausgebeutet fühlen, haben seinen Aufstieg begünstigt. Muslimen, die innerlich zwischen dem als mächtiger empfundenen Westen und dem als ehrenwerter und sittlicher empfundenen Islam zerrissen sind, bietet bin Laden ein Modell, wie der Westen besiegt werden kann. Noch am Anfang steht die Forschung bei der Frage, ob die Attraktivität des Dschihadismus unter jungen Männern auch mit der anhaltenden Unterdrückung der Sexualität bei gleichzeitiger erhöhter Konfrontation mit Modellen freizügiger Lebensgestaltung, etwa in westlichen Medien, zusammenhängt. Er predigt von dem unverbrauchten Mut der jungen Männer und greift damit ein klassisches Motiv der Jugendradikalisierung auf, wie man es beispielsweise aus der Rotgardistenprosa und Neonazipropaganda kennt. |
http://de.wikipedia.org/wiki/Osama_Bin_Laden
Für mich ist Bin Laden eine etwas komische Figur. Irgenwie kann man über ihn viel lesen, aber seine Motive versteh ich ehrlich gesagt nicht.
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Im Prinzip ist es auch egal. Wenn Fanatismus anfängt, über Leichen zu gehen, dann ist es etwas Krankhaftes, Boshaftes gepaart mit Machtgeilheit und Auserwähltheitswahn.
Es ist leicht, der vermeindliche Sieger zu sein, wenn man sich an keine Spielregeln hält.
Die Dümmsten scharren sich immer um den vermeindlich Stärksten und Brutalsten- war schon in der Schule so...
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Hallo,
"Arabische Rechtswissenschaft(sofern dies man so sagt) hat nicht nur mit der Religion zu tun."
Naja, nur weil im Artikel steht, dass die isl. Rechtsordnung nicht nur auf dem Koran basiert ?
Die Religion Islam gründet auf dem Koran, daneben fungiert für viele Muslime als zweite Erkenntnisquelle die Sunna. Aus dem Koran ergibt sich die Scharia - islamisches Gesetz - die für jeden Muslim ein verbindlicher Wegweiser ist und nach islamischen Verständnis auf Gottesoffenbarung beruht. Die Figh speist sich sich essentiell aus den ersten beiden Quellen, läuft also konform.
Fakt ist, das der Koran die erste Quelle des islamischen Rechts ist, danach folgt die Sunna, also die persönliche Aussagen und Handlungsweisen Mohammeds, die kaum im Widerspruch zum Koran stehen werden.Die dritte Quelle "das Prinzip des Idschma" hier darf der Konsensus der Gelehrten nicht im Widerspruch zum Koran und zur Sunna stehen. Der Analogieschluss (dieses Prinzip gibt es auch im dt. Recht) ist eine Weiterentwicklung der aus den ersten 3 Quellen abgleiteten Rechtsvorschrift auf einen ähnlich gelagerten Fall.
Somit zieht sich hier ein Faden Koran - Sunna durch und ich kann hier keine Unabhängigkeit erkennen.
Und zu SaudiArabien - da wundert mich gar nichts, jeder, der sich halbwegs mit Saudi Arabien beschäftigt:
1.) Die Herrschaft in Saudi-Arabien beruht auf einer Verbindung der königlichen Familie Sa'ûd und den Wahhâbîya, die eine extrem radikale Strömung der Hanbaliten, einer der vier sunnitischen Rechtsschulen (madhhâhib), sind.
2.) Es gibt wohl keinen Staat im Nahen und Mittleren Osten, dessen Rechtssystem so stark islamisch geprägt ist wie Saudi-Arabien. Islam und islamisches Recht prägen, durchdringen, formen usw. das gesamte soziale, kulturelle, wirtschaftliche, geistige, politische usw. Leben.
3.)Aufgrund dieses Verfassungsdokuments werden - nicht anders als früher - Gesellschaft und Herrschaft völlig dem Islam untergeordnet. Koran und Sunna (die prophetische Tradition) gelten expressis verbis als Verfassung des Staates, wie es die wahhabitischen Religionsgelehrten stets erklärt haben.
etc..
13) Geht man von der Universalität der Menschenrechte aus, bleibt festzustellen, dass deren Stand - verursacht auch durch Normen der Scharî'a - in den arabischen Staaten vielfach hinter dem der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 zurückbleibt.
Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung
Naja, vielleicht ist das auch wieder falsch übersetzt oder antiislamische Propaganda )
Adios
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@Astrella
Kann ich dir nur zustimmen...
@Flipp
Habe mich ja schon ein wenig mit dem Kuran oder Koran? beschäftigt. Jetzt auch noch Sunna? Wer blickt denn da noch durch?
Ist da die neue Methode, den Islam "unbegreiflich" zu machen? - Sollte nur ein scherz sein, aber irgendwie geht ein bestimmter Finger langsam an meine Schläfe, entschuldigung, und gute Nacht!
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