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Also das Folgende klingt vielleicht etwas dick aufgetragen, noch dazu weil das damit zusammenhängende Ereignis den meisten hier sehr bekannt sein dürfte, aber es war wirklich so:
Vor ein paar Jahren, besser gesagt an einem ganz bestimmten und vielen hier und anderswo wohl gut bekannten Tag, hatte ich ein seltsames Erlebnis:
kam gerade von einem Außentermin zurück und war am Einparken vor dem Haus. Es war ein Dienstag im Herbst, früher Nachmittag, und in Gedanken war ich schon halb in der Freizeit.
Mein neues Auto sollte eigentlich an dem Tag ausgeliefert werden, aber wegen ein paar Kleinigkeiten dürfte es wohl eher morgen werden.
OK, dann je nachdem wie das Wetter wird vielleicht mit dem Hund mal eine etwas längere Strecke am Stadtrand laufen, das wär´s.
Einparken fertig, Motor aus, jetzt nur noch das Radio ausmachen (ging beim alten Auto noch nicht automatisch)...
Und genau in dem Moment passierte es: <<edit: habe die "Bandsalat" Beschreibung hinsichtlich einer passenderen herausgenommen>>
Es war als werfe jemand einen Stein ins Wasser, und für einen Moment wird das Bild, das sich auf der Wasseroberfläche spiegelt, von den durchlaufenden Wellen verzerrt und in kleine Schnisel zerlegt.
In den paar Sekunden Jedenfalls habe ich bestimmt ein halbes Dutzendmal versucht, den Radioknopf auf aus zu drehen, und jedesmal danebengegriffen. Und es kam mir so vor, als ob in diesen Sekunden der Ton, und zwar nicht nur der vom Radio, sondern auch die Geräusche, die durchs halboffene Fenster kamen, irgendwie "zerhackt" waren, unterbrochen von einem "Rauschen", das ich woanders schonmal glaubte gehört zu haben, außerdem hatte ich den Eindruck, als rollte das Auto plötzlich noch ein Stück vor und gleich darauf wieder zurück (ausgeschlossen, Handbremse und Gang waren drin)
beim x-ten Versuch habe ich es dann geschafft, das Radio abzustellen, und mir erstmal die Frage gestellt was das war?
Ein paar Jahre früher bin ich mal aus dem Halbschlaf hochgeschreckt, als ein leichtes Erdbeben auch hier im Ort zu spüren war.
Das hatte sich, jedenfalls irgendwie, so ähnlich "angefühlt" wie dieses Ereignis, aber weitaus schwächer und kürzer.
Außerdem waren damals innerhalb weniger Sekunden die Leute auf der Straße oder zumindest am Fenster, doch diesmal geschah nichts dergleichen, so als hätte außer mir niemand etwas mitbekommen.
Kreislaufbedingter Schwindelanfall (hatte damals bisweilen Probleme mit zu niedrigem Blutdruck)? Ne, das kannte ich auch, das gerade vorher Erlebte war zwar ähnlich aber doch wieder anders.
Oder doch ein nur ganz leichter Erdstoß, den ich ich in meiner "Schaukelkiste" (Seat Marbella) nur stärker wahrgenommen habe?
Abgesehen davon: MITTACH! Übergangslos verspürte ich ein Riesenloch im Magen und ziemlichen Durst.
Also erstmal ins Haus, gleich was aus dem Kühlschrank geholt und Tee aufgesetzt.
Seit dem "Schwindelanfall" waren vielleicht 10-15 Minuten vergangen.
Fernseher angemacht nur um mal zu schauen was kommt, einfach mal ein paar Minuten AUSZEIT, egal ob Naturdoku, Nachmittagstalk oder sonstwas. Außerdem vorgemerkt, mal zur nächsten Nachrichtenzeit und dann abends zur Hessenschau aufs Regionalprogramm zu schalten, vielleicht kommt ja was von dem Mini-Erdstoß?
...denkste, denn der Nachmittagstalk lief zwar, aber es wurde gerade einige Sekunden nachdem der Fernseher hochgelaufen war auf eine Nachrichtensondersendung umgeblendet.
Eine Sondersendung, der noch etliche folgen sollten.
Es war nämlich der 11.9.2001... und das Ereignis im Auto muß so ziemlich zeitgleich mit dem Einschlag der ersten Maschine gewesen sein.
Schon vorher hatte ich manchesmal den Eindruck, "einschneidende Ereignisse" im Zusammenhang mit nahestehenden Personen bisweilen spüren zu können, bzw. zu der Zeit als "etwas passiert" war, ein "irgendwie seltsames Gefühl" gehabt zu haben.
Da mir das aber sonst immer nur im Nachhinein auffiel, und das "seltsame Gefühl" auch nur sehr, sehr schwach und unbestimmt war, dachte ich bis zu dem oben beschriebenen Ereignis, mir diese "Ahnungen" wohl doch nur eingebildet zu haben.
Doch diesesmal war es anders mit dem "seltsamen Gefühl". Zwar auch in der Hinsicht "unbestimmt", daß ich daraus keine konkrete "Unglücksahnung" hätte ableiten können, aber zum erstenmal so heftig, daß ich einen Augenblick regelrecht "weg vom Fenster" war.
Und ich konnte exakt den Zeitpunkt des "mentalen Erdbebens" nachvollziehen bzw. hatte noch eine "taufrische" Erinnerung daran, als ich von dem "einschneidenden Ereignis" erfuhr, mit dem es möglicherweise in Zusammenhang steht.
Andererseits: die unterschwelligen "Ahnungen", an die ich mich sonst zu erinnern glaubte, bezogen sich immer auf Dinge, die Angehörigen passiert sind.
Aber mir ist niemand aus der Verwandtschaft oder meinem Freundeskreis bekannt, der/die zu der Zeit in NY oder gar in einem der Flugzeuge gewesen wäre.
Ein paar Jahre später hatte ich nochmal so ein Erlebnis in Zusammenhang mit einem weit entfernt aufgetretenen "Großereignis" (diesmal nichts was mit Terror zu tun hatte)l, aber nicht in dieser Intensität.
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Ich denk mal du hast da so ne Begabung dafür bekommen^^
Bei mir war mal Folgendes der Fall: Ich träumte, dass ich in der Schule von meiner ganzen Klasse verschlagen wurde, am nächsten Tag wurde meine beste Freundin von ner Mädchenschar aus der Hauptschule verschlagen.
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Ich hatte mal einen Traum, und zwar dass ich mit 2 Freunden von mir Streit habe.
Am nächsten Tag: Als ich am Fenster war, sah ich diese 2 Freunde, aufeinma haben die netmehr mit mir geredet, sie waren sauer ^^ wegen einem Missverständniss... aber haben uns wieder vertragen .. das ist jetz sehr lange her, da war ich ca 11-13..
Danach nochmal so einen ähnlichen Traum, der wieder in Erfüllung ging
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Wie schon im Eingangsposting erwähnt: ein paar Jahre später hatte ich ein ähnliches Erlebnis.
War gerade auf der Rückreise aus einem Kurzurlaub, der an seinem letzten Tag noch eine unfreiwillige "Abenteuereinlage" erhielt: habe an einem ziemlich abgelegenen Ort den Mietwagen zu Schrott gefahren, zum Glück nur Blechschaden und ein paar blaue Flecken, aber ein korrupter Dorfgendarm und ein übermäßig geschäftstüchtiger Autovermieter sorgten für jede Menge "Action" bis weit nach Mitternacht.
Endlich zurück ins Hotel, kaum geschlafen, dann zum Flieger und heim... und irgendwann während dieser Zeit hatte ich wieder so ein "Stein-ins-Wasser-geworfen-Erlebnis", aber ziemlich schwach.
Da wie gesagt der Vorabend recht turbulent abgelaufen war, habe ich das, im Gegensatz zu damals, überhaupt nur am Rande registriert und es wohl gleich auf die Übermüdung geschoben.
Nach der Landung dann kam mir die Atmosphäre am Zielflughafen irgendwie gespannt vor, und irgendwie chaotischer als sonst.
Auf der Heimfahrt dann im Radio erste Berichte über den Riesen-Tsunami...
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Von solch einem merkwürdigen Zufall hätte ich auch etwas zu erzählen.
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