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| Der Mensch sollte sich mal an die eigene Nase fassen bevor er Gott, Geister oder sonst irgendwen immer nur für die schlechten Dinge verantwortlich macht.
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| Ja, so ein Pantheon, wo die Götter im Klinch miteinander liegen, würde manches vielleicht besser erklären...
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| Zitat: |
| Wenn Gott so oder so als "böse" oder "ungerecht" angesehen wird, hilft selbst das größte Wunder nichts mehr. Dann kann er es uns ja nie Recht machen. Dann ist er immer für schlechtes verantwortlich. |
So ist das nun mal: Wenn Du behauptest, dass Gott Wunder vollbringt, also handelnd eingreift, dann muss man ebenso die Frage zulassen, woher die ganzen schlechten Sachen kommen. Und man kann dann entweder ausschließen, dass er ein gütiger liebender Gott ist, sonst hätte er z.B. die Frau gerettet oder er konnte es einfach nicht, dann ist er nicht allmächtig, dann ist er nicht der Schöpfer des Universums, dann ist er nicht die Quelle allen seins.
Oder er ist einfach nicht da. Wenn wir ehrlich sind, sind wir alle Atheisten, denn wer glaubt schon an Wotan, Zeus und Co., auch wenn die gleich wahrscheinlich sind, wie der aktuelle Gott. Einige sind nur schon ein Gott weiter.....
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| Warum kann der Mensch nicht auch Schuld sein.
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Der Mensch ist sicherlich nicht schuldlos, aber er ist auch nicht Schuld an allem.
Wenn Gott unter anderem für die Wunder verehrt wird - dann gibt es eben nicht nur diese glänzende Seite - dann ist er nicht nur für die Wunder verantwortlich.
Sondern auch für die, die ausbleiben, für die unglaublichsten Unglücke, wo alles genau anders herum ist wie bei einem Wunder: Alles stimmt, alles war perfekt, durchgeplant, geprüft, geübt, - und dann - irgendeine winzig kleine Materialermüdung hier, oder ein kleiner Kurzschluß da - bum - Flugzeug abgestürzt - 250 Menschenleben wech.
Denkst Du, die Menschen haben in ihren letzten Sekunden Gott nicht um Hilfe angefleht? Hatte er da gerade Mittagspause?
Die guten Sachen in Gottes Töpfchen, die schlechten ins Menschenkröpfchen...?
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