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| Josefin hat folgendes geschrieben: |
Tag und Nacht.
Hitze und Kälte.
Mann und Frau.
Also demnach auch Gut und Böse.
Wenn alles auf der Wält nur "gut" wäre, wüssten wir nicht, was dieses Wort bedeutet. Darum gibt es ein Gegenteil. |
Hat nicht alles ein Gegenteil? Wenn wir über Gegensätzlichkeiten nachdenken, befinden wir uns im dualen Denken. Wir sagen:
· zum Nordpol gehört der Südpol.
· zur Wärme gehört die Kalte.
· zur Liebe gehört der Hass.
· zum Leichten gehört das Schwere.
Nun kommt das kleine Gedankenexperiment, das unser Denken uns aus der Dualität heraushebt:
· Nordpol und Südpol > Magnetismus
· Wärme und Kälte > Temperatur
· Liebe und Hass > menschliche Affinität
· Leichtes und Schweres> Gewicht
Es gibt kein Gegenteil von Magnetismus, Temperatur, mensch-licher Affinität und Gewicht.
Die Nicht-Dualität geht davon aus, dass sich alle Gegensätz-lichkeiten auf einer höheren Ebene vereinen lassen, sogar das Gute und das Böse.
Wer das duale Denken bevorzugt, soll sich davon aber nun nicht abbringen lassen. Denn Glaube ist, wie gesagt, eine höchst persönliche Sache.
Glauben ist der eigene Weg zu Gott, also zur bedingungslosen Liebe. Ist das Ziel erreicht, so hat der Glauben seinen Zweck erfüllt und kann abgelegt werden.
Wenn der Glauben aber zu Hass oder Furcht führt, so hat er seinen Zweck verfehlt und sollte überprüft werden.
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hmmmm könnte man drüber nachdenken.....
Habe ich so noch nicht gesehen. aber ich glaube, mir gefällt meine Ansicht ganz gut
| Zitat: |
| Wenn der Glauben aber zu Hass oder Furcht führt, so hat er seinen Zweck verfehlt und sollte überprüft werden. |
Dazu muss ich ganz vorsichtig etwas fragen: Wie sieht es mit den Menschen aus, die sich freiwillig und andere unschuldige Menschen in die Luft jagen, und glauben, dass sie dadurch ins Paradies kommen? Wäre das so eine Glaubensrichtung, die überdacht werden sollte?
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Die monotheistischen Religionen definieren und formulieren ihren Glauben und ihre Dogmen grundsätzlich aus dem Dualismus heraus.
Und mit den so genannten - Heiligen Schriften ist eben auch jeder Dualismus möglich.
Manche werden wahrhaft Heilige und manche werden zu Massenmördern.
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| Josefin hat folgendes geschrieben: |
| Dazu muss ich ganz vorsichtig etwas fragen: Wie sieht es mit den Menschen aus, die sich freiwillig und andere unschuldige Menschen in die Luft jagen, und glauben, dass sie dadurch ins Paradies kommen? Wäre das so eine Glaubensrichtung, die überdacht werden sollte? |
Genau das sagte ich ja, hier ist der Wunsch auf das Paradies. Begründet ist dieser Wunsch aber in der Verteufelung von Menschen und dem Bemühen Gottes vermeintlichen Wunsch zu unterstützen, diese verteufelten Menschen auszuradieren. (Wiederum ist der Glauben an das objektiv Böse der Auslöser für unmenschliche Taten)
| Fridolin hat folgendes geschrieben: |
| Die monotheistischen Religionen definieren und formulieren ihren Glauben und ihre Dogmen grundsätzlich aus dem Dualismus heraus. |
Dann lese mal Meister Eckhard.
Im übrigen ist Advaita ja auch monotheistisch.
Und genau genommen ist der Glaube an Zwei Gegenmächte da nicht mehr Monotheistisch sondern Bitheistisch.
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