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| Ihr Bewusstsein reicht gerade dafür aus um nach Licht und Wärme zu streben. Und um das Sonnenlicht in ihrer Wurzel zu speichern. Im Herbst vergeht ihr Grün von selbst. |
Da wäre ich mir nicht so sicher, Pflanzen sind komplexer als man denkt. Es gibt Experimente mit Tomatenpflanzen, die zeigen, dass sie anscheinend denjenigen der sie abernten 'wiederkennen'.
Auch wenn Du vegetarisch lebst, leiden unmittelbar enorm viele Wesen darunter, deswegen würde ich mich mit Verurteilungen zurückhalten.
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Es ist schon seltsam mit uns Menschen - wir schaffen den Tieren die Hölle auf Erden und verlangen aber den Himmel auf Erden - seltsame Art, Dinge zu sehen.
„Tiere sind Kreaturen Gottes und kein Eigentum des Menschen, keine Gebrauchsgegenstände, keine Waren, sondern wertvolle Wesen in Gottes Angesicht. ... Christen, die die Schrecklichkeit der Kreuzigung erkennen, sind ganz besonders in der Lage, auch die Schrecklichkeit unschuldigen Leidens zu erkennen. Das Kreuz Gottes ist die absolute Identifizierung mit den Schwachen, Hilflosen und Verwundbaren, aber vor allem mit den Schutzlosen, Wehrlosen und unschuldig Leidenden."
--Pfarrer Andrew Linzey
http://www.jesusveg.de/jesuswarvegetarier.html
Ich glaube nicht, daß Menschen ohne Selbsterkenntnis ihre Schuld erkennen - sondern in ihrer "Blindheit" weiter machen - noch über Jahrtausende und daß sie im Laufe der Inkarnationen mit allem Elend konfrontiert werden, bis sie erwachen und "sehen" lernen.
Anders geht es nicht und darum tragen Tiere das "Kreuz" - und das noch über sehr lange Zeit.
Davon bin ich überzeugt.
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Hallo Leer,
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| Ihr Bewusstsein reicht gerade dafür aus um nach Licht und Wärme zu streben. Und um das Sonnenlicht in ihrer Wurzel zu speichern. Im Herbst vergeht ihr Grün von selbst. |
@Leer
Da wäre ich mir nicht so sicher, Pflanzen sind komplexer als man denkt. Es gibt Experimente mit Tomatenpflanzen, die zeigen, dass sie anscheinend denjenigen der sie abernten 'wiederkennen'.
Auch wenn Du vegetarisch lebst, leiden unmittelbar enorm viele Wesen darunter, deswegen würde ich mich mit Verurteilungen zurückhalten |
Ich klage niemanden an, ich bin kein Richter ...
Habe ja selbst bis 18 J Fleisch gegessen.
Wie ich schrieb geht es um "Bewusstsein".
Was man isst, das ist man ...
und natürlich nehme ich dir ab das Pfalzen sicherlich mehr können als "wachsen". Es gibt ja auch Untersuchungen, das Pflanzen die jeden Tag angeschrieen werden im vergleich zu Pflanzen die mit Liebe gepflegt werden, viel weniger wachsen.
Nahrung ist Karma.
Sobald wir Nahrung zu uns nehmen, nehmen wir quasi einen "Kredit" auf, den wir wieder "zurückbezahlen" müssen.
Aus diesem Grund bringt man im Bhakti-yoga alles was man isst Krishna als Opfer dar.
Krishna sagt in der Bhagavad-Gita, das wenn Ihm jemand mit Liebe und Hingabe ein Blatt, eine Blume, eine Frucht oder etwas Wasser darbringt, Er es annehmen würde.
Im 3.Kapitel der BG mit dem Thema “Karma-yoga”, heißt es wie folgt:
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| “Die Geweihten des Herrn werden von allen Arten von Sünden befreit, da sie Nahrung essen, die zuerst als Opfer dargebracht wurde. Andere, die Nahrung für ihren eigenen Sinnengenuss zubereiten, essen wahrlich nur Sünde.” (BG 3.13) |
"Sünde" bedeutet hier - karmische Verstrickung.
Gruss
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Hallo jivatma,
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Nahrung ist Karma.
Sobald wir Nahrung zu uns nehmen, nehmen wir quasi einen "Kredit" auf, den wir wieder "zurückbezahlen" müssen. |
Ich finde diese Kontosicht ein wenig....menschlich.
Verstehe ich das richtig, wenn man Essen als Opfer betrachtet (was macht Gott eigentlich damit), dann stellt das nichts mit dem Karma an?
Gilt das auch für die Schuhe, die zehnjährige in Fabriken in China fertigen?
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Hallo Leer,
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Nahrung ist Karma.
Sobald wir Nahrung zu uns nehmen, nehmen wir quasi einen "Kredit" auf, den wir wieder "zurückbezahlen" müssen. |
Ich finde diese Kontosicht ein wenig....menschlich. |
Nun das ist die Aussage in der Bhagavad-Gita.
| Zitat: |
| Verstehe ich das richtig, wenn man Essen als Opfer betrachtet (was macht Gott eigentlich damit), dann stellt das nichts mit dem Karma an? |
Natürlich steht dahinter eine Philosophie. hier geht’s nicht um "Aberglaube" ...
Aus diesem Grund ist Selbsterkenntnis der erste Schritt zur Befreiung aus dem Kreislauf von Geburt und Tod. Wenn man nicht seine eigene Stellung, sein eigenes ursprüngliches Wesen kennt, ist alles Streben illusorisch.
Krishna erklärt im 10. Kapitel der BG das Er der Ursprung aller transzendentalen und materiellen Welten ist. Die Quelle aller Dinge ist auch der Besitzer aller Dinge. So ist alles was wir als "mein" bezeichnen Illusion. Wenn wir aber den rechtmäßigen Besitzer anerkennen und dankbar für das uns gegebene sind, sind wir auf dem richtigen Weg.
Krishna erklärt im 15. Kapitel der BG, das die Lebewesen Seine abgesonderten fragmentarischen Teile sind. In Qualität gleich, in Quantität unendlich kleiner. Die Höchste Persönlichkeit Gottes ist transzendental und so sind es auch seine Teile.
Wenn das Teil getrennt sein möchte von seinem Ursprung um getrennt von diesem zu geniessen, fällt es in die materielle Welt.
In der materiellen Welt ist jedoch alles zeitweilig, und so kann das ewige Teil niemals glücklich werden - obwohl es dies in Millionen von Leben unentwegt versucht.
Das Prinzip im Bhakti-yoga ist, die Wiederaufnahme der Beziehung mit der Höchsten Persönlichkeit Gottes.
Das Wesen des Teils ist es, dem Ursprung (dem Ganzen) zu dienen - darin findet es vollkommenes Glück.
Gott, der die Quelle aller Dinge ist, braucht diesen Dienst nicht, denn Er hat bereits alles in unbegrenztem Masse. Gott nimmt jedoch unseren Dienst an um uns eine Freude zu machen, und wenn Er sieht das wir glücklich sind, steigert sich Sein Glück noch mehr.
Aus diesem Grund erklärt Krishna in der BG; "gib alle arten von Religion auf und ergib dich einfach Mir", was bedeutet "handle so wie es deinem ursprünglich, transzendentalen Wesen entspricht" = das Teil dient dem Ganzen.
Das ist der Pfad zur Befreiung.
Oder das ganze mit einem Beispiel erklärt; der kleine Finger ist Teil des ganzen Körpers. Wenn dieser kleine Finger jedoch getrennt vom Körper geniessen will und als folge dessen von diesem getrennt wird, leidet er.
Ein kleiner Finger der dem Körper nicht dienen will und nur an sich selber denkt stellt für den ganzen Körper nur eine Störung dar - und muss vom Körper getrennt werden.
Ist jedoch der kleine Finger wieder bereit dem Körper zu dienen und in diesem Bewusstsein sich wieder mit dem Körper in Verbindung setzt (Bhakti-yoga), ist er wieder auf dem Weg der Heil-ung (Holy = ganz).
Der kleine Finger mit vollkommenem Bewusstsein dient dem ganzen Körper, in dem er den seinem eigenen Wesen entsprechenden Dienst ausführt, und so wird er automatisch mit allem versorgt was er braucht - ohne nach "Ich und Mein" zu schreien.
und noch etwas weiterführend ...
Viele haben das Prinzip des Dienens erkannt, identifizieren sich jedoch mit ihrem zeitweilig, materiellen Körper und versuchen andere zeitweilige Körper zu retten. Diese Art von "Dienst" wird jedoch in der BG als Illusion verurteilt, da es Hilfe/Dienst in der Erscheinungsweise der Unwissenheit ist = die "Kleider" (Körper) eines ertrinkenden zu retten und zu glauben "ich habe Hilfe geleistet", jedoch den Ertrinkenden im Wasser zurück zu lassen, ist Illusion.
Nochmals was ich zu Anfang einbrachte - "Selbsterkenntnis ist Fundamental bevor man zum höheren Dienst für den Nächsten schreiten kann". Bevor man sein eigenes ursprüngliches Wesen nicht kennt, kann man auch niemandem anderen wirklich helfen.
Gruss
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