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Warum Fundamentalisten missionieren müssen...












Jeder der buchstabengetreu an die Bibel glaubt, weiß, daß Ungläubige... ääh... nun... bestraft werden für ihren Unglauben, schlimmstenfalls mit der Hölle, gegen die jede menschliche Folterkammer das reinste Erholungswerk ist.
Nun, wenn Gott solche Strafen für die Ungläubigen vorgesehen hat, muß ihr Vergehen ja wahrlich schrecklich sein.
Schreckliches Vergehen ist moralisch nicht akzeptabel und solche Menschen sind per se schlecht.
Also...müssen sie missioniert werden, ob sie wollen oder nicht, denn das ist dann wenigstens ein menschlicher Akt der Nächstenliebe.
Und alle anderen, die nicht wollen...wie wenig wert ist ihr Dasein?
Praktisch lebensunwert, und bevor sie noch ander in das Verderben reissen...hm...man sollte doch da was gegen tun... oder nicht?

Ist es nicht so, wie ihr denkt?
Wie oft muss ich Beiträge lesen, in denen diese Grundhaltung zwischen den Zeilen hindurchquillt?
Merkt ihr eigentlich noch was???

Astrella
Astrella, wir gehen neuen Zeiten entgegen. Es wird ganz schön rumpeln und pumpeln im Karton.

Nicht nur, daß sich in vielen Ländern ein Neo-Faschismus entwickelt - hörte heute im DLF, daß Berlusconi in Italien eine neue faschistische Partei gegründet und mitfinanziert hat - auch im religiösen Bereich wird es neue Tendenzen und Entwicklungen geben. Wer einmal die Macht behält, das ist hier die Frage -

Europa heute

- Streit in der Rechts-
radikalen-Fraktion im Europa-
Parlament - Kommt es zur Auf-
lösung der Fraktion?
- Der feine Unterschied -
Fremdenfeindlichkeit ist in
Italien nicht gleich Faschis-
mus

- Gleiches Recht für alle -
Die Gleichberechtigung im
europäischen Vergleich


Tag für Tag

Aus Religion und Gesellschaft
- Die Übermacht der Ortho-
doxen - Wie der "liberale"
Islam versucht starre Fronten
aufzubrechen
- Lob der Inquisition - Sie
steht für Menschenverachtung,
Sadismus und Rückständigkeit.
Doch die Organisation zum
Aufspüren von Ketzern war
besser als ihr Ruf (Teil 3)
- Das Leben im Detail -
Neuer Berufstrend aus den
USA: Life Coaches
www.dradio.de

So lese ich z.B. in der "Astrologieheute" folgendes:

"Weiten wir diese Überlegungen, wonach wichtige Veränderungen in der Welt unter starken Langsamläuferkonzentrationen in Erdzeichen stattfinden, auf die Zukunft aus, ist es denkbar, daß dem Jahr 2008 besondere Bedeutung zukommt - als kurzes Intermezzo vor der Zeit von 2018 bis 2020, die sich als Periode großer Umwälzungen in einer Linie mit den Phasen 1939 bis 1942 und 1988 bis 1992 einreiht."

"Somit könnte dem Jahr 2008 im Hinblick auf die große Spannungsfigur zwischen Uranus und Pluto, die sich zwischen 2010 und 2015 entfalten und bereits 2010 bis 2011 unter gleichzeitiger Mitwirkung von Jupiger und Saturn markant konstelliert, eine Auftakt - und Türöffner-Funktion zukommen - dies in Analogie zu der Phase von 1988 bis 1990, die der Uranus/Neptun-Konjunktiion von 1993 voranging."


Die Welt verändert sich und wird sich immer wieder verändern. Wir sind die brodelnde und handelnde Masse und es kommt auf uns an, welche innere Reife wir haben, um uns gegen negative Einflüsse zu wappnen oder sie so zu verändern, daß uns nichts Schlimmes passiert oder passieren kann oder um es ins Gute umzuleiten.

So sagte schon Aivanhov:

Jeden Tag sind wir Versuchungen ausgesetzt. Versucht zu sein, heißt einen Einfluss zu empfangen. Was ist ein Einfluss? Eine Strömung, die versucht in uns einzudringen, also eine Art von Nahrung. Es ist nicht immer möglich sich dem Eindringen dieser Strömungen zu widersetzen, aber wenn sie einmal eingedrungen sind, dann müssen wir uns bemühen, sie zu verwandeln. Wenn wir erliegen, wenn wir uns einer Schwäche hingeben, registriert unser inneres Gericht, dass wir diese Substanzen nicht assimilieren konnten und sie werden daher in der einen oder anderen Form wieder auftauchen, entweder als seelische oder sogar als körperliche Störung.
Schädliche Nahrung, die man nicht in sich einlässt, kann nicht wieder auftauchen. Man muss also darauf achten, sie nicht eindringen zu lassen. Aber da dies nicht immer gelingt, muss man sich, wenn sie einmal eingedrungen ist, darin üben, sie zu verwandeln, damit sie assimiliert werden kann.
Omraam Mikhaël Aïvanhov


Sagte Hermes Trismegistos nicht: wie oben so unten ?
Ein weiterer Grund, warum Fundamentalisten unbedingt missionieren müssen, liegt darin, dass tief innen drin ein winziges nagendes Stimmchen spricht: "Ob das wirklich so hinhaut, was ich da glaube?"
Wenn aber viele andere auch dran glauben, dann bekommt der Fundamentalist das Gefühl: "Na wenn soviele das glauben, dann wird es doch wohl auch stimmen."
Und noch schöner ist es, wenn es dem Fundamentalisten tatsächlich einmal gelingt, einen Ungläubigen zu überzeugen.

Dieser Vorgang läuft völlig unbewusst ab. Je aggressiver ein Gläubiger welcher Art auch immer, umso unsicherer ist er sich im Grunde seines Herzen bezüglich der Stimmigkeit seines Glaubens.

Das "rechtgläubige" (nichtgnostische) Christentum hat sich hauptsächlich durch Macht, Gewalt und technische Überlegenheit verbreitet (Iesus, si videret, in sepulcro rotaretur), und beim Islam war es vor allem Gewalt und Macht.

Aber diese alten Religionen haben in ihren fundamentalistischen und vielleicht auch liberaleren Varianten wohl bald ausgedient. Wir erleben ein letztes Aufflammen, eine Notblüte kurz vor dem Absterben.
Unerfreulich, dass solche Entwicklungen in ganzen Gesellschaften immerhin doch etliche Jahrzehnte dauern können.
Freue mich schon auf 2018 bis 2020. Falls uns bis dahin nicht doch Hercolubus erwischt hat.
Forum -> Leben nach dem Tod


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