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1. Gott ist gerecht... ist es so? Ja. Sonst wäre er nicht Gott.
2. Gott ist für alle Menschen da. Oder gibt es im Christentum (im Koran) noch ein auserwähles Volk?
3. Ungläubige kommen in die Hölle - und wenn nicht, so doch wenigstens nicht in den Himmel. "Niemand kommt zum Vater denn durch mich".
4. Es gibt Menschen auf dieser Welt, und zwar eine ganze Menge, die nie die Möglichkeit haben werden, zum Christ oder zum Muslim zu werden, weil sie einfach von der Religion nichts wissen.
5. Diese Menschen kommen - nun - nicht zu Gott. Können sie garnicht.
Weil sie ihr ganzes Leben lang nie etwas vom Christengott gehört haben.
6. DAS wäre nicht gerecht, können doch diese Menschen nichts dafür.
7. Gott ist aber gerecht.
Fazit: Gott ist ungerecht -> dann wäre er nicht Gott.
ODER: Er gibt keinen Gott
ODER: Gott ist anders als das, was in der Bibel steht.
Also vorrausgesetzt, es gibt einen Gott, muß er, um gerecht zu sein, anders sein als was in der Bibel steht ->Bibel hat unrecht -> die Bibel kommt dann nicht von ihm -> Menschenwerk.
Habe ich irgendwas übersehen? |
So da kann man sehen, wie verzweifelt manche Menschen sind, denn sie haben Angst, dass es Gott gibt.
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| 3. Ungläubige kommen in die Hölle - und wenn nicht, so doch wenigstens nicht in den Himmel. "Niemand kommt zum Vater denn durch mich". |
Man kann die Dinge halt nicht schönreden. Sonst könnte ja jeder machen was er will. (Bank ausrauben, Menschen töten ohne Angst zu haben bestraft zu werden von Gott) Usw.
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4. Es gibt Menschen auf dieser Welt, und zwar eine ganze Menge, die nie die Möglichkeit haben werden, zum Christ oder zum Muslim zu werden, weil sie einfach von der Religion nichts wissen.
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Römer 10 irgendwelcher Vers (hab kein Bock jetzt zu suchen.) Sagt dass jemand der nichts von Christus hört, trotzdem erretet wird.
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5. Diese Menschen kommen - nun - nicht zu Gott. Können sie garnicht.
Weil sie ihr ganzes Leben lang nie etwas vom Christengott gehört haben. |
Siehe oben. Und da Gott gerecht ist, wird er sie dafür sicherlich nicht bestrafen.
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6. DAS wäre nicht gerecht, können doch diese Menschen nichts dafür.
7. Gott ist aber gerecht. |
Guck oben.
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3. Ungläubige kommen in die Hölle - und wenn nicht, so doch wenigstens nicht in den Himmel. "Niemand kommt zum Vater denn durch mich".
Man kann die Dinge halt nicht schönreden. Sonst könnte ja jeder machen was er will. (Bank ausrauben, Menschen töten ohne Angst zu haben bestraft zu werden von Gott) Usw. |
Jou. Ungläubige rauben Banken aus. Wenn sie nicht gerade ehebrechen oder sonstwen morden.
Man, Sakon, auch als Atheist habe ich moralische Grundsätze. Und die halte ich ein, ohne daß mir jemand mit Hölle drohen muß.
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| Sonst könnte ja jeder machen was er will. (Bank ausrauben, Menschen töten ohne Angst zu haben bestraft zu werden von Gott) |
Das ist der Knackpunkt. Das scheuen die Religionen wie der Teufel das Weihwasser: dass der Mensch macht, was er will.
Was für einen Glauben habt Ihr bloß, wenn Ihr nur aus Angst vor Gott nicht "Banken ausraubt, Menschen tötet ....
Was für ein Glauben ist der Glaube aus Angst ....
Ich mache, was ich will, weil ich frei bin. Und der Gott, der mich so gemacht hat, wie ich bin, liebt mich, wenn ich mache, was ich will.
Inanna
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Ich hatte heute auf Deutschlandfund www.dradio.de/dlf/vorschau , einen Vortrag über Augustinus gehört. Er war anfänglich ein Lotterbube und entwickelte sich dann zu einem sehr strengen Kirchenvater, dem wir es wohl zu verdanken haben, daß er auch den Zwang zur Religion befürwortete.
In seiner Jugendzeit vertrat er Marcions Ansichten, die er dann wieder ablegte und auf Drängen seiner Mutter einen neuen Lebensweg einschlug.
Irgendwie hat sich im Zuge der Christianiserung in der Welt sehr viel verändert und das von den Anfängen an.
Das Thema selbst ist sehr komplex und wird in einer mehrteiligen Folge Vormittags in Zusammenfassung gebracht.
- Augustinus - der Vater der
abendländischen Theologie,
Teil 3: Das neue Verhältnis
der Kirche zur Staatsmacht
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| Das ist der Knackpunkt. Das scheuen die Religionen wie der Teufel das Weihwasser: dass der Mensch macht, was er will. |
Auf der anderen Seite frage ich mich auch, ob es gut ist, daß der Mensch alles machen kann, wenn er sich innerlich noch nicht soweit entwickelt hat, daß er aus sich heraus moralisch und ethisch handeln kann - das müssen dann Gesetze regeln, oder ?
Man kann es drehen und wenden, wie man möchte - irgendwie kann man eine Sache drehen und wenden und versuchen, das Gute auch im Gegenteil zu erkennen.
Und im Sinne der Reinkarnationslehre merkt man, daß man viele Angelegenheiten ganz anders betrachten muß. Aus der Sicht der unsterblichen Seele sterben wir nie und kommen, wenn es die Aufgaben verlangen, die unterschiedlich in großer Spannbreite sind, weshalb unser Sein erforderlich ist. Zumindest deshalb, weil wir nie allein kommen und die schon kennen, mit denen wir kommen.
Ach, ja - je tiefer man sich in einen Themenkomplex hineinsteigert, desto mehr erkennt man.
Schon seltsam.
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| Auf der anderen Seite frage ich mich auch, ob es gut ist, daß der Mensch alles machen kann, wenn er sich innerlich noch nicht soweit entwickelt hat, daß er aus sich heraus moralisch und ethisch handeln kann - das müssen dann Gesetze regeln, oder ? |
Gal 5,1 Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Bleibt daher fest und lasst euch nicht von neuem das Joch der Knechtschaft auflegen!
So einfach ist die Antwort.
Es ist normalerweise nicht meine Art, hier nur ein Zitat hinzuwerfen, -friß oder stirb-, aber dieses Zitat bedarf keiner weiteren Erklärung. Alles ist enthalten.
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