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Zeitgeist












@MartinH

<i>Also eine Bedingungslosigkeit, die an eine Bedungung geknüpft ist?
Steht also einem ethisch lebenden Atheisten diese Gnade nicht zu?
Solch einen Glauben könnte ich nicht teilen.
Alle sind gleich nur manche sind gleicher.
Und weil ich diesen Eliten-Glauben nicht teile, weil ich keine Elite sein will,. steht mir somit auch nicht Gottes Gnade zu.
Ist dieses Gotteskonstukt korrekt?</i>

Du hast eine seltsame Art zu beurteilen.....

Jeder Mensch hat eine freiwillentliche Möglichkeit der Wahl.
Warum sollte Gott sich den Menschen in Gnade nähern, wenn diese nichts mit ihm zu tun haben wollen, das wäre doch ein Handeln gegen den freien Willen des Menschen.

Du machst mit Deiner Aussage Gott zu einem Spielball der jeweiligen Laune des Menschen, Gott hat gefälligst jedem gegenüber unendliche Gnade und Barmherzigkeit zu erweisen, auch wenn dieser ihn vehement ablehnt und verhöhnt.

Was hat denn das mit Elitedenken zu tun?

Ein schönes Beispiel ist das Gleichnis des verlorenen Sohnes. Er hat das Erbe verschleudert und seinen Vater verlassen. Irgendwann ging es ihm so schlecht, dass er reumütig zurückkehrte - und sein Vater nahm in voller Liebe und Freude auf - ohne Bedingung, ohne Strafe, ohne Belehrung etc.

Das ist für mich göttliche Gnade und Barmherzigkeit. Und sie gilt allen Menschen gegenüber, die Gott anerkennen.
@ Aida
Zitat:
Warum sollte Gott sich den Menschen in Gnade nähern, wenn diese nichts mit ihm zu tun haben wollen, das wäre doch ein Handeln gegen den freien Willen des Menschen.

Ebenso wie es keinen Menschen gibt, der sich nicht zumindest insgeheim Wünscht, zu lieben oder auch geliebt zu werden gibt es keinen Menschen, der nicht zumindest Unterbewusst sich nach Gott sehnt, denn Gott ist ja die Liebe.

Zitat:
Du machst mit Deiner Aussage Gott zu einem Spielball der jeweiligen Laune des Menschen, Gott hat gefälligst jedem gegenüber unendliche Gnade und Barmherzigkeit zu erweisen, auch wenn dieser ihn vehement ablehnt und verhöhnt.

Nein Gott hat das nicht zu tun, sondern Gott tut es.
Gott ist davon nicht betroffen.
Eine Mutter, die ihr Kind wirklich liebt wird ihr Kind auch dann lieben, wenn es sie hasst. Gott ist die Mutter aller Mütter.

Zitat:
Ein schönes Beispiel ist das Gleichnis des verlorenen Sohnes. Er hat das Erbe verschleudert und seinen Vater verlassen. Irgendwann ging es ihm so schlecht, dass er reumütig zurückkehrte - und sein Vater nahm in voller Liebe und Freude auf - ohne Bedingung, ohne Strafe, ohne Belehrung etc.

Glaubst Du etwa, dass der Vater ihn erst dann wieder liebte, als er zurückkehrte? ? ?

Zitat:
Das ist für mich göttliche Gnade und Barmherzigkeit. Und sie gilt allen Menschen gegenüber, die Gott anerkennen.

Gott anerkennen tut nur derjenige der den Gott im andern Menschen achtet und zwar auch in dem Menschen, der per tu nichts mit Gott zu tun haben will.
@Martin.H

vorab: für die wundervolle Formulierung der Liebesgebote.

Da diese Diskussion sich aus einem meiner Beiträge entwickelt hat,
meine Meinung zu einem mir wichtigen Punkt:

"Wer bittet, dem wird gegeben, wer klopft, dem wird aufgetan"

Gott liebt uns Menschen.
Gott nimmt uns Menschen bedingungslos an.
Wenn wir ihn bitten.

Ja, er läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.
So wie der Wind weht.

Der Wind tut aber nichts für mich. Er weht nur. Oder auch nicht.
Entschuldigung Galater aber ich bin nun mal mit einem kritischen Geist ausgestattet.

"Wer bittet, dem wird gegeben (es sei denn er hat das Falsche erbeten), wer klopft, dem wird aufgetan (es sei denn er hat an die falsche Türe geklopft)"

Gott liebt uns Menschen.
Gott nimmt uns Menschen bedingungslos an.
Wenn wir ihn bitten (und auch wenn wir ihn/sie nicht bitten, denn die Bedingungslosigkeit kennt keine Bedingung)
Ok, eine andere Formulierung von mir für dieselbe Sache:

Es gibt im Leben jedes Menschen immer Türen, duch die Gott eintritt.
An uns liegt es, diese Türen nicht ganz zuzustellen.
Forum -> Judentum und Christentum

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