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@ Galater,
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| Da du mein Bruder bist, sage ich dir: Friede sei mit dir. |
Ja, Bernhard, der Friede Gottes sei auch mit dir.
Wir sind Menschen, aber eines Tages, eines Tages sind wir alle, irgendwie jedenfalls, zusammen.
Und daran glaube ich, je mehr ich in der Zeitlichkeit lebe, um so klarer wird mir das.
In diesem Sinne
Peter
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| Galater hat folgendes geschrieben: |
@Martin.H
Die Auferweckung ist Voraussetzung unseres Glaubens. |
Das bedeutet?
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Zitat:
3. Alles andere ist eine Fälschung nur Jesus ist echt.
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Du sagst es. |
Hunderte von Schriften und Artefakten, aus Ägypten über Griechenland, Persien und Europa? Sogar christliche heilige hat man erfunden? Wenn es darum geht das jemand an den christlichen Schriften gedreht hat, sieht die Sache wohl ganz anders oder ?
So wenig geistige Flexibilität hätte ich Dir ehrlich nicht zugetraut, aber wenn es um Religion geht, kommt wohl jeder irgendwann an eine Grenze.....
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Ein Gnostiker liest aus dieser Aussage des Paulus, daß Jesus Geist ist.
Und muß sich dann fragen, ob Paulus Gnostiker war. |
Wenn Du der Meinung bist, das was an der gnostischen Interpretation was dran ist, ich glaube der Schluss, dass Jesus ein Mythos ist, stammt nicht nur aus der einen Textpassage, wieso bestehst Du dann so darauf, dass Jesus eine reale Figur ist, wenn die Gnostiker es selber nicht taten?
Ist es denn nicht egal? Wenn an der Gnostik was dran ist, sollte es jedem möglich sein, sein Ideal zu verwirklichen. Wenn Deine Religion kein Selbstzweck ist, dann sollte doch die Botschaft wichtiger sein als Ihr Träger?
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@Fridolin,
ich werde mich an dich gewöhnen, und du wirst dich an mich gewöhnen.
@Martin.H
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Galater
Die Auferweckung ist Voraussetzung unseres Glaubens. |
Das bedeutet? |
Du hattest geschrieben, daß sie der Inhalt sei.
Unser Glaube hat einen größeren Inhalt. Nämlich die Gewisseit, von dem gnädigen Gott trotz unserer Schwächen angenommen zu werden. Ohne Werke von Sühne oder sonstwas. Bedingungslose Gnade durch Gott. Die Leistung, die wir dazu beitragen müssen, ist, an Gott zu glauben. Dieser Glaube bewirkt in unserem Leben auch manche Veränderung. Da wir nicht mehr blind unseren Weg gehen, sondern im Vertrauen auf Gott leben.
Jesus ist diesen Weg gegangen. Und Gott hat ihn auferweckt. Das sehe ich als Siegel, als Bestätigung durch Gott, womit er uns Menschen sagt: Diesen Menschen Jesus habe ich angenommen. Dieser Mensch Jesus lebte so, daß er nun bei mir ist.
Folglich ist die Auferstehung Jesu am dritten Tag nicht Inhalt unseres Glaubens, sondern eine Bestätigung Gottes. Und wäre diese Bestätigung Gottes eine Fälschung, dann wäre unser Glaube auch möglicherweise eine Fälschung. Dann wäre es möglicherweise ein Illusion, von Gott angenommen zu werden, überhaupt von Gott angenommen werden zu können.
So aber können wir gewiß sein, daß unser Weg zu Gott führt.
Die Auferstehung ist Voraussetzung für die Gewissheit unseres Glaubens.
Ohne diese Gewissheit wären wir Suchende.
Wir haben aber gefunden. Wir müssen nicht weiter suchen.
Das heißt jetzt nicht, daß nur wir als Christen den richtigen Weg zu Gott gefunden haben. Wir als Christen haben aber die Bestätigung Gottes.
Also können wir sicher sein.
@Leer
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| Sogar christliche heilige hat man erfunden? Wenn es darum geht das jemand an den christlichen Schriften gedreht hat, sieht die Sache wohl ganz anders oder ? |
Sicher hat man vieles erfunden. Man hat auch zu jeder Zeit erfunden.
War Plato erfunden? Wer könnte das Gegenteil beweisen?
Man hat im Mittelalter regelmäßig wundertätige Heiligenstatuen gefunden, vorzugsweise auf wunderbare Weise in hohlen Bäumen oder so.
Man hat auch die Jungfrauengeburt Jesu erfunden. Man hat die Trinität erfunden. Man hat den irdischen Nachfolger Jesu erfunden.
Über diese und andere Erfindungen rede ich gerne mit dir. Das sind nach dem damaligen Zeitverständnis erklärbare "Fehler".
Wenn aber die Auferstehung eine Erfindung gewesen wäre, dann wäre diese Erfindung sehr früh erfolgt. Nämlich unmittelbar mit dem Geschehen.
Und was hätte diese Erfindung der Auferstehung letztlich bedeutet?
Daß die Menschen dachten, sie müßten Jesus dieses "Siegel" Gottes geben. Hätte das nun die Botschaft Jesu verändert? Nein.
Es würde nur uns die Gewissheit nehmen.
Wenn man also den christlichen Glauben in Frage stellen will, dann ist es sehr einfach:
Stelle die Auferstehung als Mythos hin, und schon ist diese Selbsherrlichkeit der Christen dahin.
Dann mußt du aber auch noch die Kreuzigung Jesu verleugnen, denn sonst könnten die Christen ja sagen:
Jesus ist nicht mit seinem irdischen Leib auferstanden, sondern sein Astralleib ist den Menschen erschienen. Und dieses Erscheinen des Astralleibes ist doch der Beweis, daß Gott Jesus angenommen hat.
Mir selbst erscheint es so, daß bei den Auferstehungsberichten vieles ein Rätsel ist. Einiges ist irdisches Denken, was zu falschen Interpretationen führen muss. Einiges ist die Wahrheit, welche für mich nicht faßbar ist.
Da bleibt mir am Ende nur der Glaube.
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| wieso bestehst Du dann so darauf, dass Jesus eine reale Figur ist, wenn die Gnostiker es selber nicht taten? |
Weil die Gnostiker sich da irren.
Und das habe ich an der einen Stelle im Korintherbrief exemplarisch nachzuweisen versucht.
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| Wenn Deine Religion kein Selbstzweck ist, dann sollte doch die Botschaft wichtiger sein als Ihr Träger? |
Die Botschaft ist der Kern unseres Glaubens. Und die ist wichtiger als der Träger. Das steht außer Frage. Falls der Eindruck entstanden sein sollte, daß ich es anders sehe, dann hatte ich mich mal wieder nicht eindeutig genug ausgedrückt.
Ah, jetzt habe ich dich verstanden.
Wenn wir einem Mythos nachfolgen, dann können wir uns nur wünschen, daß dieser Mythos für uns Menschen auch erreichbar ist, daß dieser Mythos nicht zu groß ist.
Und es ist ja immer eine gute Entschuldigung, sagen zu können: Ich bin ja nur Mensch, ich will das Gute, aber es ist zu hoch für mich, es ist unerreichbar.
Jesus hat als Mensch diesen Mythos gelebt.
Also ist er für mich die Gewissheit, daß es möglich ist.
Nicht mehr. Aber das bedeutet auch, daß ich Zuversicht haben kann.
Daß der Mythos nicht nur ein frommer Wunsch ist.
Das bedeutet aber auch, keine Ausrede mehr zu haben.
Das bedeutet die Erkenntnis, ganz von der Gnade Gottes abhängig zu sein.
Das bedeutet aber auch, daß ich mit Gott nicht handeln kann.
Gott will unsere Herzen, unseren Glauben.
Es geht nicht, zu sagen: "Heut bin ich mal Mensch lieber Gott, du weißt ja, ich bin schwach."
2Tim 2,12 ... wenn wir ihn verleugnen, wird auch er uns verleugnen. 13 Wenn wir untreu sind, bleibt er doch treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen.
Diese Worte sind doch wunderbar!
Bernhard
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@ Galater
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| Unser Glaube hat einen größeren Inhalt. Nämlich die Gewisseit, von dem gnädigen Gott trotz unserer Schwächen angenommen zu werden. Ohne Werke von Sühne oder sonstwas. Bedingungslose Gnade durch Gott. Die Leistung, die wir dazu beitragen müssen, ist, an Gott zu glauben. |
Also eine Bedingungslosigkeit, die an eine Bedungung geknüpft ist?
Steht also einem ethisch lebenden Atheisten diese Gnade nicht zu?
Solch einen Glauben könnte ich nicht teilen.
Alle sind gleich nur manche sind gleicher.
Und weil ich diesen Eliten-Glauben nicht teile, weil ich keine Elite sein will,. steht mir somit auch nicht Gottes Gnade zu.
Ist dieses Gotteskonstukt korrekt?
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| Dieser Glaube bewirkt in unserem Leben auch manche Veränderung. Da wir nicht mehr blind unseren Weg gehen, sondern im Vertrauen auf Gott leben. |
Oder auch einfach an das Gute im Menschen glauben.
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| Folglich ist die Auferstehung Jesu am dritten Tag nicht Inhalt unseres Glaubens, sondern eine Bestätigung Gottes. |
Wie kann der Glauben an die Auferstehung eine Bestätigung sein?
Wenn Wissenschafler eine Theorie entwickelt haben, diese aber nicht überprüfen können, ist es dann eine Bestätigung für ihre Richtigkeit?
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| Und wäre diese Bestätigung Gottes eine Fälschung, dann wäre unser Glaube auch möglicherweise eine Fälschung. Dann wäre es möglicherweise ein Illusion, von Gott angenommen zu werden, überhaupt von Gott angenommen werden zu können. So aber können wir gewiß sein, daß unser Weg zu Gott führt. |
Woher kommt diese Gewissheit als aus dem Glauben?
Ich sage ja nicht dass das nicht geht.
Rama hat dutzende tote Menschen wieder zum Leben erweckt.
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Die Auferstehung ist Voraussetzung für die Gewissheit unseres Glaubens.
Ohne diese Gewissheit wären wir Suchende.
Wir haben aber gefunden. Wir müssen nicht weiter suchen. |
Wer glaubt etwas zu sein hat aufgehört, etwas zu werden.
Sokrates
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| Das heißt jetzt nicht, daß nur wir als Christen den richtigen Weg zu Gott gefunden haben. Wir als Christen haben aber die Bestätigung Gottes. Also können wir sicher sein. |
Andere ebenso, also können sie sicher sein.
Wo der respekt zum Andersgläubigen und auch dessen Glauben da ist, da ist der Glauben fruchtbar.
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