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Leer, das du als Buddhist dieser Meinung ist, dies ist ja fast klar.
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Könnte man meinen. Ich persönlich hänge nicht so an den Texten, mir geht es eher um Übertragung, das ist ein eher metaphysischer Prozess, würde hier aber zu weit führen. (Buddhas Lehren wurden nach seinem Tod von seinen Schülern aufgeschrieben)
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Mündliche Überlieferungen sind wesentlich löchriger und schlechter als schriftliche.
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Nein wirklich nicht. Das können wir heute nicht mehr ganz nachvollziehen, nicht hier in Europa. Die Menschen damals haben ganze Bibliotheken auswendig gelernt, das Bsp. mit den Veden fand ich recht beeindruckend. Noch vor hundert Jahren konnten die Menschen in Deutschland sehr viel mehr an zeitgenössischer Literatur auswendig, als heutzutage. Ganze Gedichtbände. Den Effekt machte man sich schon damals zu nutze, man schrieb die Werke in einem bestimmten Rhythmus auf - der bekannteste ist wohl das Hexameter der alten Griechen - so konnte man sich die Texte besser merken. Zusätzlich enthalten viele Schriften enorm viele Wiederholungen.
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