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Toll... Jetzt hat sie angerufen und sich zu Besuch gemeldet... schon heute oder morgen (morgen wär mir lieber). Und was mach ich jetzt? Mir ist schon klar, dass sie nicht aussätzig ist oder sowas, aber "Ach übrigens, diese Woche hab ich dich bei der Bullerei angezeigt." ist vielleicht auch nicht das richtige Gesprächsthema für einen gemütlichen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen. Mir bleibt auch nix erspart! Werd wohl einfach versuchen mit ihr offen darüber zu reden ohne das mit der Anzeige zu erwähnen.
Sowas ist nicht meine Art . Argh!
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| Oh nein....das wäre ja so...überhaupt keine Situation für mich.
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... dann ist jetzt höchste Zeit zum Daumendrücken und euch alles Gute Wünschen
... heute ist ein guter Tag zum ...
aber du kennst vielleicht die Geschichte mit dem Hammer, aus dem Buch : Anleitung zum unglücklichsein? Kam mir nur grad in den Sinn.
Alles gute natürlich und Daumendrück!
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Für mich ist das auch so gar keine Situation und so leicht und einfach und lustig ist das auch nicht, lieber walter. Hast du schon mal deinen besten Freund angezeigt? Das ist Verrat hinter dem Rücken, egal aus welchen (noch so guten) Gründen! Klar kann (und werde) ich ihr gründlich den Kopf waschen und hoffen, dass es was bringt, wahrscheinlich (so wie ich sie kenne) wird es nichts bringen. Ich hatte nur gehofft, diese Begegnung nicht so schnell haben zu müssen, so dass zumindest bisschen Zeit ins Land gehen und meine Nerven sich beruhigen können.
Vielleicht greift die Polizei ein, vielleicht auch nicht, falls ja, wird sie erfahren, was ich getan habe und dann ist die Freundschaft vorbei und falls nicht, werd ich natürlich so gut es geht ihr zur Seite stehen... aber ich werde nie mehr unvoreingenommen ihr gegenüber sein. Ich habe sie verraten und egal, wie gut der Grund dazu ist, daran werd ich zu knabbern haben.
Was das mit der Geschichte mit dem Hammer zu tun haben soll, darauf komm ich grad ehrlich gesagt nicht.
LG
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Die Geschichte mit dem Hammer stammt aus dem Buch "Anleitung zum Unglücklichsein" von Watzlawick.
Psychologie zum schmunzeln.
Die Geschichte mit dem Hammer dreht sich eigentlich darum, daß sich jemand eine Situation im voraus schon so schlimm ausmalt, daß er nicht mehr angemessen reagieren kann.
Im konkreten Fall mit dem Hammer ist es ein Mensch, der sich vom Nachbarn einen Hammer ausleihen will und während er darauf wartet, daß die Tür aufgeht, denkt der daran, daß ihm sein Nachbar ja auch vielleicht den Hammer nicht ausleiht mit irgendwelchen fadenscheinigen Begründungen.
Und vor kurzem hättet sich eben diese Nachbar doch selbst was ausgeliehen und nicht zurückgegeben....
Und in Gedanken spitzen sich seine negativen Gefühle so zu, daß er, als die Tür aufgeht, seinem verdutztem Nachbarn entgegenschleudert: "Behalte deinen Hammer doch selbst!"
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