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Widerlegen Nahtodeserfahrungen die Hölle?












Sakon hat folgendes geschrieben:
Wieso?

Freier Wille, wer Bestrafung erwartet, der manifestiert sie sich.
Hallo!

Die Frage, ob Nahtoderfahrungen die Hölle widerlegen, geht davon aus, dass alle Menschen nur in wunderbare Verhältnisse eintauchen, sobald sie den Körper verlassen.

Um korrekt zu sein, muss man sehen, dass fast ausschließlich solche Erlebnisse in die breite Öffentlichkeit gehen, die vom Schönen, Wunderbaren erzählen. Moody verschwieg vielfach Schilderungen, die nicht dem Muster entsprachen. Zusätzlich wird auch das übergangen, dass nicht bei allen klinisch Toten ein Nahtoderlebnis eintritt. Über 66% können schon rein gar nichts erzählen. Was ist mit ihnen los? Waren sie in der Hölle?

Auch nicht. Sie waren einfach bewusstlos. Echt Verstorbene, die durch ein Medium reden, geben bekannt, dass das Sterben oft und oft nicht bemerkt wird, eben weil man kurz bewusstlos ist. Ob nun Hölle oder Himmel eintritt, das hänge mit einer ersten Spiegelung zusammen, die der eine aufbaut, der andere aber nicht. Himmel und Hölle sind also zunächst keine Wahrheit, sondern eine fest verankerte Vorstellung, oft unbewusst in der Kindheit aufgebaut, deren Spiegelbild über kurz oder lang verschwindet.

Bei einigen wenigen Menschen ist es aber doch wahr: Entweder wenn ein Mensch innerlich zerstörersiche Wut trägt, schlägt diese Wut auf ihn zurück - er ist in der Hölle. Ist ein Mensch in seiner Seele hoch geistig von Liebe getragen - begegnet ihm dieses Licht, das nach oben hin immer intensiver wird.

Die meisten Menschen tauchen aber weder in das eine noch das andere ein. Sie erleben einfach eine Welt, die dem Diesseits fast völlig entspricht. Hier gehen sie meist sehr langsam diejenigen Wege, die ihrem Charakter entsprechen. Manche gehen lange zunächst immer düstere Wege, bis sie zu einem Punkt kommen, der Einsicht und Umkehr bedeutet. Andere entwicklen sich langsam, aber mit Freude positiv weiter.

Das war es, was Nahtoderfahrungen nicht erzählen können. - reinwiel
Auch die Wissenschaft ist neugierig, was es wohl sein könnte.

http://www.3sat.de/3sat.php?http://.....bstuecke/86333/index.html

Sie gehen aber rein von der Materie aus, weil sie das "noch nicht sehbare" ja unmöglich messen können. Vielleicht mal in 2000 Jahren - aber zur Zeit ist nur das messbar, was eben mit den entsprechenden Geräten erforscht werden kann. Je nach Reife des Menschen wird sich ihm auch mehr offenbaren.

Zitat:
Die Menschen berichteten, dass sie spürten, wie ihre Seele den Körper verließ und sie die Ereignisse von oben beobachten konnten", berichtete Krankenhauspfarrer Andreas Bieneck. Außerdem war von einem hellen Licht, einem Gefühl der Leichtigkeit, des Friedens und des unendlichen Glücks die Rede. "Diese Gefühle sind so stark, wie sie im normalen Leben nicht möglich sind", schildert der heute 46 Jahre alte Robert Uhrmacher seine Nahtod-Erfahrung im Alter von 24 Jahren. Mit Worten seien die Erlebnisse kaum zu beschreiben.


Früher, wenn das Herz eines Menschen still stand, da starb er - und ging hinüber, er konnte nicht gerettet werden - die Medizin war noch nicht soweit, - doch jetzt, nachdem man Menschen zurück holen kann, berichten sie Erstaunliches. Deshalb ist diese Zeit auch wieder etwas Besonderes - man wird mit den Themen Jenseits und das Leben danach konfrontiert.

Alles hat eben seine Zeit und seine Fragen.

Zitat:
http://www.wunderzeichen.de/essays/nahtod/nahtod.html

Die heutige Parapsychologie geht jedoch davon aus, "daß die diversen ‚Geister' bloße Dramatisierungen seitens des Mediums sind". Sie existierten nur in der subjektiven Wahrnehmung des Mediums, könnten real jedoch nicht nachgewiesen werden. All die Phänomene, die man mit Hilfe der Geister zu erklären versucht hatte, also Telepathie, Psychokinese, Hellsehen usw., seien vielmehr nichts anderes als "außersinnliche Wahrnehmungen". Neben den fünf ‚traditionellen' Sinneswahrnehmungen des Menschen seien, so die Parapsychologen, manche Menschen in der Lage, "Gedankenformen" anderer Menschen wahrzunehmen. Da solche "Gedankenformen" auch nach dem Tod unabhängig vom Körper des Menschen weiterleben könnten, sei es möglich, daß sie von lebenden Menschen aufgenommen werden könnten. Nahtoderlebnisse wären demnach keine eigentlichen Todes- und keinesfalls Geistererlebnisse, sondern außersinnliche Wahrnehmungen noch Lebender, die sich jedoch gerade im Sterbeprozeß befinden.


Quelle:
http://www.google.de/search?q=nahto....._de&start=10&sa=N
wunderzeichen.de hat folgendes geschrieben:
Neben den fünf ‚traditionellen' Sinneswahrnehmungen des Menschen seien, so die Parapsychologen, manche Menschen in der Lage, "Gedankenformen" anderer Menschen wahrzunehmen. Da solche "Gedankenformen" auch nach dem Tod unabhängig vom Körper des Menschen weiterleben könnten, sei es möglich, daß sie von lebenden Menschen aufgenommen werden könnten.

Was für ein Schmarrn!
Ich hoffe, dass diese Parapsychologen, wenn es sie denn wirklich gibt, nicht aus meinen Steuergeldern bezahlt werden.
Klar werden sie das, es gibt aber nur eine Handvoll davon an Deutschlands Unis.

Ich finde Parapsychologie ist ganz interessant, ihre Ergebnisse teilweise recht erstaunlich. Ihr Problem - sie leidet unter dem sog. decline-effect. Wenn ein Parapsychologe mal etwas bewiesen oder sagen wir bei einem seriösen Experiment mal was erstaunliches herausgefunden hat, kann man da leider nicht viel mit anfangen. Wenn jemand das Experiment wiederholt, so identische wie möglich, können z.T. ganz andere Ergebnisse herauskommen. Die einen sprechen für, die anderen gegen einen Psi-Faktor.
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