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Habe das ja auch nur auf das Trösten bezogen
Ich weiß, dass es noch viele schöne Dinge gibt die von Gott stammen. Leider verschließen aber viele die Augen davor.
Aber irgendwann werden auch sie sehen und verstehen.
Schönes Thema Bruder
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Das ist Teil einer Pn.
Als ich fertig war, dachte ich, da gab es doch irgend eine Thread mit solchen Themen.
Et voilà.
Ich hatte ein Architekturbüro, in dem gleichen Haus wohnten wir auch.
Wir hatten es 2000 gekauft und hergerichtet. Bäder eingebaut, umgebaut, Heizung eingebaut, usw.
Es ist ein großes Gebäude aus der Jahrhundertwende, steht unter Denkmalschutz und hat unsgesamt 6 Wohnungen. Nach der Modernisierung hat sich das Gebäude durch die Mieteinnahmen selbst getragen. Das Architekturbüro begann nach 5 Jahren auch richtig gut zu laufen, wir hatten erste Aufträge von der Stadt xxxx bekommen.
Dann machte meine Partnerin mit mir Schluß. Sie war 10 Wochen in einer psychosomatischen Klinik gewesen, und als sie heimkam, sagte sie mir, daß ich ihr Problem sei. (Das ist aber eine andere Sache)
Jetzt hatte ich ein Problem. Denn das Büro lief auf meinen Namen, das Haus lief auf ihren Namen. Wir hatten das so gemacht, daß wenn es Probleme mit dem Büro gibt, das Haus nicht belangt werden kann. Saublöd war ich da gewesen. Und saublöd stand ich jetzt da.
Ohne Wohnung, ohne Büro, ohne Freundin. Sie hatte sich geweigert, weiter gemeinsam mit mir im Büro zu arbeiten, ja sie hatte mir verboten, das Büro zu betreten, nur nach vorheriger Absprache, damit sie dann jemanden dazuholen könne.
Ja, und wir waren vorher ein Paar gewesen.
Frauen können absolut brutal sein.
Ich wollte mit ihr reden, aber sie flüchtete immer. Da habe ich sie ins Bad gezogen, und den Schlüssel rumgedreht, und gesagt, daß ich ihr etwas wichtiges zu sagen habe.
Es wurde dann laut, wir kamen nicht zum Reden, wir haben uns nur angebrüllt. Sie, daß sie nicht mit mir reden will, und ich, daß ich jetzt mit ihr reden werde.
Nach einer halben Stunde klopfte die Polizei an die Tür.
Sie waren von meiner Schwiegermutter alarmiert worden, die auch im Haus wohnt. Die hatte Angst um ihre Tochter. Tja,
Die Polizei hat mich dann mitgenommen. Freiheitsberaubung! Ja, ich hatte mich der Freiheitsberaubung schuldig gemacht. Und dort auf der Wache kam dann auch ein Arzt, der untersuchen solle, ob ich in die Psychiatrie müsse.
Nun, dieser Arzt hat mir gesagt, daß ich ganz normal wäre, daß es eben nur alles zu viel für mich sei. Und ich solle mir professionelle Hilfe suchen. Aber ich solle nicht zu irgendwelchen Therapeuten gehen, die hätten oft eine sehr schlechte und einseitige Ausbildung, und er gab mir die Telefonnummer einer Nervenärztin, die auch Therapie macht.
Gut, ich ging dann nach Hause, bzw. dahin, was bisher mein Zuhause gewesen war.
Dort war inzwischen ein Familienrat versammelt. Ich durfte noch in Begleitung meines Bruders in die Wohnung, um Koffer zu packen.
Mein Bruder machte mir heftige Vorwürfe. Danach durfte ich im Garten mich zu allen hinsetzen, und natürlich bekam ich auch einen Kaffee. Und dann begannen sie, auf mich einzureden. Ich solle mich untersuchen lassen, ich solle heute noch in eine Klinik gehen, und sie würden mich auch wieder mitnehmen, wenn die Ärzte es sagen würden.
Ich konnte es nicht fassen. Mein Bruder, seine Frau, meine Ex, meine Ex-Schwiegermutter, alle waren sich eing, daß ich unbedingt in die Psychiatrie müsse. Und sie meinten es ja nur gut mit mir usw usw usw.
Ich hatte unterdessen mehrfach schon versucht, die Ärztin zu erreichen, die mir der Arzt empfohlen hatte. Es ging immer nur der Anrufbeantworter dran. Freitag Mittag.
Ich sagte ihnen, daß ich doch die ganze Zeit versuche, jene Ärztin zu erreichen, und daß ich am Montag da vorbeigehen werde.
Es war, als würde ich gegen eine Wand reden. Nein, du mußt heute noch in eine Klinik. Nichts was ich sagte half, der Arzt bei der Polizei, nein, sie wußten es besser, sie machten sich Sorgen.
Nun, ich bin ein erwachsener Mensch, und kam mir in dieser Situation falsch vor. Am falschen Ort, unter falschen Menschen. Die behandelten mich wie ich noch nie behandelt wurde.
Ich flüchtete. Ich hatte einen Ort, wohin ich flüchten konnte.
Ich setzte mich ins Auto, die Koffer waren ja schon drin, und fuhr los.
Nach Taizé. Es war mittlerweile Abend geworden. Während der Fahrt gingen mir alle Gedanken dieser Welt durch den Kopf. Dann bekam ich eine SMS von meiner Tochter, die sagte, ich solle auf mich aufpassen, und sie wünsche mir eine gute Zeit.
Und ich bekam eine SMS von meinem Sohn, der mir schrieb, daß ich alles richtig gemacht habe.
Die einzigen Menschen, die mich als Mensch behandelten.
Mitten in der Nacht kam ich in Taizé an. Zuerst ging ich in die Kirche; sie war leer. Es war 2 Uhr. Und die Erlebnisse schossen mir durch den Kopf. Da war ich wieder. Hilflos.
Ich baute mein Zelt auf, schlief.
Am Morgen dann wachte ich gegen 10 Uhr auf.
Ich ging los, um mich anzumelden.
Der Weg ging an einem Veranstaltungszelt vorbei. Als ich mich ihm näherte, konnte ich eine Stimme in einem Lautsprecher hören. Ein Frère hielt dort wohl gerade einen Vortrag.
Und ich hörte, daß die deutsche Übersetzung über den Lautsprecher gesprochen wurde.
Ich hörte hin, was gesagt wurde. Ich hörte diese Worte:
"Und er ließ ihm ein Gewand bringen, und zwar das beste Gewand. Wir müssen uns vorstellen, wie er kam, zerlumpt und zerissen. Und der Vater gab ihm seine Würde zurück."
Und ich erkannte, weshalb ich gekommen war.
Bernhard
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"Mein" Chor heißt Taizé-Chor.
Seit 20 Jahren singen wir diese Lieder.
Es macht Freude! Und Alles.
Und dieser Chor, das gemeinsame Singen dieser wunderbaren Gebete, das hat mir durch eine schwere Zeit geholfen. Es war ein Geschenk Gottes, jede Woche gab er mir 2 Stunden der Unbeschwertheit, zwei Stunden, auf die ich mich freuen konnte.
Für mich hat dieser Chor eine besondere Bedeutung.
Für mich haben diese Gebete eine besondere Bedeutung.
Pingstsamstag 2006, es war am Abend in Taizé,
ich hatte mich in der Kirche auf den Boden geworfen. In meinen Händen fühlte ich die Sandkörner, den Staub von draußen. Und ich hatte nichts. Ich konnte vor Gott mit nichts glänzen. Ich hatte in meinem Leben nichts vorzuweisen, nur Versagen, Abwendung von Gott, nur Versagen. Das einzige, was ich ihm bieten konnte, war mein Gebet. Er hat mir eine schöne Stimme geschenkt. Und ich sagte zu ihm: Gott, hier liege ich vor dir, mit nichts, nimm mein Gebet an, in der schönsten Form, mit der Stimme, die du mir geschenkt hast, damit will ich dir singen, mehr kann ich dir nicht bieten, nimm es an.
Nach dem Gottesdienst hieß es, es werde noch etwas gesagt.
Ich ging dann in die Ecke, wo auf deutsch übersetzt wurde.
Und ein Frère sagte:
Die communauté sieht es als ihre Aufgabe an, die Geheimnisse, die in den Traditionen der verschiedenen christlichen Bekenntnisse enthalten sind, allen zugänglich zu machen.
Und eines der Geheimnisse ist in der Verehrung der Ikonen in der orthodoxen Kirche enthalten:
"Wenn du Gott anbetest, nimmt er dich an"
Und es war gerade eine Delegation aus Taizé bei dem Partiarchen von Moskau gewesen, Aleksij II. Und er hat der communauté eine Ikone geschenkt. "Christus der Erlöser"
Und es besteht jetzt die Möglichkeit, diese Ikone entsprechend dem Ritus der Orthodoxen Kirche zu berühren, und Gehör zu finden.
Ich konnte es nicht fassen!
Am Morgen hatte ich mich in Taizé angemeldet, mit den Worten:
"Hier habe ich Gott gefunden, jetzt bin ich gekommen, ihn um Erlösung zu bitten."
Es gibt viele Ikonentypen.
Wann habe ich denn als Katholik überhaupt diese Möglichkeit?
Nie.
Und doch, an diesem Tag war es auf einmal Realität.
Ich war gekommen, Gott um Erlösung zu bitten.
Ich hatte gebetet wie noch niemals zuvor.
"Wenn du Gott anbetest, nimmt er dich an" das sagte der Frère anschließend.
Und daß dieses Geheimnis des Glaubens in der Tradition der Ikonenverehrung enthalten sei.
Und dann noch "Christus der Erlöser"
Ja, Gott hat mir geantwortet.
Er hat mir ein wunderbares Geschenk gemacht.
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ich hatte auch schon ein paar außergewöhnliche Erlebnisse, wo ich mich total behütet gefunden habe
Vor etwa 7 Jahren als ich anfing mich intensiver mit Spiritualität zu befassen, stand ich immer sehr früh auf was ich auch heute noch mache (Morgenstunde hat Gold im Mund ).
Nun damals machte ich es jeweils so, das ich schon auf 5.30 Uhr ins Büro fuhr, denn dort wurde ich von niemand gestört. Keine Kinder etc.
War natürlich egoistisch von mir, mich meiner Familie zu "entziehen", aber ich brauchte diese Zeit und Ruhe.
Im Büro dann lass ich die Bhagavad-Gita und chantete/betete den Hare-Krishna mantra.
Ich fuhr jeweils mit dem Auto und war immer etwas in Eile, da ich die Zeit früh am Morgen im Büro wirklich genoss (die ersten Arbeitskollegen kamen nie vor 8.00).
Auf einem dieser Fahrten ins Büro passierte folgendes.
Ich hatte damals noch ein sehr sportliches Auto und ich fuhr dementsprechend bescheuert, sprich zu schnell, da die Strassen um diese Zeit leer sind - so dachte ich ...
Als ich schon fast im Büro war, die Strasse war nass, es war dunkel, kam ich hinter einen Lastwagen den ich natürlich sofort versuchte zu überholen. Was ich jedoch nicht bemerkte, war das der Lastwagen vor einem Zebrastreifen anhielt um eine Frau über die Strasse zu lassen. Die Strassen waren leer kein Auto weit und breit; wieso sollte der Lastwagen jemand über den Zebrastreifen lassen?
Als mein Auto gerade auf der Höhe des Lastwagens war, also mitten im Überholmanöver, da bewegte sich mein rechter Fuß von selbst und trat voll auf die Bremse. Mein Wagen kam genau auf der gleichen Höhe wie der Lastwagen (vor dem Zebrastreifen auf der Gegenfahrbahn) zum stehen. Und genau in diesem Augenblick lief die Frau vor mir über die Strasse - ich werde ihr verdutztes Gesicht in meinem Scheinwerferlicht nie vergessen. Ich hatte sie wegen des Lastwagens nicht gesehen. Ich hätte sie totgefahren, so schnell wie ich war.
Das Erlebnis ging mir ganz schön unter die Haut.
Kurz darauf verkaufte ich dann meinen Sportwagen.
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| ja ich habe gottes trost so oft erfahren dürfen, ich glaube dafür brauche ich viele seiten um alles zu erzählen ein kurzes beispiel: meine ausbildung ist habe ich vor 3 jahren erfolgreich durch jesu hilfe beendet, es war eine schwere zeit immer so früh aufzustehen und die bahn zu nehmen um zur schule zu fahren in eine andere stadt, es war so schrecklich für mich, in besonders schwierigen zeiten, sah ich öfters jesus und fühlte stark seine gegenwart in der bahn und das schenkte mir so viel trost. der heilige, große und wunderbare gott kommt zu mir und zeigt sich so liebevoll, das war so unbeschrieblich, oft war ich in der bahn zu tränen gerührt
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