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Mormonen und die Kirche Jesu Christi












Liebe Freunde,

vor einigen Tagen hatte ich an der Haustüre Besuch von 2 gut gekleideten jungen Männern, die mit mir über die Bibel sprechen wollten. Zunächst dachte ich es wären die Zeugen Jehovas. Doch nach kurzer Zeit, wusste ich zumindest das Sie der "Kirche Jesu Christi" angehören und Mormonen sind. Neu war für mich, dass Sie entgegen der sonst mir bekannten christlichen Einstellung der Meinung waren, dass es heute noch Propheten von Gott auf der Welt gibt.

Meine Frage an euch:

Was wisst ihr über Mormonen? Was unterscheidet Sie sonst von den anderen Christen? Was sollte man generell über die Kirche Jesu Christi wissen?


Ich stelle diese Fragen ernsthaft aus Interesse. Bitte nur ernstgemeinte Antworten und keine blöden Sprüche. Danke.

Danke im voraus,

Fatih
Hallo

ich weiß nicht viel über die Mormonen zu sagen.

Aber eines ist mir bekannt, das diese Menschen, wer immer sie auch sein mögen, das diese Menschen den Militärdienst ablehnen und dafür bitter, oft sehr bitter büßen mussten, sei es im III. Reich oder unter den Kommunisten.

Und das kann nicht jede Religion von sich behaupten.
Zitat:
Die Mormonen


http://www.mormonentum.de/kirchen/mormonen/erste_vision.html
Unter dieser Bezeichnung verstehen die Mitglieder das erste und einschneidende Erlebnis von Joseph Smith, durch das er zum Propheten berufen wurde. Da dieses Ereignis den Ursprung aller mormonischen Gemeinschaften markiert, möchten wir diese Umstände etwas näher betrachten. Es gibt dazu unzählige Betrachtungen und Erwägungen, deshalb sei mit der Version begonnen, die er 1839 diktierte, und die in die offizielle HLT-Kirchengeschichte (History of the Church) einging, und heute in der Köstlichen Perle und zahllosen Traktaten jedweder Sprache zu finden ist:


entnommen der Quelle:

http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de

Zitat:

http://mirrors.mormonen.li/www.morm.....chen/hlt/klage/hilfe.html
Willkommen bei www.mormonen.de. Dies ist eine rein deutschsprachige Webseite über den Mormonismus. Sie ist weder im Besitz einer bestimmten Mormonenkirche, noch wird sie von einer solchen betrieben, sie ist vielmehr eine unabhängige Intitiative, um über Entstehung, Entwicklung und Lehren von mormonischen Organisationen und Weltanschauungen zu informieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den derzeit im deutschsprachigen Raum aktiven Gruppen.



Zitat:

http://www.religio.de/sekten/mormon/mormon.html
Entstehung & Geschichte
Am 6. April 1830 gründete J. Smith mit einigen Freunden im Bundesstaat New York die "Church of Christ" ("Kirche Christi"). Dieser Name wurde 1834 von der Generalkonferenz auf "Kirche der Heiligen der letzten Tage" (engl. "Church of the Latter Day Saints") geändert. Dieser Name wiederum wurde dann 1838 in bekannter Weise von der Generalkonferenz auf "Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage" (engl. "Church of Jesus Christ of Latter Day Saints") geändert.


entnommen der Quelle:
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Zitat:

Lehre & Praktiken
Die Mormonen verstehen sich als die "einzig wahre christliche Kirche auf Erden". Sie behaupten, daß Gott einst Mensch war und auch die Menschen (unter bestimmten Voraussetzungen) einst Gott werden könnten. Sie betonen die Notwendigkeit "neuer Offenbarungen". Das "Buch Mormon" gilt neben der Bibel als "heilige Schrift". Kernstück morm. Praktiken bilden die geheimen Tempelrituale


Zusammenfassend:

Zitat:

Beurteilung
Der Mormonismus gehört aufgrund seiner auf "neuen Offenbarungen" beruhenden unbiblischen Lehren und der geheimen Tempelrituale nicht zum weiten Spektrum des ökumenischen Christentums. Er ist vielmehr als eine amerikanische, synkretistische Neu-Religion zu bewerten. Fast alle aus dem biblisch-christlichen Kontext übernommenen Begriffe (z.B. Sünde, Gott, Christus, Schöpfung, Apostel, Auferstehung, Taufe, Heil usw.) sind in ihren Inhalten völlig verändert und `mormonisiert` worden. Daneben propagiert der Mormonismus Amerika als "Kontinent des Heils", als Mittelpunkt der göttlichen Heilsgeschichte: Das Paradies Adam und Evas liegt im Bundesstaat Missouri; Christus erschien nach seiner Auferstehung auf dem amerikanischen Kontinent und wird dort auch nach seiner Wiederkunft im Endzeit-Tempel von Independence/Mo. residieren, usw. Deshalb bedeutet ein Uebertritt zum Mormonentum nicht nur ein Glaubenswechsel, sondern eine völlige Abkehr von der christlich-ökumenischen Kirchengemeinschaft. Der Mormonismus repräsentiert eine ganz andere, fremdartige Welt, die Folge ist eine starke Belastung der bisherigen gesellschaftlichen, vor allem aber familiären Bezüge. Die extremen Glaubensvorstellungen der Mormonen und die starke zeitliche Beanspruchung des einzelnen Mitglieds in der Mormonengemeinschaft stellen in konfessionsgemischten Familien in der Regel eine ständige Zerreißprobe dar
Einem gewissen Joseph (Joe) Smith erschien 1823 am Bett ein Engels namens Moroni. Der Engel erzählte ihm von einem Stapel Goldplatten, welche die "Fülle des ewigen Evangeliums" enthalten sollten. Joe grub ein paar Jahre später diese Platten aus dem Hügel Cumorah im US-Bundesstaat New York aus. Die Sprache sollte "Neuägyptisch" sein. Joe konnte kein Neuägyptisch, aber gottseidank war im Hügel auch eine Übersetzerbrille namens "Urim und Thummim" vergraben. Smith übersetzte also, und heraus kam das "Buch Mormon". Die Goldplatten gab Joe dann an Moroni zurück. Das war gut, denn so musste er nichts beweisen.

Ich bin als Übersetzer natürlich besonders an so einer Übersetzerbrille interessiert. Wo die geblieben ist, wurde leider -- glaube ich -- nicht überliefert.

Ich habe versucht, das Buch Mormon zu lesen. Es überkommt einem sehr schnell eine gähnende Langeweile ... endlose Wiederholungen und eine ganz und gar unglaubwürdige Geschichte darüber, wie in grauer Vorzeit zwei Völker aus dem Nahen Osten nach Amerika ausgewandert sind, wo dann später auch Jesus Christus erschien usw. Jeder Vers beginnt mit "Und es begab sich: ..."

Immerhin kann man bei den Mormonen erleben, dass ein starker Glaube sehr viel Positives bewirken kann, auch wenn das Objekt dieses Glaubens der reinste Quatsch ist.
Die Mormonen erfreuen sich eines sehr gesunden, innigen Familienlebens und leben sehr ethisch. Insofern kann man eigentlich nur beeindruckt sein, bei allem Wenn und Aber.
Naja, - sie haben auch ihre Schattenseiten:
Zitat:


http://www.mormonismus-online.de/in.....ormonen-informationen.htm

Bis 1978 durften Männer mit dunkler Hautfarbe das Priestertum nicht tragen. Die Gemeinschaft glaubt, so wie es im 19. Jahrhundert üblich war, dass Menschen mit schwarzer Hautfarbe einen Fluch tragen, der auf das Verhalten Kains im Alten Testament und den Ungehorsam der Lamaniten des Buches Mormons zurückzuführen ist. Die Mormonenkirche lässt heute zwar schwarze Priester zu, hat sich von der Lehre aber nicht getrennt. Diskriminierung findet neben dem Rassenproblem aber auch noch anderweitig statt. So z. B. die Diskriminierung von Frauen, Homosexuellen, Gelehrten und Abtrünnigen.

In den Anfängen der Gemeinschaft konnten die Männer mehrere Frauen heiraten. Diese von der Mormonenkirche als "ewiges Gesetz" angesehene Lehre wurde aber im Jahre 1891 aufgrund von äußerem Druck abgeschafft und wird von der offiziellen Mormonenkirche in der Praxis nicht mehr betrieben. Dennoch glauben die Mitglieder, dass diese im Reich Gottes fortbestehen wird (Gott hat demnach auch viele Frauen) und so können in den Tempeln der Gemeinschaft weiterhin mehrere Frauen an einen Mann gesiegelt werden. Allerdings nur dann, wenn der bislang lebende Ehepartner verstorben ist. Splittergruppen der Mormonen praktizieren auch heute noch Polygamie in den USA.

quelle:
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de

Der Grund warum Smith überhaupt Erfolg mit seinen theologischen Auslegungen und Gedanken hatte liegt darin, dass er ein grundlegendes amerikanisches Bedürfnis befriedigte. Er holte das "Heilige Land" nach Amerika. Selbst der Garten Eden befand sich laut Smith dort. Demnach wird Christus auch bei seinem Zweiten Kommen in Amerika erscheinen und das Neue Jerusalem soll in Missouri errichtet werden. Er legte viele Schriftstellen des Alten und Neuen Testamentes auf diese Gedanken hin aus und schürte so den patriotisch-religiösen Eifer der Menschen, den wir auch heute noch in den USA finden: "God's own country".
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