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| Noch ein Top Argument dafür, warum Affen eigentlich viel klüger sein müssten, wenn es denn möglich wäre, klüger zu werden. Denn immerhin haben sie praktisch 4 Hände und wir Menschen nur 2! |
Aber Affen haben ein im Homunkulus nur sehr kleines Areal für die Feinmotorik. Dafür ist ihre Körperkoordination wesentlich besser ausgebildet als die des Menschen.
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| Irgendwann ist eben das erste Mal. Wenn das schon vor 100 Mio. Jahren gewesen wäre, hätte ein intelligenter Hadrosaurier sich vielleicht gewundert, dass bewusste Intelligenz nicht schon im Jura entstanden ist und daraus gefolgert, dass Hadrosaurier die von Gott geschaffene Krone der Schöpfung sind. |
Ja, irgendwann muss es das erste mal sein, aber es ist doch ziemlich unwahrscheinlich, dass der Mensch dieses erste Mal perfektioniert, Ewigkeiten bevor ein anderes Lebewesen überhaupt damit angefangen hat. Zumal alle Lebewesen ja schon Intelligenz besitzen und sie einfach nur weiterentwickeln müssten. Sie sind aber alle praktisch gleichzeitig bei einer bestimmten vernünftigen Stufe stehengeblieben. Das ist ja nicht mit mehr mit "irgendjemand ist halt der erste" zu erklären.
Außerdem kann Evolution doch angeblich sogar relativ schnell Veränderungen bewirken, wenn das wahr ist, wäre es völlig absurd, dass in all der Zeit nur eine einzige Art das höher entwickelte Denken hervorgebracht hat.
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| Aber Affen haben ein im Homunkulus nur sehr kleines Areal für die Feinmotorik. Dafür ist ihre Körperkoordination wesentlich besser ausgebildet als die des Menschen. |
Das sind doch eindeutig Veränderungen, die eine höhere Intelligenz mit sich bringt. Würde der Affe plötzlich schlau werden, dann würden feinmotorische Fähigkeiten wichtiger werden und sich besser entwickeln und Körperkraft und Geschickt würden weniger wichtig werden und sich eher zurückbilden. Das ist ähnlich wie mit dem besonderen Daumen des Menschen, dieser Daumen hat sich herausgebildet, weil er gut zur Intelligenz des Menschen passt.
Aber die 4 Hände des Affen beweise doch eindeutig, dass "intelligentere" Anatomie keinen grossen Einfluss auf die Entwicklung des Verstandes haben kann.
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Forscher haben den ersten Unterschied in den Proteinen von Menschen und Schimpansen identifiziert, dessen anatomische Folge - eine Verkleinerung der Kaumuskulatur - auch bei Fossilien sichtbar ist. Diese könnte, so vermuten sie, in der Vergangenheit den Platz für das wachsende Gehirn unserer Vorfahren geschaffen haben.
Der Mensch zeichnet sich im Vergleich zu seinen nächsten Verwandten unter anderem durch eine reduzierte Kaumuskulatur und ein vergrössertes Gehirn aus. Nun wollen Wissenschafter der University of Pennsylvania gemeinsam mit Kollegen herausgefunden haben, dass die Verkleinerung der menschlichen Kaumuskulatur auf eine einzige Mutation in dem von ihnen identifizierten, bis anhin unbekannten MYH16-Gen zurückzuführen ist. Es trägt den Bauplan für eine wichtige Komponente des Myosin-Moleküls, das massgeblich am Aufbau von Muskelfasern beteiligt ist. Das Gen war bei der Aufklärung des menschlichen Genoms nicht als solches bemerkt worden; zudem wurde seine vollständige Sequenz erst jetzt mit Hilfe verwandter Gene rekonstruiert. Durch die Untersuchung von Gewebeproben verschiedener Muskeln stellten die Forscher schliesslich fest, dass MYH16 bei Primaten anscheinend nur in der Muskulatur des Kopfes, speziell in den Kaumuskeln, aktiv ist.
Das Produkt der «menschlichen» Mutation, ein stark verstümmelter Myosin-Baustein, sei sogar ausschliesslich in den Muskeln des menschlichen Kauapparates nachweisbar, schreiben die Forscher. Sie postulieren, dass das Volumen eines Muskels umgekehrt proportional zur Aktivität des mutierten MYH16-Gens und damit zum Anteil an verstümmelten Myosin-Bausteinen sei. Der Körper sei für den Muskelaufbau auf korrekte Myosin-Moleküle angewiesen. Beim Vorliegen einer solchen Mutation müsse er daher auf von anderen Genen produzierte, korrekte Bausteine zurückgreifen. In den Kaumuskeln ist aber laut dem Team primär das MYH16-Gen aktiv. Dies führe dazu, dass dort nur sehr wenige korrekte Myosin-Bausteine vorhanden seien, und ende letztlich in der von ihnen festgestellten, etwa achtfachen Längenreduktion der «menschlichen» Kaumuskel-Fasern im Vergleich zu jenen von Makaken.
Die Wissenschafter datierten das Alter der Mutation - mit einer Unsicherheit von plus/ minus 0,3 Millionen Jahren - auf etwa 2,4 Millionen Jahre, das wäre lange nach der Trennung der Linien des Menschen und des Schimpansen vor etwa 6 bis 7 Millionen Jahren. Deutliche Folgen hatte die Genveränderung dann beim ersten unserer Vorfahren, bei dem beide Versionen der MYH16-Gene, die jeder Mensch in seinem Erbgut trägt, fehlerhaft waren - es kam zu einer radikalen Verkleinerung der Kaumuskeln. Eine so drastische Veränderung in der Grösse eines Muskels, so die Forscher, hinterlasse auch Spuren an den knöchernen Strukturen, an denen der Muskel ansetzte, in diesem Fall dem Schädel. Tatsächlich tauchten laut den Wissenschaftern die ersten zierlicheren Kauapparate innerhalb der menschlichen Linie vor etwa 1,8 bis 2 Millionen Jahren auf - praktisch gleichzeitig mit den ersten grösseren Hirnschädeln. Womöglich beseitigte die Reduktion der Muskulatur, so spekulieren die Forscher, ein morphologisches Hindernis, das einer Vergrösserung des Gehirnes im Wege gestanden haben könnte. Kommentatoren merken jedoch an, dass das Team einige Fragen ungeklärt lasse - etwa jene nach der Art und Weise, auf die sich eine solch schwerwiegende Mutation, die schliesslich ein wichtiges Gen ausser Gefecht setzt, überhaupt etablieren konnte.
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| Ja, irgendwann muss es das erste mal sein, aber es ist doch ziemlich unwahrscheinlich, dass der Mensch dieses erste Mal perfektioniert |
Warum? Auf wen würde denn Deine Wahl fallen?
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