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Mensch & Affe












Zitat:
Die kognitive bewusste Intelligenz ist sicher eine "Schallmauer", aber solche gab es schon öfter, wenn ich an die Besiedelung des Landes oder die Fähigkeit zu fliegen denke.
Die Fähigkeit hatte jedesmal nur EINE Art entwickelt und diese Art hat sich im Laufe von Millionen von Jahren aufgespalten in neue Arten.

Du willst behaupten, Vögel, fliegende Insekten und Fledermäuse stammen von den selben fliegenden Vorfahren ab?

Zitat:
Aus irgendwelchen geheimnissvollen Gründen findest Du, daß die Evolution nicht zur Erklärung der Intelligenz ausreicht.
Irgendwie scheinst Du da allein auf weiter Flur zu sein, mal von den Religiösen hier im Forum abgesehen.



Was glaubst du, wie viele Menschen felsenfest davon überzeugt sind, dass der Mensch nicht auf natürliche Weise entstanden ist. Das sind alles verrückte Spinner? Was glaubst du, warum man ganze Religionen um dieses Phänomen aufgebaut hat und warum so viele Menschen an eine Seele glauben?


Zitat:
Du kannst oder willst aber keine Erklärung abgeben, was Du als Möglichkeit ansiehst.
Entweder man hat eine Überzeugung und steht dazu, oder eben auch nicht.
Hast Du Angst, daß wir mit unseren virtuellen Fingern auf Dich zeigen?


Was für ein Sinn hätte es, jemandem eine komplizierte Formel zu präsentieren, der nicht mal die Grundrechenarten beherrscht?

Zitat:
Wir sollen darauf kommen, was Du dir ausgedacht hast ?
Jetzt mal im ernst, was Du da die ganze Zeit versuchst, sind Vertretermethoden.


Vertreter präsentieren dir vorgefertigte Meinungen. Sie würden dir erzählen, was in der Bibel oder im großen Lexikon der Evolution steht. Es sollte dir schmeicheln, dass ich will, dass du dir selbe eine Meinung machst...warum macht dir das solche Angst? Ich sage dir nur: Vergiss was man dir sagt und was du liest und bilde dir deine eigene Meinung und lass dich von niemandem beeinflussen! Ich lese dir keine Märchen aus Büchern vor, ich veranlasse dich, dir selber Geschichten auszudenken... kann das eine Lüge sein?
Zitat:
Sondern eine Handlung ist genau dann instinktbasiert, wenn sie eine angeborene Verhaltensweise ist, bei der folglich alle Tiere einer Gattung unter gleichen Voraussetzungen gleich handeln oder jene Handlung auf ein gleiches Verhaltensmuster zurueckgefuehrt werden kann.


So eine angeborene Verhaltensweise kann auch ein komplexes Verhaltensprogramm sein, das auf gewisse Umstände dynamisch reagiert. Stichwort: Neurolale Netze. Das kann man bezeichnen als "Denken" ohne Intelligenz...im Endeffekt ist es eine instinktive Intelligenz. Das ist im Vergleich zum bewussten Denken reines Instinktverhalten, wenn auch sehr komplex.

Zitat:
Affen sind nicht gleich Affen. Bei Limuren hast du Recht. Bei Menschenaffe, besser Primaten nicht. Diese haben je nach Sippe unterschiedliche methoden zum Beispiel um ihre Nahrung zu zubereiten. (Steinhammer oder Holzkeil) Auch nutzen sie unterschiedliche Waffen bei ihren Stammeskriegen bei freier Auswahl. Welches "Werkzeug wie benutzt wird, das wird von Generation zu Generation durch Nachahmen weitergegeben, manchmal sogar verbessert. (Innovation)


Aber das alles sind doch keine bewussten und verstanden Handlungen. Diese Dinge können schnell mal so wirken, weil sie sehr komplex sind. Vögel bauen ja auch sehr tolle Nester teilweise, die richtig ausgeklügelt sind. Wäre etwas davon eine Folge von echtem Verstand, dann würde man das sofort merken. Nichts davon wird ausgebaut oder ausgenützt.

Zitat:
Kannst du bitte "echte Intelligenz" und "bewusste Intelligenz" genauer Definieren und Abgrenzen gegen die des allgemeinen Begriffes der Intelligenz?


Echte bzw. bewusste Intelligenz besitzt ein bewusstes Verständnis. Es ist das, was der offensichtliche Unterschied zwischen Mensch und Tier ist.

Zitat:
Woher weisst du das?
Ich behaupte das Gegenteil: Nicht nur jede Spezies, sondern sogar jedes Individuum einer jeden Spezies hat (einen hoechst unterschiedlichen Grad an) Intelligenz. Selbst virtuelle neuronale Netzwerke auf Grossrechnern haben eine begrenzete Intelligenz. Bitte halte dir noch einmal die allgemeine Definition vor Augen.


Woher ich das weiss? Weil man das überall sehen kann!
Tiere haben eine Intelligenz, die perfekt an ihre Anatomie, ihre Lebensweise und ihre Umwelt angepasst ist. Sie haben genau so viel Intelligenz entwickelt, damit sie überleben und perfekt ins natürliche Gleichgewicht passen. Das ist auch völlig vernünftig so, denn so muss es sein, wenn langsame Evolution der Ursprung dieser Fähigkeit gewesen ist. Das ist bei allen Tieren so, das kann man jeden Tag aufs neue sehen und überprüfen. Nur der Mensch fällt hier aus dem Rahmen...

Zitat:
Als Superhirn wuerde ich das des Menschen keineswegs bezeichnen. Es ist Fehleranfaellig und sehr wenig spezialisiert.
Genau aus dem Grunde haben Menschen schon immer Hilfsmittel begraucht um ihr Wissen zu erweitern.


Na ja, für mich ist das schon super, wenn man es schafft, das gesamte natürliche Gleichgewicht zu stören und jeden und alles weit zu überflügeln und eine nie dagewesen Unabhängigkeit zu erreichen

Zitat:
Intelligenz an und fuer sich ist eine Eigenschaft, keine Person.


Die Instinktive Intelligenz ist eine Eigenschaft, die bewusste ist mehr…

Zitat:
Eine Person, die "Intelligenz" heisst und in der Lage ist einfach so die Anatomie von Lebewesen zu veraendern?
Ist das nicht eine etwas kindliche Vorstellung?


Es ist kindisch zu behaupten, dass eine besonders dominante Fähigkeit im Laufe der Zeit zu kleinen anatomischen Veränderungen führen kann?
Es ist doch viel absurder zu behaupten, zufällig entstandene kleine anatomische Veränderungen könnten ein einzigartige Super-Fähigkeit entstehen lassen.


Zitat:
Setzt du nun Intelligenz mit Gott gleich, so praesentierst du den guten alten Standpunkt der Kreationisten.
Und DEN haettest du auch einfacher Ausdruecken koennen.


Da kann ich mich nur wiederholen, zu behaupten ein Gott hätte da seine Finger im Spiel, ist, nach Lage der Fakten, genau so ignorant, wie zu behaupten, Niemand hätte seine Finger im Spiel! Sich in diese Extreme zu flüchten, nur um ein Weltbild am leben zu halten, ist nicht sehr klug
Zitat:
Du willst behaupten, Vögel, fliegende Insekten und Fledermäuse stammen von den selben fliegenden Vorfahren ab?

Nein, und ich habe das auch in meinem Beitrag relativiert, wenn Du richtig gelesen hast.
Insekten waren zuerst da. Und dann kam lange lange lange nichts. Und irgendwann hat sich eine! Unterform der Dinosaurier in die Luft geschwungen, und von ihm stammen die Vögel ab, alle.
Da gab es die Säugetiere erst ansatzweise.
Jahrmillionen Jahre späer haben es dann eben auch die Säugetiere geschafft, und soweit ich weiß, sind diese Flughunde, Fledermäuse und was weiß ich auch auf eine! Urform zurückzuverfolgen.
Dazwischen liegen Jahrmillionen!
In fünf Millionen Jahren gibt es vielleicht schlauer Kakerlaken, keine Ahnung. Nur weil wir jetzt als erstes mal wieder so eine Schallmauer durchbrochen haben, müssen wir noch lange nicht die Einzigen bleiben. Die Evolution ist doch nicht mit unserem Auftreten beendet.
Es gab allein schon 2 Arten von "Flugsauriern", die das Fliegen unabhängig voneinander entwickelt haben und das sind nur die, die man zufällig gefunden hat. Wer weiss, wie viele es noch gab. Zudem gibt es - wie schon gesagt - fliegende Insekten, die ganz eindeutig das Fliegen selber/neu entwickelt haben. Das Fliegen ist keine einzigartige Fähigkeit! Außerdem ist das Fliegen entstanden, als es nützlich wurde, lange bevor andere Anpassungen perfektioniert waren, und hat sich überall nahezu flächendeckend durchgesetzt, weil es halt so nützlich ist. Warum sollte jetzt noch eine dramatische Entwicklung beim Denken passieren? Die Entwicklung durch Evolution stagniert schon seit Ewigkeiten, weil die Anpassung inzwischen perfekt ist.

Vom Fliegen gibt es auch überall erkennbar Zwischenformen. Es gibt in der Natur alles, vom Hüpfer über den Segler bis zum perfekten Flieger. Einige Tiere/Vögel haben Flügel können aber nicht damit fliegen. Das ist typisch für eine Entwicklung durch Evolution, man kann immer und überall die Entwicklung nachvollziehen. Dass der Mensch das Denken perfektioniert haben soll, Ewigkeiten bevor irgendein anderes Lebewesen auch nur ansatzweise damit anfängt, wäre äusserst ungewöhnlich...
Die Entwicklung der Evolution stagniert nur aus Sicht eines begrenzten 80jährigen Menschenlebens.
Nein, Evolution findet immer noch statt.
Genauso könntest Du sagen, die Kontinentaldrift hätte aufgehört, nur weil Du sie nicht mehr feststellen kannst.
PS: Welche voneinander entwickelte Arten von Flugsauriern gab es denn?
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