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@Fridolin
Vielleicht ist John auch nur der Antichrist, der Jesus im Namen führt und ihn mit seinem Gehabe nur in Mißkredit bringen will ?
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Die Sprache bietet die Möglichkeit, auch vergangene Erfahrungen weiterzugeben und nicht nur das, was man direkt sehen kann.
Erfahrungen, die man vielleicht nicht "vormachen" kann.
Dadurch hat eine nachkommende Generation die Möglichkeit, schnell auf das Wissen und die Erfahrungsschatz der vorherigen Generationen zurückgreifen zu können. Wir lernen zwar immer noch am Besten durch Nachmachen, aber unser "Selektionsvorteil" ist die dem jeweiligen Lebensraum angepasste "Kultur", ohne die ein Überleben für uns nicht - oder kaum noch - mehr möglich wäre.
Vorstufen davon findet man bei den Primaten, ohne Frage, sogar schon sehr ausgeprägt. Werkzeugherstellung, bestimmte Nahrungsquellen werden tradiert - auch Affenbabys müssen lernen, um zu Überleben, und der Nachwuchs mit der schlauesten und sozial kompetentesten Mutter hat die besten Überlebenschancen.
Trifft sich gut, daß die kognitive und emotionale Intelligenz anscheinend von weiblicher Seite vererbt werden.
Ich glaube aber nicht, daß Intelligenz weiterhin in dem Maße zunimmt.
Momentan - jetzt mal von den zwei letzten Jahrhunderten ausgehend - steht ja die Intelligenz, vor allem aber die Kultur und Bildung in einem eher reziprok proportionalem Verhältniss zur Anzahl der Nachkommenschaft.
Astrella
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@ Gabriele
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@Fridolin
Vielleicht ist John auch nur der Antichrist, der Jesus im Namen führt und ihn mit seinem Gehabe nur in Mißkredit bringen will ? |
Nein, das glaube ich nicht. Ich hatte viele Jahre mit diesen Fundamentalisten/Biblizisten und Sektierern zu tun.
Sie leben in dieser Welt eines religiösen Wahns, sind determiniert bis zur "Halskrause" und deshalb trotzdem nicht ungefährlich.
Kommen diese Menschen an die Macht, ist ihnen Macht gegeben, dann Gnade uns Gott möchte man bald sagen, obwohl das Widersinnig ist.
Wir sollten dankbar sein, hier im aufgeklärten und humanen Westeuropa leben zu dürfen, auch wenn jetzt einige meinen müssen das ...
Schaut man in die mittleren Staaten der USA, in die Provinzen dieses - Gottes eigenen Landes, dann glaubt man nicht, man glaubt es einfach nicht was sich dort abspielt.
Man ist wieder bereit zu Töten, für den Glauben zu Töten.
(Der Irakkrieg ist auch ein Glaubenskrieg, aber wohl doch vorrangig ein Krieg um die Ressourcen, vielleicht wird es in den Kriegen der Zukunft nur noch um das Trinkwasser gehen, vielleicht).
Die Geschichte des Christentums (des mißbrauchten Christentums, der mißbrauchten Christen) wiederholt sich hier auf geradezu perverse Weise.
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| Zitat: |
| Vielleicht ist John auch nur der Antichrist, der Jesus im Namen führt und ihn mit seinem Gehabe nur in Mißkredit bringen will ? |
Auf jeden Fall fehlt im jedes tiefere Verständnis seines Glaubens und die Liebe, die Jesus lehrte ist im völlig fremd. Diese Liebe wird mit Hass gegen Andersgläubige ersetzt. Kein versönliches Wort geht von ihm aus. Ein Extrembeispiel von fundamentalistischem Denkens.
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Ja, mich beängstigen diese Menschen auch. Man weiß nie, was für ein Zitat wieder herauskramen, daß ihnen (aus ihrer Sicht) das Recht verleiht, sogar zu foltern und zu töten.
Die 10 Gebote werden dann mal ganz schnell hinen angestellt, obwohl gerade darauf der Christengott sehr viel Wert gelegt zu haben scheint.
Oder ist sonst noch irgendetwas SO in Stein gemeisselt?
Die Christen sollen sich an die 10 Gebote halten, an das Gebot der Nächstenliebe - das ist das Pflichtprogramm.
Der Rest ist nur Kür. Nur.
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