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Mit dem Tod ist es nicht aus!












Ich denke nicht, dass mit dem Tod alles schwarz und dunkel vor den Augen ist. Ganz im Gegenteil.

Ich bin ein sehr gläubiger Mensch (auch wenn ich nichts von der Kirche halte, denke dass sie die größte Lüge der Menschheit ist). Ich habe keine Angst vor dem Tod. Vielleicht eher Angst vor dem Sterben aber nicht vor dem Tod.

Daher, dass ich mich mit dem Tod schon sehr lange beschäftige, hat mir meine Schwester mal eine sehr interessante Geschichte über den Tod erzählt:

Es gab mal eine kleine Raupe. Die lebte glücklich und zufrieden im Wald auf einem Ast. Diese Raupe liebte ihr Leben. Sie kletterte jeden Tag den Ast rauf und runter. Ihr leben bestand aus Fressen, SChlafen und diesen Ast rauf und runter zu kriechen. Sie fühlte sich wohl. Doch eines Tages fühlte sich die Raupen unwohl: Sie fraß nicht mehr und wusste gar nicht wie ihr geschah. Sie verpuppte sich. Als sie erwachte hatte sie Flügel. Sie war ein Schmetterling geworden. Erst jetzt sah sie, dass der Ast auf dem sie ihr ganzes Leben so glücklich und zufieden gelebt hat nur ein Bruchteil von dem war was sie jetzt sah: Den ganzen großen Wald in all seiner Pracht und Schönheit. Tausendmal größer als ihr bisheriges Leben.

Schön nicht

Wenn es nur annähernd so ausgeht sollte man keine Angst mehr haben.

LG
schöne Geschichte
Danke.....

wenn man sich das noch bildlich vorstellen kann....na dann ist das leben hier "unter den Lebenden" echt ein schrott....Freut mich dass sie dir gefällt
Schönen guten Morgen Josefin!

Man kann sicher einen kritischen Standpunkt gegenüber der Kirche einnehmen, aber dass Kirche an sich die größte Lüge sei, das muss nicht unbedingt stimmen. Man muss aus dem kirchlichen Leben durchaus das Positive herausfiltern können, auch wenn nicht einmal bei den Grabreden nicht viel über das Leben nach dem Tod zu hören ist.

Doch die Leute interessieren sich dafür. Kürzlich hielt in unserer Gegend ein gescheiter Mensch in einer riesigen Halle einen Vortrag mit dem Thema "Das Geheimnis Sterben - Erkenntnisse der Nahtodforschung". Die Halle war voll. Bei diesem Vortrag wurde auch der Versuch unternommen, die unterschiedlichen Bewusstseinsstufen der jenseitigen Welt zu beschreiben.

Auch ich habe ein Buch geschrieben, das letztendlich auf diese Fragen eingeht. Ob sich nun die einzelnen Zustände im Jenseits so glanzvoll gestalten wie im Beispiel Raupe und Schmetterling, das wird man offen lassen müssen. Wichtig ist aber, dass sich das ein Mensch vorstellt und seinen Lebensstil auf diese Hoffnung hin aufbaut. Sie wird ihm Lebenssinn und Stütze vermitteln.

Ich bin auch eher wie du frei von konventionellen Bindungen, aber doch sehr gläubig.

Liebe Grüße, reinwiel
Na, wenn das leben hier Schrott ist, dann können wir ja die Sau rauslassen! Ich finde das ist eine ganz schöne Entwertung des Diesseits mit einer ungesunden Jenseitsfixierung.
Forum -> Leben nach dem Tod


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