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Mit dem Tod ist es nicht aus!












Hallo Reinwiel,
vielleicht ist es leichter für Dich, für eine "Allgemeinheit" zu schreiben, aber ich vermute, die Leute fühlen sich eher angesprochen und zum Nachdenken angeregt und ernst genommen, wenn Du sie - hm... eben direkt ansprichst.
Ich glaube nicht, daß andere Forumsmitglieder sich dann ausgeschlossen fühlen - irgendwie gibt ja jeder ungefragt seinen Senf dazu - daß ist ja das Schöne an so einem Forum.
Diskussionen leben von verschiedenen Meinungen, und ich liebe es, Auseinandersetzungen zu lauschen, bei denen beide Seiten mit Herzblut bei der Sache sind.
Auch eine Diskussions- und Streitkultur muß geübt werden, und ich denke, hier melden sich auch viele zu Wort, die sich sonst nicht trauen, den Mund aufzumachen.
Hier können sie ihre Thesen "ausprobieren" und an ihrer Art feilen, mit anderen Menschen umzugehen und auf sie einzugehen.
Ja - und bei mir - mir fehlt einfach der muttersprachliche Umgang hier.
In einer fremden Sprache kann man einfach nie so präzise formulieren. Ausserdem sind die Menschen hier von etwas - äh - schlichterem Gemüt. Nicht dumm, es fehlt leider meistens nur an Bildung.
Dafür sind sie ehrlich und fröhlich.
Aber ich als Weisse bewege mich - auch geistig - in einer ganz anderen Welt und mir ist schon noch bewusst, daß ich bei aller Mühe mich doch nur "relativ" begrenzt in ihre Sorgen und Nöte einfühlen kann.
Und in ihre Denkweise.
Aber jetzt bin ich abgeschweift.
Das Verlassen von gewohnten Denkweisen - das "Kleben an der Bibel" ist ja auch nur eine von Vielen - ist für viele schwer und angstbesetzt - auch für mich, gibt man doch Überzeugungen preis, nach denen man sein Leben ausrichtet, und man weiß nie, was man dafür bekommt.
Hier versuchen viele, bei anderen "einen Fuß in die Tür" zu bekommen, und wie auch im wirklichen Leben ist es aufdringlich und man fühlt sich bedrängt.
Ich denke, Zeit und Erfahrungen haben einen großen Einfluß auf die Weltsicht.
Es ist auch nicht starr.
Aber wenn ich mir meine Tagebücher von vor 20 Jahren zu Gemüte führe, merke ich, daß ich immer wieder zu "meinen" Überzeugungen zurückgekehrt bin.
Ich habe vieles ausprobiert und bin wie alle ein paar mal kräftig auf die Nase gefallen.
Ich glaube, ich bin ziemlich nah dran an dem, was ich "meine Mitte" bezeichne.
Meine "Wahrheit" ist nicht deine "Wahrheit" und wird es auch nie werden - glaub ich jedenfalls.
Muss es auch gar nicht.
Es muß sich einfach richtig anfühlen, und wenn es Dir gut geht mit dem was Du glaubst, dann bist Du wahrscheinlich auch nah an "deiner Mitte". Aber das kannst nur Du wissen.

So, jetzt habe ich wieder geschwatzt.

Astrella
Guten Morgen alle Leser dieser Zeilen!

Was ist schwerer: Alte Überzeugungen und Denkweisen zu verlassen, oder diese zu erweitern, Neues dazu zu lernen?

Eine Antwort darauf kann schnell gefunden werden - aber sich bemühen, das ist etwas anderes, meint - reinwiel
hallo

Sinn des Lebens ist - zu Jesus zu kommen (die Bekehrung, das alte Leben hinter sich zu lassen), an Ihn glauben, Ihm zu dienen, von Ihm sich führen zu lassen.

Denn was ist das für ein Sinn? Man lebt, schläft, esst, Spass, Partys, Alkohol, Drogen, Sex, und am Ende stirbt man und was ist dann?

Wenn man sich NICHT bekehrt, dann ist alles aus, dann geht man verloren. Und wenn man sich bekehrt, dann hat man das EWIGE Leben nach dem Tod.

Und wenn jemand sagt, dass alles nur quatsch ist.
Dann kann ich dazu nur eins sagen!
Wenn das alles was ich hier geschrieben habe quatsch ist und die Bibel nicht stimmt, dann lebt weiter so wie ihr auch vorher gelebt habt, ABER wenn alles stimmt und die Bibel die WAHRHEIT ist, dann wisst ihr was passieren wird (nach dem Tod meine ich). Also macht euch gedanken, ob ihr wirklich keine Angst habt nach dem Tod und was der Sinn des Lebens wirklich ist!

Bis dann, Malina
Genau meine Meinung!

Ich sehe das genauso wie du!

Es hätte hier absolut keine Sinn, wenn dann plötzlich alles aus ist.

Auch ich denke, dass dann die Wahrheit ans Licht kommt. Man wird sehen und hören für was man vorher blind und taub war.
Meine Lieben!

Mit den Worten "Das wird man sehen, wenn man stirbt oder gestorben" ist hier im Jetzt nicht viel geholfen. Wenn jemand wie Astrella schon einmal fest an ein Leben nach dem Tod geglaubt hat und dann sozusagen nach einer fürchterlichen Enttäuschung ihre Meinung ins gerade Gegenteil umdreht, dann spiegelt das eine psychische Entwicklung wieder.

Ähnliches geht bei den meisten Menschen vor sich. Wie gläubig, vertrauensvoll blicken Kinder in die Welt, sind oft eifrige Mithelfer in ihren angestammten Religionskreise. Dann aber mit der Pubertät: Alles geht verloren, das gläubige Aufblicken zu den Erwachsenen hört auf, Kritik und Abkehr halten Einzug.

Viele Menschen bleiben ein Leben lang in ihrer Kritik und Abkehr, bezweifeln alles. Bezweifeln vor allem einen höheren Sinn des Lebens und fühlen sich wohl dabei. Ohne es zu merken werden sie unentwegten Kritikern, Unzufriedenen. Alles ist zu wenig gerecht und deswegen sinnlos.

Vielfach werden sie in ihrem Wesen grob und treten immer härter auf. Im Gespräch, in geschäftlicher und privater Auseinandersetzung. Das Gefühl für das Feine schwindet.

Und das ist es, was der Welt fehlt: Das feine Wahrnehmen, das geduldige, feine Hinhören. Es fruchtet wenig: Sei religiös, glaube an Gott, weil er ist. Aber man könnte appellieren: Suche das Feine, Stille, Zarte - dann öffnet sich eine andere Welt im Zusammenleben, im Umgang, im Verstehen. Das Bewusstsein für Höheres klopft dann von selbst an. Echte Religion kann Wirklichkeit werden.

Ist das nicht etwas zum Nachdenken? - reinwiel
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