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Hallo und guten Tag,
@ leer,
du vertrittst hier einen der unhaltbaren ideologischen Kernpunkte des Atheismus und der Materialisten, in dem du schreibst:
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Leider haben Religionen in der Tat die meisten Menschen weltweit umgebracht. |
das ist aber leider immer wieder der gleiche, ebenso unhaltbare wie unbewiesene Unsinn.
1. Ich weiß nicht wieviel Opfer die Regierungsformen des Atheismus forderten, überschaubare Zahlen kann hier keiner erbringen, selbstverständlich nicht, aber die Opfer des Faschismus und Kommunismus allein sprechen Bände.
Und der Faschismus, Kommunismus/Stalinismus auch des Maoismus, sind nun eben einmal, und das eindeutig, atheistische Staats/Regierungsformen und/oder - Gesellschaftsformen, wie es beliebt.
2. Warum immer diese uralte Demagogie? Du schreibst - die Religionen, auch das stimmt nicht, absolut nicht.
Denn nenne mir die Religionskriege/Kriege oder übergreifenden Kriege die, auch zum Beispiel in Europa stattfanden - der Buddhisten!
Nenne mir die großen Religionskriege der Taositen?
Was soll also dieser, leider doch etwas seichte atheistische Populismus?
Ich verstehe es je mehr weniger, das die unhaltbaren Argumente/Definitionen der Materialisten dann auch heute noch als Wahrheiten verkauft werden sollen, die eigentlich, ja eigentlich ...
(Und, nein, du hast mich mit deinen Beitrag nicht erschreckt, denn wie könnten mich "Argumente" erschrecken, die doch ein wenig unüberlegt und flach sind).
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@Fridolin:
ja.
Ich bin in früher Kindheit kommunistisch erzogen worden. Als ich 8 war, wusste ich nicht, wer oder was Gott war und ob ich katholisch oder evangelisch war. (Die deutschen Lehrer waren schockiert.)
Ich habe mich mit 15/16 nach vier Jahren reiflicher Überlegung, der exzessiver Konsum hauptsächlich esoterischer und klassischer (und nicht mal religiöser) Literatur vorausging dazu entschlossen, dass es für mein _Empfinden_ angenehmer (wahrscheinlicher?) ist, dass es einen Gott gibt.
(Und um mehr als dieses wage Empfinden geht es auch nicht... nach vielen Jahren Philosophiestudium halte ich sowas wie "objektive beweisbare Tatsachen" für eine Erfindung sicherheitsbedürftiger Dogmatiker.)
Ich habe bis heute die Bibel nicht ganz gelesen und den Koran nicht mal in der Hand gehabt. Ich geh nur zu Weihnachten in die Kirche, weil meine Familie das so macht. Prediger und Missionare interessieren mich einen feuchten Pups - Wissenschaftlern nehme ich auch nicht alles ab, was die reden - der Schulmedizin traue ich nur begrenzt - genauso wie pseudospirituellen Scharlatanen, die Auras lesen von Fotos, Zeitungshoroskopen und sonstigem Schwachsinn... man könnte mich skeptisch nennen, wenn da nicht der verflixte Glaube an Gott wäre .
So viel zu posis Erziehungstheorie.
Verblendung unterstelle ich denjenigen Mitgliedern meiner Spezies, die vom Wohnzimmer in die Küche rufen: "Schatzilein, da steht, ich darf fremdgehen, weil meine Gene das so vorschreiben!" *björks* So viel zum Thema Zivilisation.
Ich hab für dieses Thema hier langsam auch nur noch Sarkasmus und ein müdes Lächeln übrig, da sich mit Fanatiker (ob religiös oder sonswieös) nicht diskutieren lässt.
LG
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Danke Lisken,
war auch für mich ein großer Vorteil, in einer atheistischen Umgebung großzuwerden. Man hat dann ganz andere Vergleichsmöglichkeiten.
Meine Zeit als "Wissenschaftler" ließ ich hinter mir, die krankhafte Angewohnheit, alles, aber auch alles erklären zu müssen, von Theorie zu Theorie zu wanken, Hauptsache man kommt nicht in absolute Erklärungsnotstände, die ist vorbei, es war und ist eine Farce, aber leider des Ottonormalbürgers tägliches Bildungsbrot.
Auf die Fragen, woher komme ich, warum bin ich hier und vor allem - wohin gehe ich, kann die Wissenschaft der Menschheit auf Dauer niemals befriedigende Fragen vorgaukeln, das sind die geistigen Bereiche der absoluten Selbsterkenntnis und dazu braucht’s vielleicht, also vielleicht - manchmal mehr Goethe als Religion, vielleicht auch manchmal mehr einen Gandhi als sämtliche Päpste dieser Welt, aber jedem sein - Ich.
Nun denn und trotzdem, sehr schöner Beitrag, Lisken!
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du vertrittst hier einen der unhaltbaren ideologischen Kernpunkte des Atheismus und der Materialisten, in dem du schreibst:
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Leider haben Religionen in der Tat die meisten Menschen weltweit umgebracht.
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das ist aber leider immer wieder der gleiche, ebenso unhaltbare wie unbewiesene Unsinn. |
Wenn es mal so wäre. In alle den Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte war Religion Hintergrund von kriecherischen Auseinandersetzungen - bis heute. Wenn man Bush einen christlichen Hintergrund unterstellt, was gar nicht mal so abwegig ist, denn er selber behauptet er sein von Gott berufen, spricht von Kreuzzug und ist Anhänger des Glaubens an eine selbst herbeigeführte Endzeitschlacht/Armageddon, dann sind im Irak, auch durch Selbstmordattentate seit 2003 650.000 Menschen gestorben, durch oder mit der Religion. Anderes Beispiel Israel oder Irland.
Ich glaube man kann leicht selber mal überschlagen wie viele Opfer Religion gefordert hat und fordert.
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1. Ich weiß nicht wieviel Opfer die Regierungsformen des Atheismus forderten, überschaubare Zahlen kann hier keiner erbringen, selbstverständlich nicht, aber die Opfer des Faschismus und Kommunismus allein sprechen Bände.
Und der Faschismus, Kommunismus/Stalinismus auch des Maoismus, sind nun eben einmal, und das eindeutig, atheistische Staats/Regierungsformen und/oder - Gesellschaftsformen, wie es beliebt. |
Warum sollte Atheismus Menschenleben fordern, wie sind die Mechanismen? Stalin und Mao haben zusammen ca, 70 Millionen Menschen getötet.
Hitler hatte überings einen christlichen Hintergrund, deswegen wird er gerne heute noch von amerikansichen Fundamentalisten bewundert.
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2. Warum immer diese uralte Demagogie? Du schreibst - die Religionen, auch das stimmt nicht, absolut nicht.
Denn nenne mir die Religionskriege/Kriege oder übergreifenden Kriege die, auch zum Beispiel in Europa stattfanden - der Buddhisten!
Nenne mir die großen Religionskriege der? |
In Europa? Die islamische Invasion, der 30ig jährige Krieg.
Jetzt nicht nach hinten überfallen - man nennt mich Buddhist - deswegen weiß ich auch, dass es buddhistische 'Kriege' gab, nur mal so als Denkanstoß, der 1. (lebende) Dalai Lama wurde von einem mongolischen Kriegsherr ernannt, die Bön-Religion ist auch nicht von alleine aus Tibet verschwunden und Tibet war auch nicht bevor die Chinesen kamen ein Paradies.
Taositen? Müsste ich recherchieren, habe ich aber keine Lust zu.
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Was soll also dieser, leider doch etwas seichte atheistische Populismus?
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Ich weder ein Populist, noch ein Feind der Religionen, auch wenn Lisken mir das sicher gerne unterstellt - ich sag nur wie die Sachen aussehen.
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| (Und, nein, du hast mich mit deinen Beitrag nicht erschreckt, denn wie könnten mich "Argumente" erschrecken, die doch ein wenig unüberlegt und flach sind). |
Noch weitere Beleidigungen? Brauchst Du das?
So, und jetzt geh ich meditieren
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| Wenn man Bush einen christlichen Hintergrund unterstellt, was gar nicht mal so abwegig ist, |
@ leer,
nun einmal ehrlich, glaubst du wirklich, glaubst du also wirklich - das Bush viel mehr ist, als nur eine kleine Marionette im Spiel der grauen Eminenzen um die Macht dieser Welt?
(Auf Grund deines Stils und deines Diskussionsniveaus hätte ich das nicht für möglich gehalten, schade ...).
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