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Warum sollte ein "höheres" Wesen den Glauben über das Wissen stellen? Der Glaube als Selbstzweck?
Was sollte am Glauben, am Überzeugtsein ohne Grund besser sein als an fundiertem Wissen?
Warum nicht : Ich bin da, das und das habe ich gemacht, dafür bin ich zuständig, und das regelt bitte alleine.
Jetzt werden einige mit dem Argument der Bibel kommen.
Wo doch eben alles so schön drinsteht.
Wo Gott sich doch offenbart hat.
Hat er das?
Ich glaube nicht, daß das Buch vom Himmel gefallen ist.
Ich glaube, es ist ganz profan von Menschen geschrieben, die sich vielleicht für erleuchtet hielten.
Aber ein Beweis für Gott und das die Bibel ihn und seinen Willen auch nur ansatzweise widerspiegelt, ist es für mich nicht.
Also Glaube als Selbstzweck?
Was soll am Prinzip des Glaubens so toll sein?
Ist es irgendwie moralisch hochwertig?
Zu sagen: Ok, es gibt dafür keine Beweise, aber genau das ist die Wahrheit!
DAS ist natürlich so richti erstrebenswert!
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Gott hat echt nen ziemlich guten PR-Berater: Wenn was gutes geschieht, ein Wunder - dann war es Gott. Wenn was schlechtes geschieht, dann war es entweder der Teufel, der böse böse Mensch (Wenn Du Schuld sein willst - bitte) oder der Teufel. Wenn man nicht mehr weiter weiß, sind seine Wege unergründlich. Wieso ist denn der Mensch so schlecht? Weil Gott ihn nach seinem Ebenbild erschaffen hat!
Ich glaube dem Noah-Zitat würden vor allem die Moslems nicht zustimmen....
Es gibt Leute, die sich so sehr nach Gott sehen, dass die Geschichte langsam gefährlich wird:
| Zitat: |
William Engdahl
Apokalypse Jetzt!
Geopolitik im Zeichen der Apokalypse
F. William Engdahl gilt als ausgewiesener Kenner der geopolitischen Interessen der führenden Weltmächte im Allgemeinen und der amerikanischen Geopolitik im Besonderen. Was er in diesem Buch enthüllt, ist erschreckend: Christliche und jüdische Fundamentalisten leben in der Erwartung der biblischen Apokalypse. Sie wollen die Menschheit an den Rand des Weltuntergangs bringen und streben nach der Endzeitschlacht Armageddon. Denn erst nach dieser großen und finalen Schlacht zwischen Gut und Böse kann und soll der Messias kommen beziehungsweise wiederkommen. Diese religiösen Fanatiker beten nicht nur dafür, daß diese verheerenden Ereignisse rasch eintreten, sondern sie sind der Meinung, daß hier auch handfest nachgeholfen werden muß, um die »Wiederkunft Christi« zu beschleunigen. F. William Engdahl belegt lückenlos, daß George W. Bush der Interessenvertreter und Frontmann dieser »wiedergeborenen Christen« ist. Er soll »Politik im Auftrag Gottes« betreiben, die »Achse des Bösen« besiegen und Armageddon, die letzte große Endzeitschlacht, provozieren. |
Die Leute jagen uns in die Luft und wir sind Schuld daran?
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@Josefin
| Zitat: |
| "Ich werde mich von jetzt an nicht mehr zu erkennen geben. Die Menschen machen sich und die Erde selbst kaputt. Sie werden an ihrem Hass, Neid, Macht und Gewaltlust zugrunde gehen." |
Ein Gott, der sich uns selbst überlässt? Der die Tür zuklappt und geht?
Während seine Kinder - die Menschen hier in Afrika können sich nicht wehren - verhungern, verdursten, verrecken?
Jede Mutter, die ihre Kinder so im Stich lässt, würde man am liebsten steinigen, aber Gott soll man dafür anbeten - sogar noch dankbar sein?
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Ok ich kann eure Meinungen gut verstehen. Ist für mich auch schwer, meine gedanken zu schreiben. Reden wäre wahrscheinlich leichter aber ich prboier es mal:
Um diese kaputte Welt, sei es zerstört von der Umwelt her oder auch von den Menschen her, müsste sie untergehen. Ich denke nicht, dass es damit getan wäre, wenn Gott eingreift. Was sollte er den machen? Und was würden wir tun wenn er sich zeigen würde? Auf die Knie fallen und beten? Dann wenn es uns schlecht geht können wir klagen und beten. Aber denken wir mal daran uns zu bedanken dass es uns gut geht? Ich denke nicht. Auch ich denke mehr dran wenn es mir schlecht geht. Gebe ich zu aber es ist falsch immer nur zu klagen als auch mal danke zu sagen.
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Er muß ja nicht vom Himmel winken.
Aber so ab und zu ein kleines Wunder, wo niemand anderes mehr helfen kann, etwas, worauf man sich verlassen kann. Kann man sich auf Gott verlassen?
ICH würde mich nicht auf einen Gott verlassen.
Ich klage ihn nicht an - ich glaube einfach nicht an seine Existenz. Wir sein für uns alleine verantwortlich, waren es immer, sind es - mit oder ohne Gott.
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