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Warum zeigt sich Gott nicht?












Würde es einen Unterschied machen, ob ich das Wasser oder die Luft anbete und ihnen huldige?
Macht es einen Unterschied, ob ich an Gott glaube oder nicht?
Gibt es irgendwelche Auswirkungen?
Gibt es einen Sinn, so etwas zu tun?
Es gibt doch keine Reaktion. Warum also?

Ich bin diese Tage gerade dabei, das Wesen von Gott und was sich Menschen darunter vorstellen, meiner 6-jährigen Tochter zu erklären, und viele dieser Fragen, die ich hier schreibe, hat sie ansatzweise entwickelt.

Wie soll man - wie soll sie an etwas glauben, dessen Beschaffenheit, dessen Wesen sie nicht kennt und das ihr jeder Mensch anders beschreibt?
Ich weiß nicht, wie oft ich in den letzten Tagen zu ihr gesagt habe "Ich weiß es nicht"
Schätzungsweise verliert sie gerade ihren Glauben an meine Allwissendheit
ach liebe kinder, ihr seit der lösung sooooo nahe und doch so fern!
tut mir leid!
ich weiß, dass ich nichts weiß, doch ein ding weiß ich, ich bin es! und das macht mich allmächtig, zur allwissenheit ist jedoch noch ein langer weg!

lehnt euch zurück! alles ist gut, macht die augen und sie restlichen sinne auf und erfahrt und begreift und fragt, warum,waru,warum?

die weltformel ist keine mathematische gleichung, wie auch schon der größte metaphysiker *weinberg* (oder so) gesagt hat es ist ein Prinzip.
es ist eine zahl: 2! ich habe vor 6jahren gefühlt, dass es die 2 ist und habe 6jahre lang geistige qualen ducrhlebt und ja astrella du hast recht, gott sitzt nur rum um denkt!
ihr braucht das nicht zu verstehen.
ich habe den angelpunkt gefunden, um die welt aus ihren angeln zu heben.
es ist eine frage mit 2 antworten und beide antworten beriten den menschen das größte glück überhaupt...das ist der trick!
wie lautet wohl die frage?
ich spiele gerne spielchen, wie auch ihr gerne spielcjen mit mir gespielt habt.
die frage lautet:...ups, sry werde gerade von enm guten kumpel angesprochen per icq, vllt schreibe ich irgendwann hier weiter, vllt auch nicht...es ja auch egal, alles ist aufm weg.

ps:sry wegen meines schreibstils, ist eben schnell dahingewischt, habe irgendwie keine lust mich länger und konzentrierter mit diesem mir mittlerweile müßigen thema zu beschaffen.

peace
Hm, Gott ist heute aber etwas unkonzentriert und scheint auch schon einen im Tee zu haben...

2?
War es nicht irgendwie 41 oder so?

Nun gut, wenn alles so einfach ist, werde ich mich zurücklehnen und glauben - oder auch nicht - macht ja eh keinen Unterschied.
ein kleiner tipp:
ihr habt schon so oft drüber geredet, aber nie weitergedacht.
es geht um die frage : ob es z....?
und spielt beide gedankenspiele mal ducrh, konsequent°
was bedeutet es , wenn es z... gibt, was bedeutet es wenn es z... nicht gibt?
und biotte nicht so eine schnell hingeklatsche antwort, ach ja ihr wisst ja nichtmal was z... genau ist, es ist ZUFALL.
wenn es keinen zufall gibnt, gibt es auch keinen freien willen! denkt bitte nach und fühlt in euch!
wenn es zufall gibt, ist der phantasie des menschen keine grenzen gesetzt, weil es nichts fassbare gibt, nichts nachweisbares, denn zufall könnte ja überall auftacueh...
alo leute denkt, denkt, denkt und vorallem fühlt...und belibt locker und lasst euch falle.
alles ist,wird und war gut...es lebe der ewige augenblick!
q.e.d
Guten Abend, liebe Grübler, Zweifler, Forscher!

Warum zeigt sich Gott nicht? ist die eine Frage.
Woher kommt Gott? ist eine ganz andere Frage.

ad 2) Als absolute Transzendenz, als absolut unbegreifliche Größe steht Gott jenseits aller Versuche, ihn irgendwie zu begrenzen. Er ist transzendent gesehen unendlich nach Zeit, Raum, Kraft, Energie, Liebe, Weisheit. Unbegreiflich. Gott ist eine transzendente Tatsache, die nicht vom Glauben des Menschen abhängt. Schau die lichte Sonne an: Ist ihre Kraft abhängig von dir? Leider ist es umgekehrt, du hängst von ihrer Kraft ab. Sperr dich weg von der Sonne, jahrelang in einen tiefen finsteren Keller. Was ist dann? - Sperrst du dich weg von Gott - was ist dann? Ist man ohne seine Strahlen viel viel glücklicher?

So ist mir leider nicht möglich, diese zweite Frage zu lösen oder auch nur annähernd befriedigend zu beantworten. Ich persönlich begnüge mich damit, dass ich mir selbst fießende, veränderliche Vorstellungen bilde, einmal den einen Vorzug, dann Erbarmen, dann seine Unterstützung für die Entwicklung meiner Persönlichkeit oder seine unsichtbare Hilfe in den Vordergrund stelle. Immer mit dem Hintergrund, dass Gott nie die völlige Freiheit unterbricht, zu irgendetwas zwingt.


ad 1) Wenn man hier nicht von vornherein sagt, das und das stelle ich als Bedingung, damit ich zufrieden gestellt bin, dann darf wohl Folgendes Beispiel angeführt sein:

Ein Mann kehrte nach vielen Wehrmacht-Pilot-Einsätzen im Zweiten Weltkrieg völlig kaputt zurück. Er war ein Verlierer seiner Einstellung. Nach seinem eigenen Zeugnis war er ganz ohne Glauben und Zutrauen. In diesem Zustand begann er, seinen Bauernhof zu bewirtschaften und mit technischen Geräten wieder auf gesunde Beine zu stellen. Er gründete auch eine Familie. Nach fast 30 Jahren begannen religiöse Spannungen und er vertiefte sich unter anderem in folgendes, vom Zweifel geprägtes Gebet:
"O Gott, falls es Dich gibt, bitte gib mir ein Zeichen!"

Das dauerte zwei bis drei Jahre. Dazu lastete auch die Trauer um den verstorbenen Vater auf ihm. Zugleich beschäftigte er sich mit indischen Lehren und später mit einigen Heiligen der christlichen Mystik. Eines Tages hatte er ein außergewöhnliches Erlebnis. Das waqs über ihn kam, schildert er so:

"Dann hat mich Gott genommen: ganz plötzlich, überraschend, mitten in der Stallarbeit, bei offenen Augen. Und atemlos - fassungslos vor dieser nie geahnten Glückseligkeit - bin ich vielleicht minutenlang, ich weiß es nicht, in Gott...in seiner Liebe...im Himmel...im Paradies."

Und dann sagt er an anderer Stelle: "Meine leibseelischen Sinne waren während jener Zeit entweder über die Maßen geblendet oder auf andere unbekannte Weise ausgeschaltet....Unser sinnenhaftes Erdenleben ist in seinen schönsten Momenten dagegen blass und mager...In der Gotteserfahrung wurde ich geliebt und habe ich geliebt wie noch nie!" Das durfte er neunmal erleben.

Und das wiederum war mir ein Anlass, über das handgreiflich Einfache des Alltags hinaus viel über Gott und den Sinn des Lebens nachzudenken. Das was die Sinne vermitteln ist oftmals zu wenig. Könnte man das manchmal auch so betrachten? Das meint bescheiden euer - reinwiel
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