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Hallo Isa,
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| Obwohl die Scharia sich zu Teilen auf den Koran bezieht bzw. soll, ist die Scharia nicht die Offenbarung Gottes. Deswegen kann die Scharia nicht das Instrument der Anklage des gesamten Islams gegenüber der Menschheit in bezugnahme´auf die Menschenrechte im religiösen zusammenhang Sein. |
Kann das die Offenbarung Gottes, der Koran?
Wäre dem so, dann sollte es keinerlei Schwierigkeit bereiten, die Allgemeinen Menschenrechte vollstaendig und wiederspruchsfrei im Koran wiederfinden zu können. Dieses aber kann ich ebenso wenig erkennen, wie jeder andere der sich mit diesem Thema qualifiziert auseinander setzt.
Falls das nicht gelingt, so KANN überhaupt keine Zustimmung pro Menschenrechtscharta von seiten des Islams erfolgen.
Denn dann ständen, nach muslimischen Glauben, die Menschenrechte im direkten Widerspruch mit Allahs Wort. Richtig?
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| Du kannst Dich nicht auf ein Islamisches Land im politischen beziehen und damit eine Verallgemeinerung auf den gesamten Islam in Deiner Persönlichen Meinung treffen und diese als Objektive Anklage gegen die gesamte Religion des Islam verkaufen. |
Isa, was ist eine Religion?
Die persönliche Definition eines jeden Individuums? Das würde bedeuten, daß niemals allgemeine Aussagen über Religion gemacht werden könnten.
Oder ist Religion etwas, was eine bestimmte Gruppe von Menschen verbindet. Etwas, wodurch sich eine Gruppe definiert und nach aussen hin abgrenzt?
Nach üblicher Ansicht trifft Variante 2 zu.
LG
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Hallo Solution!
Zu Deinem Zweiten Abschnitt Deines Beitrages, ist nur so viel zu sagen, dass es eine einheitliche Definition von Religion nicht gibt und aufgrund von Wertungsproblematiken, gilt eine Einheitliche Definition unter den Wissenschaftlern auch nicht als erstrebenswert. So kannst Du im eigentlichen Sinne nicht von einer Üblichen Ansicht ausgehen um Deine Behauptungen bestätigt zu sehen.
Und zu Deinem ersten Abschnitt ist soviel zu sagen. Ja der Koran ist dazu in der Lage. Aber ob der Mensch dazu in der Lage ist, bleibt höchstgradig zweifelhaft. Bis jetzt sind die Menschenrechte gerade in der ersten Welt nur Tinte, die das Papier nicht wert ist auf die sie stehen. Und in den Globalisierten ökonomisch- politischen zusammenhängen der Tag täglichen stattfinden Ereignisse in der Welt, bekleckert sich die so hoch zivilisierte erste Welt der Industriestaaten und Sekularismus, nicht unbedingt mit Rum in Bezug auf die Menschenrechte. Was Du beschreibst, bezüglich der Anwendung des Koran , ja da gebe ich zu, das wird ein langer und Steiniger Weg eines Entwicklungsprozess des Interpretativen Umdenkens innerhalb des Islams, der gegangen werden muss und schon gegangen wird, um den Islam aus dem Mittelalter zu befreien. Nur teile ich Deinen Intellektuellen Pessimismus nicht. Wie auch: Du bist ein eingestehender Nicht religiöser Mensch und ich genau das Gegenteil. Wir müssen jetzt hier auch keine politische religiöse Schlammschlacht des für und wieder anfangen. Deine Einstellung zum Islam und zu Religion ist mir bekannt und wird uns hier auch nicht weiter bringen. Wenn ich auf die letzten 1400 Jahre blicke, befindet sich die Reformbewegung in Ihren Historischen Zusammenhang in den ersten Tagen des Aufblühens einer neuen Blume der Hoffnung für die Zukunft. In Deiner groben einseitigen Kritik des Islams, welcher sich zumeist an Deinen engstirnigen theoretischen Begriffsdeutungen aufhält, sehe ich eine Unaufmerksamkeit, die solch eine Blume einfach zertreten würde, wenn sie es könnte.
Und zu Deiner Vorhergehenden wilden interpretativen Begriffsbestimmungen des "Auf dem Weg Gottes zu sterben", bleibt Dir als Nichtgläubiger es nur von außen zu betrachten und es Kriegerisch gegen andere Menschen zu deuten.
Aber auf dem Weg Gottes zu sterben, heißt, dass Dein altes inneres Ich, Dein Materie orientiertes Ego sterben muss, als Pflicht der Haddsch. Findet dieses innere Sterben nicht statt, kann der neue Geist Gottes nicht im Menschen geboren werden. Das hat mit einem von Dir vorwerfenden konventionellen Qital nichts zu tun.
Nichts anderes ist dies. Alle andere unterliegt der Falschen Interpretationen der religiösen Ausbeuterklasse.
Isa
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Hallo Isa,
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| Zu Deinem Zweiten Abschnitt Deines Beitrages, ist nur so viel zu sagen, dass es eine einheitliche Definition von Religion nicht gibt und aufgrund von Wertungsproblematiken, gilt eine Einheitliche Definition unter den Wissenschaftlern auch nicht als erstrebenswert. So kannst Du im eigentlichen Sinne nicht von einer Üblichen Ansicht ausgehen um Deine Behauptungen bestätigt zu sehen. |
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Definition Religion:
Als Religion (von lat. religere = rückbinden) bezeichnet man eine Vielzahl unterschiedlicher kultureller Phänomene, die menschliches Verhalten, Denkweisen und Wertvorstellungen normativ beeinflussen. (Wikipedia) |
Kulurelle Phänomene sind jedoch das Gegenteil von individuellen Phänomenen.
Deine persoenliche Betrachtung des Islams ist deshalb zwar loeblich, hat jedoch nichts mit Religion zu tun, denn sie repraesentiert eben nicht die einer sozio-kulurellen Grossgruppe. (Vermutlich auch nicht die einer Kleingruppe, so das nicht einmal die Definition einer Sekte hier zutrifft)
Betrachtet man die Religion Islam, ist genau aus diesen Gruenden deine persoenlich Meinung / Interpretation (und alle anderen atypischen Meinungen) zu vernachlaessigen.
Dieses Betrachtungsprinzip trifft grundsaetzlich auf alle Betrachtungen soziokultureller Phaenomene (und nicht nur da!) zu.
Auch kann ich deine Meinung, eine einheitliche Definition unter den Wissenschaftlern sei nicht erstrebenswert, nicht teilen.
Ich denke das Gegenteil ist der Fall.
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| Und zu Deinem ersten Abschnitt ist soviel zu sagen. Ja der Koran ist dazu in der Lage. |
Nun, da liegt die Beweislast bei dir.
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| Aber ob der Mensch dazu in der Lage ist, bleibt höchstgradig zweifelhaft. Bis jetzt sind die Menschenrechte gerade in der ersten Welt nur Tinte, die das Papier nicht wert ist auf die sie stehen. |
Ich denke "Fingerpointing" ist unangebracht und lenkt nur vom Wesentlichen ab.
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| Wenn ich auf die letzten 1400 Jahre blicke, befindet sich die Reformbewegung in Ihren Historischen Zusammenhang in den ersten Tagen des Aufblühens einer neuen Blume der Hoffnung für die Zukunft. In Deiner groben einseitigen Kritik des Islams, welcher sich zumeist an Deinen engstirnigen theoretischen Begriffsdeutungen aufhält, sehe ich eine Unaufmerksamkeit, die solch eine Blume einfach zertreten würde, wenn sie es könnte. ...Alle andere unterliegt der Falschen Interpretationen der religiösen Ausbeuterklasse. |
Beschaeftige dich einmal ein wenig mit Gruppendynamik, Massenpsychologie und der allgemeiner Religionsgeschichte.
Du wirst sehen, dass etbalierte Weltanschuungen dann kaum zu kippen sind, wenn sie auf nichtrationalen Annahmen und emotionalen Begruendungen beruhen. Genau das trifft auf alle Religionen zu.
LG
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Hallo Solution
Dein altes pessimistisches Lied von Gruppendynamik, Massenpsychologie, welche die Menschen zu Gehirnlosen Zombis abstempelt und einen nicht Veränderungsfähigen bösen Islam Probagieren soll, mag auf Deine Sicht der Dinge zutreffen. Aber das ist eben nur Deine Subjektive Sicht der Dinge. Jeder findet eben das was er sucht. Und Du als pseudo Islam Kritiker, der im eigentlichen ein Religionshasser zu sein scheint , wühlst nun mal gerne im religiösen Dreck des Vergangenen und nennst es dann Religionsgeschichte, um es dann als Zukünftige Realität des Bösen zu verkaufen. Im umgekehrten muss ich mir natürlich einen Naiven realitätsfremden Glauben vorwerfen lassen, der mit einer scheinbaren Feststellung des Ungebildet Gläubigen rhetorisch gepaart wird. Gut das nehme ich mit Gleichmut und der Zuversicht auf das Gute im Glauben in Kauf.
Und meine Sein im Islam ist keine persönliche Meinung, diese teile ich mit der Basis des Glaubens, welche auch die Eliten in den Hochschulen der ganzen Welt im Denken erreicht hat. Evtl. solltest Du Dich auch mal mit den folgenden Islamischen Denkern auseinandersetzen.
z.B.; Gamal al- Banna, Ägypten
Nadi Yassine, Marokko
Schirin Ebadi, Iran
Nasr Hamid Abu Zaid, Ägypten/Niederlande
Muhammad Schahrur, Syrien
Farid Esack, Südafrika
Mehmet Pacaci, Türkei
Kahled Abou Zaid El Fadl, Ägypten/USA
Nurcholish Madjid, Indonesien
Abdolkarim Sorusch, Iran
Soheib Bencheikh, Algerien/ Frankreich
Bekir Albogar Türkei, Deutschland Fethullah Gülen, Türkei/USA
Mohammed Schabestarie, Iran
Zur Ergänzung kannst Du dann auch noch folgenden Beitragslesen: Datum: 16.10.07, 19:19 Uhr http://www.geistigenahrung.org/ftopic14359-35.html
Zu dem Beweis, das der Mensch im Zusammenhang mit dem Koran zu einigen mehr in der Lage ist, als Du ihnen Zugestest könnte ich Dir als Sekundärliteraturliebhaber z.B. die Schriften des Jawdat Said empfehlen. Jawdat Said vertritt unter anderem eine andere bzw. Neue Koraninterpretation, wie ich sie schon von Anfang an im Göttlichen Sein gelebt habe.
"Gepaart wird die Aufforderung zu "wandern" mit der zu lesen. Denn "Lies!" ist das erste Wort, das dem Propheten Muhammad offenbart wurde. Said interpretiert dies als eine Aufforderung dazu, die Geschichte der menschlichen Erfahrungen kennen zu lernen, denn diese sei hauptsächlich durch Lesen zugänglich.
Sich auf Ansätze aus der islamischen Tradition stützend, ebnet Said damit einer neuen Koraninterpretation den Weg, die nicht mehr die Analyse des koranischen Textes, sondern die menschliche Erfahrung in den Vordergrund stellt."
Und Said ist nur einer unter unzähligen solcher Islamischen Denker. Z.B wäre es auch interessant sich mit Mahmud Muhammad Taha zu beschaäftigen. Denn gesamten Text über Jawdat Said kann jeder auch hier nachlesen: http://www.qantara.de/webcom/show_a....._c-578/_nr-16/_p-1/i.html
Isa
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