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"Haus des Krieges"












Hallo Isa,

Zitat:
Djihad heißt auf arabisch Anstrengung auf dem Weg zu Gott

Richtig, das ist eine mögliche Übersetzung.

Zitat:
Der Djiahd bezieht sich im Koran auf die Kampf der niederen Instinkte des Menschen und somit auch auf die Vermeidung der Anwendung von Gewalt.

Diese Deutung existiert erst seit dem 11. Jahrhundert.
Iman Al Gazalli hat diese Interpretation in Folge auf verlorenen Schlachten der muslimischen Völker in der damaligen Zeit, publiziert.
Tatsaechlich forderte Al Gazalli einen glaeubigen Moslem, denn dieser sei, gemäß dem Koran, unter dem Schutz Allahs in der Lage, jeden Krieg zu gewinnen.

Zitat:
Sure 61:14
O ihr, die ihr glaubt, seid Allahs Helfer wie Jesus, der Sohn der Maria, (als er) zu den Jüngern sagte: "Wer sind meine Helfer für Allah?" Die Jünger sagten: "Wir sind Allahs Helfer." So glaubte ein Teil der Kinder Israels, während ein Teil ungläubig blieb. Da verliehen Wir denen, die glaubten, Stärke gegen ihren Feind, und sie wurden siegreich.


Wenn wir den Begriff Dschihad jedoch getreu der Struktur seiner wahren Bedeutung definieren wollen, können wir festhalten:
"Der Dschihad umfasst alle Bemühungen, die unternommen werden, um Hindernisse, die zwischen Gott und der Menschheit stehen, aus dem Weg zu räumen."

Andere Konzepte sind z.B. Qital (Gefecht), Muharaba (Auseinandersetzung, Kriegführung), Isyan (Rebellion) und Dschadal (Kampf). Die arabische Semantik ist so reich, dass sie für jede Handlung und jede Haltung ein eigenes Wort bietet.
Qital bedeutet Kampf, der im Gange ist, Muharaba eher Kriegszustand zwischen zwei Gruppen. Würde Dschihad einfach nur Töten oder Krieg bedeuten, könnte der Koran auf Worte wie Qital und Muharaba getrost verzichten.

Zitat:
Krieg heißt im arabischen Quital und wird auch so im Koran verwendet. Qital hat aus dem Koran heraus nichts mit Djhad zu tun. Das wurde erst in späterer Zeit falsch Interpretiert.

Wie geschrieben bedeutet Quital eher Gefecht oder auch Schlacht.

Zitat:
Zitat:
Selbstmordattentäter schwören auf den Koran und erhoffen sich einen besonderen Platz im Himmel, das ziehen die sich nicht aus den Fingern - sie glauben, dass sie etwas gutes im Sinne des Korans vollbringen.
Ja das Tun sie, aber im Koran ist Selbstmord verboten. Damit Scheidet perse Selbstmord als Mittel des Qital aus.

Hier handelt es sich doch nicht um Selbstmord.
Selbstmord und Märtyrertum werden im arabischen klar unterschieden:
Märtyrertum (arabisch: Aschschahada):
Das arabische Wort für Märtyrer Schahied hat verschiedene semantische Bedeutungen, die alle im Koran auch vorkommen.
Deshalb muss man in der Lage sein, zwischen diesen Bedeutungen zu unterscheiden,wenn man sich mit dem Koran-Text beschäftigt. Schahied oder auch Schahid bedeutet ähnlich wie griechisch martyr zuerst einmal Zeuge.
Zitat:
Sure 16:85:
Gedenke des Tages, da wir aus jeglichem Volk einen Zeugen erwecken werden......

Schahied bedeutet aber auch im religiösen Sinne: Auf dem Weg Gottes zu sterben.
Man kann heutzutage von unterschiedlichen Entwicklungen des Verständnisses des Märtyrerbegriffes in den heutigen, auf vielen Gebieten der Erde verteilten islamischen Gesellschaften ausgehen und dazu sagen, dass dieser Begriff ein Instrument der Politik geworden ist.
Außerdem gibt es nirgendwo in den gesamten islamischen Gesellschaften irgendeine Stelle oder eine Institution oder eine Persönlichkeit, die eine allgemeingültige Entscheidung in dieser Sache treffen kann.

LG
Hallo Solution!

Gut recherchiert und Informativ, Danke. Aber das ändert an meiner Inhaltlichen Aussage nichts! Die Frage bleibt in diesem Falle nur, wer lehrt mich den Koran? Der Koran lehrt mich, dass Gott selbst diesen mich lehrt. Somit kann ich mich am jüngsten Tag nicht auf Al Gazalli berufen oder irgend einen anderen Iman. Darin bin ich ein Hartliner. Und Deine Auslegung der „Bemühungen“ auf dem Weg Islam kann ich nicht im Kriegerischen Sinne des Djihad und Märtyrertum teilen.
Gott Offenbart sich mir im Koran eben anders als die Lehrmeinungen derer, auf die Du Deine Argument stützt möchtest. Und ich bleibe dabei Märtyrertum ist aus dem Koran nicht legitim, da das Wort im Koran noch nicht einmal vorkommt. Deshalb bleibt Märtyrertum Selbstmord und Mord! Somit wird das Märtyretum durch Interpretation des Politischen hergeleitet und widerspricht sich sogar in anbetracht der Sura 4,29 und 5,32 sowie z.B.Sura16;125……. Um nur einige zu nennen.
Das ist nicht die Botschaft Gottes im Koran, die Du hier darlegst.

LG Isa
Sakina für alle.

http://www.cicero.de/97.php?ress_id=1&item=1155
Zitat:
Zum Abschluss erhielt jeder Bassidschi ein -blutrotes Stirnband, das ihn als „Freiwilligen Märtyrer“ auszeichnete. Diese jungen Kämpfer, meist aus Dörfern stammend und häufig Analphabeten, machten etwa ein Drittel der iranischen Streitkräfte aus.
Und so sah ihre Kriegsverwendung aus: Die Kinder und Jugendlichen mussten sich, kaum bewaffnet, in waagerechten Reihen vorwärts bewegen. Ob man als Kanonenfutter dem feindlichen Feuer entgegenlief oder Minen zur Explosion brachte: Wichtig war, dass die Bassidschi über die zerfetzten oder verstümmelten Menschenreste diszipliniert hinwegstiegen und sich in immer neuen Wellen in den Tod warfen. Auf diese Weise erzielte der Iran 1982 Anfangserfolge. „Sie kommen in riesigen Horden und stürmen Fäuste schwingend auf unsere Stellungen zu“, klagte im Sommer 1982 ein irakischer Offizier. „Man kann die erste Welle erschießen, auch die zweite, aber irgendwann türmen sich vor dir die Leichen, dass du nur noch heulen und dein Gewehr wegwerfen willst, das sind doch alles Menschen.


Zitat:
Seit 2004 wird die Mobilisierung von Selbstmordattentätern, die sich für Einsätze im Ausland ausbilden lassen, verstärkt. Es wurde eine spezielle Militäreinheit unter der Bezeichnung „Kommando der freiwilligen Märtyrer“ geschaffen. Dieses Kommando will nach eigenen Angaben bisher 52000 Selbstmordattentäter rekrutiert haben. Es beabsichtigt, in jeder iranischen Provinz eine „Märtyrereinheit“ zu gründen. „Der Feind hat Angst“, prahlt der Führer dieses Kommandos, Mohammadresa Jafari, „dass diese Kultur sich zu einer Weltkultur entwickelt.“
Im Kontext des iranischen Atomprogramms kommt der Bassidschi-Kult der Selbstaufopferung einer brennenden Lunte gleich. Bassidschis werden heute nicht mehr in die Wüste, sondern in die Labore geschickt. Unter den Bassidschi-Studenten wird gezielt für die Einschreibung in technische Fachbereiche geworben. Es gehe darum, sagt ein Sprecher der Revolutionären Garden, mit dem „technischen Faktor“ zugleich die „nationale Sicherheit“ des Landes zu stärken. Was aber bedeuten Atomwaffen in den Händen derer, die den Tod auf dem Schlachtfeld als einen Sieg der Seele interpretieren?

weitere Informationen zu Bassidschi
http://www.proasyl.de/lit/iran/iran2.htm
http://www.free.de/Zope/linksrhein/.....tegorylist_html?cat_id=28

Wie auch immer diese "Märtyrer" motivier wurden. Es hat doch immer auch mit dem Koran zu tun, und was man alles hineininterpretieren kann.
Zitat:
Dies machte Ahmadinejad schon in seiner ersten Grundsatzrede klar: „Wir stehen inmitten eines historischen Krieges, der seit Hunderten von Jahren andauert“ rief er im Oktober 2005 aus – eines Kriegs also, der mit dem Nahostkonflikt ursprünglich nichts zu tun hat und der mit Israels Eliminierung längst nicht beendet sein wird. Er fuhr fort: „Wir müssen uns die Niedrigkeit unseres Feindes bewusst machen, damit sich unser heiliger Hass wie eine Welle immer weiter ausbreitet.“ Dieser „heilige Hass“ ist grenzen- und bedingungslos. Er lässt sich durch keine Variante jüdischen oder nicht-jüdischen Verhaltens abmildern – sofern es sich nicht um die Unterordnung unter die Scharia oder den Koran handelt
http://www.matthiaskuentzel.de/cont.....et-der-iran-den-holocaust


Zitat:
Keine Religion ohne Krieg

1984 erklärte Ajatollah Chomeini vor den Vertretern der höchsten Organe des Staates:

„Eine Religion, die keine kämpferische Basis hat, ist prinzipiell keine Religion. Denn ein Prophet kommt, um das Schwert zu ziehen und zu töten. Wer sagt, dass der Heilige Jesus kein Mann des Schwerts gewesen sei, schadet seinem Ruf als Propheten. Denn der Heilige Jesus hat ebenfalls das Schwert gezogen, wenn er Gelegenheit dazu fand, und getötet. Sie, ich meine die Herren Geistlichen, sucht im Koran nicht immer nur nach den Versen, wie man betet und fastet, wieso lest ihr immer nur aus den Versen, in denen von Gott, dem Barmherzigen, die Rede ist, und nie aus denen, aus denen von Gott, dem Tötenden, die Rede ist? Der Koran sagt: Tötet, verprügelt, verhaftet. Hört endlich mit dieser kindischen Barmherzigkeit auf! Der Heilige Ali hat das Schwert gezogen und siebenhundert Menschen mit einem Mal getötet. Unsere Imame waren alle Befehlshaber und sind in Soldatenuniform in den Krieg gezogen und haben Menschen getötet. Der Prophet (Mohammad) hat seine Propagandisten und seine Vertreter in alle Richtungen ausgesandt und erklärt: ‚Wir werden die Welt einnehmen und Rom und Iran erobern.
http://www.alischirasi.de/as070717.htm’


Das sind jetzt nur Beispiele aus dem Iran aber sie zeigen mir dass irgend etwas an den Grundlagen (Wort-Offenbahrungen Gottes)nicht stimmen kann.oder irre ich mich?.Und solange irgendeiner noch an dieses Dogma (Bibel und Koran ist Gottes Wort) glaubt, solange wird die Menschheit wohl nicht vor solchen Radikalen Interpreten verschont bleiben.
Zitat:
Wer sich auf das Feld der Heiligen Texte begebe und versuche, aus diesen einen humanen Islam herauszudestillieren, der werde scheitern, für jeden fortschrittlichen Beleg werde die Gegenseite mindestens sechs Gegenstellen vorlegen können, die das Ermorden der Ungläubigen und Abtrünnigen als höchste Form des Gottesdienstes feiern.
http://www.perlentaucher.de/artikel/2077.html

Manche Kommentatoren sind sehr pesimistisch und ich kann nur hoffen dass sie sich irren.

mfffggg gnostik
Hallo gnostik!

Schön, dass Du die Hass Propaganda so gut weiter verbreitest. Du erweißt solchen Radikal Fundamentalistischen Agitatoren einen guten Dienst.
Du hilfst diesen kräften den friedlichen aufstrebenden Islam der es absolut ehrlich meint zu zerstören. Vielen Dank dafür!

Isa
Sakina für alle.

@Isa
Zitat:
Du erweißt solchen Radikal Fundamentalistischen Agitatoren einen guten Dienst.

Das ist ganz bestimmt nicht meine Absicht.
Aber solange irgendeiner noch an dieses Dogma (Bibel und Koran ist Gottes Wort) glaubt, solange wird die Menschheit wohl nicht vor solchen Radikalen Interpreten verschont bleiben.


mffffggg gnostik
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