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Also Ariane, wenn das Verletzend war, bitte ich um Entschuldigung.
Da fehle it vielleicht gerade die Sensibilität. Ich habe es gerade nicht leicht, meine Frau zog gestern aus und das obwohl die neue lesbische Beziehung erst seit knapp 3 Wochen besteht und nehm die Kinder mit, bald geht das Kämpfen um die Kinder los. (Aber das tut nichts zu Sache)
Aber ehrlich, ich habe meine Erfahrungen von der andern Seite. Ich war soch nicht umsonst jahrelange in Klöstern (hinduistische, buddhistische und auch chtistliche) und Mediatation wie sie in östlichen Ländern vermittelt werden, haben es wirklich in sich. Auch ziehe ich jetzt einige Kraft daraus.
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Guten Abend Denker!
Wenn man sagt, man kommt aus dem Nichts und geht mit dem Tod wieder in ein absolutes Nichts, so ist das meiner Meinung auch nur eine Annahme, ein Glaube, sonst nichts. Denn bewiesen ist die Tatsache des Nichts überhaupt nicht.
Wenn etwas nicht zu beweisen ist, dann muss man gelten lassen, dass eine Feststellung zutreffen kann oder nicht. Also: Ist es möglich, dass dieses erwünschte, herbeigesehnte Nichts eintritt - ja oder nein.
Das heißt, für beide Varianten gilt eine Wahrscheinlichkeit von 50%. Es gibt in diesem Fall nur ja oder nein. Man muss einräumen, dass immer eines von beiden eintritt.
Was ist, wenn man das objektiv in seine Überlegungen einbezieht? Was ist, wenn man weiterlebt - ob man will oder nicht, ob man daran glaubt oder nicht? Wenn also die Tatsache des Weiterlebens zutrifft?
Schließt man diese Möglichkeit aus, dann geht man in Wirklichkeit nicht objektiv, sondern von persönlichen Prämissen aus. Auch sie führen zu Schlüssen, die sich ganz gewichtig begründen lassen und sozusgagen objektiv etwas darstellen.
Wer sagt, dass alles Leid ewig fortdauert, wenn man stirbt? Du kannst ohne Weiteres die Vorstellung aufbauen, dass du im nachtodlichen Leben ebenso von allem Leid befreit werden kannst wie in der Vorstellung, dass mit dem Nichts alles Leid vorbei sei. Die Leidbefreiung im Jenseits heißt nur mit dem religiösen Ausdruck: Ewige Seligkeit, Himmel, Gottesnähe.
Ließe sich darüber objektiv nachdenken? Liebe Grüße, reinwiel
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Öhm, reinwiel, mit Verlaub: Etwas abstrus und am Thema vorbei. Niemand kann beweisen oder "wissen" ob es Existenz vor oder nach dem Tod gibt.
Nur das da "nicht" ist ist nach dem Eröffnungsbeitrag die Überzeugung von ariane (und auch meine) - und steht hier nicht zur Debatte... es ging einzig um die Angst vor dem Tod. Ob es nun ein Leben danach gibt spielt keine direkte Rolle, wenn man allerdings ernsthaft über die (Sinnhaftigkeit der) Angst sprechen will muss man sich allerdings auf die Ebene des Gegenübers stellen und nicht auf einer Pseudo-Metaebene über die wahrscheinliche Möglichkeit eines Nachlebens faseln...
ariane zuliebe: zurück zum Thema
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hallo
Wenn man nicht an eine Weiterexistenz nach dem Tode glaubt, hilft Epikur:
"Das schauerlichste aller Übel, der Tod, hat also keine Bedeutung für uns; denn solange wir da sind, ist der Tod nicht da, wenn aber der Tod da ist, dann sind wir nicht da."
Wenn man an ein Dasein nach dem Tode glaubt, naja dann ist der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
lg
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@Martin
| Zitat: |
| Ich habe es gerade nicht leicht, meine Frau zog gestern aus... |
Darf ich Dir mein Mitgefühl aussprechen? Die Ehefrau ist ja vielleicht weiter kein Verlust, aber die Kinder wachsen einem eben doch ans Herz.
Ich drücke Dir die Daumen!
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